NFL
vor 1 Tag
Diese 15 Picks könnten ihre Teams langfristig verändern
Die größten Steals des NFL Drafts 2026

Die 15 größten Steals im Überblick:
Vom vermeintlichen First-Round-Talent bis zum späten Sleeper - der NFL Draft 2026 hat erneut gezeigt, wie schnell sich Boards verschieben können. Während einige Top-Prospects überraschend tief fielen, nutzten clevere Teams die Chance und sicherten sich potenzielle Difference-Maker weit unter ihrem eigentlichen Wert. Das sind die größten Steals des Drafts.
Jeffrey Becker-Imagn Images
Caleb Downs (Pick 11 der Dallas Cowboys)
Caleb Downs galt für viele als bester Spieler des gesamten Drafts und fiel dennoch weit genug, dass Dallas nur um einen Pick hochtraden musste. Der vielseitige Defensive Back ist der perfekte Fit für das System von Coordinator Christian Parker und kann als Nickel, Deep Safety oder Box Defender eingesetzt werden. Seine Spielintelligenz und Vielseitigkeit machen ihn zu einem echten "Chess Piece" - ein potenzieller Franchise-Changer.
IMAGO/UPI Photo
Rueben Bain Jr. (Pick 15 der Tampa Bay Buccaneers)
Ein Top-10-Talent fällt bis auf Pick 15 und Tampa schlägt zu. Bain bringt sofortigen Pass-Rush-Impact und füllt eine der größten Schwächen der Buccaneers. Mit seiner Produktion und Explosivität könnte er schon früh zum Gesicht der Defense werden.
IMAGO/UPI Photo
T.J. Parker (Pick 35 der Buffalo Bills)
Parker rutschte nach einer durchwachsenen Team-Saison bei Clemson aus der ersten Runde, bringt aber Elite-Produktion und Traits mit. Buffalo setzt auf seine Upside als Hybrid-Pass-Rusher - ein Pick mit klarer First-Round-Qualität zum Discount-Preis.
IMAGO/Newscom World
Avieon Terrell (Pick 49 der Atlanta Falcons)
Combine-Zahlen zerstörten Terrells First-Round-Chancen, doch sein Tape spricht eine andere Sprache. Vielseitig, physisch und extrem konkurrenzfähig. Zusammen beim gleichen Team wie sein Bruder A.J., könnte er zu einem der größten Steals des Drafts werden.
IMAGO/ZUMA Wire
Emmanuel McNeil-Warren (Pick 58 der Cleveland Browns)
Noch früh im Prozess als First-Rounder gehandelt, fällt McNeil-Warren überraschend in Runde zwei. Cleveland nutzt das aus und bekommt einen modernen Hybrid-Safety, der überall auf dem Feld eingesetzt werden kann - ein perfekter Fit für kreative Defenses.
Getty Images
Emmanuel Pregnon (Pick 88 der Jacksonville Jaguars)
Pregnon bringt All-American-Level mit, fiel aber wegen Alter und Athletik etwas zurück. Seine Stärke im Run Blocking macht ihn zu einem perfekten Fit für Jacksonvilles Offense - ein potenzieller High-End Starter.
Jacob Musselman-Imagn Images
Chris Bell (Pick 94 der Miami Dolphins)
Ohne Kreuzbandriss wäre Bell wohl ein First-Rounder gewesen. Sein physisches Profil erinnert an A.J. Brown, und wenn er seine Explosivität zurückgewinnt, könnte er in Miamis Offense schnell zu einer echten Waffe werden.
IMAGO/Icon Sportswire
Gennings Dunker (Pick 96 der Pittsburgh Steelers)
Mit dem Trade-Up für Dunker landen die Steelers einen der klaren Value-Picks am Ende von Tag 2. Der Iowa-Lineman überzeugte bereits beim Senior Bowl und Combine und wurde von vielen als Zweitrunden-Pick gehandelt. Zwar spielte er am College ausschließlich Right Tackle, doch sein Skillset spricht klar für einen Wechsel nach innen: Mit seiner Physis, Technik und Athletik hat er das Profil eines Starting Guards. Genau dort liegt auch seine beste Chance in Pittsburgh - insbesondere auf Left Guard, wo Bedarf besteht. Dunker bringt Starter-Potenzial mit und könnte sich schneller als erwartet als feste Größe in der Offensive Line etablieren.
Jeffrey Becker-Imagn Images
Elijah Sarratt (Pick 115 der Baltimore Ravens)
Die Ravens sichern sich mit Sarratt einen unterschätzten Playmaker in Runde vier. Der Indiana-Receiver war einer der konstantesten und clutch-stärksten Passempfänger im College Football, mit mehreren Game-Winning-Catches auf dem Weg ins National Championship Game. Besonders die Back-Shoulder-Verbindung mit Fernando Mendoza war nahezu nicht zu stoppen. Trotz durchschnittlicher Athletik überzeugt Sarratt durch Route-Toughness, Ball Skills und Red-Zone-Qualitäten - ein idealer Fit für Baltimores physisches Passing Game und ein klarer Value-Pick.
IMAGO/Marin Media
Keionte Scott (Pick 116 der Tampa Bay Buccaneers)
Alter und geringe Sample Size ließen Scott fallen, doch sein Spielstil passt perfekt in moderne Defenses. Als Slot-Corner mit Blitz-Fähigkeiten und harten Tacklings könnte er sofort für Splash Plays sorgen.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Connor Lew (Pick 128 der Cincinnati Bengals)
Lew fiel vor allem wegen seines Kreuzbandrisses, obwohl er mindestens auf Augenhöhe mit früher gedrafteten Centern war. Die Bengals können ihn hinter Veteranen entwickeln - langfristig könnte er die Lösung vor Franchise-QB Joe Burrow werden.
IMAGO/Icon Sportswire
Sam Hecht (Pick 144 der Carolina Panthers)
Kein spektakulärer Pick, aber ein effizienter. Hecht überzeugt durch Technik und Konstanz und könnte sich langfristig als Starter etablieren - genau das, was Carolina auf Center sucht.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Beau Stephens (Pick 148 der Seattle Seahawks)
Die Seahawks sichern sich mit Stephens einen echten Value-Pick in Runde fünf. Der erfahrene Iowa-Lineman überzeugt mit Vielseitigkeit, starker Technik und konstanter Pass Protection. Trotz fehlender Top-Athletik spricht sein Tape klar für ihn - mit Starter-Potenzial, besonders auf Right Guard.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Eli Heidenreich (Pick 230 der Pittsburgh Steelers)
Ein emotionaler Pick mit sportlichem Mehrwert. Heidenreich ist ein vielseitiger Playmaker, der sowohl als Runner als auch Receiver gefährlich ist - ein klassischer Sleeper mit überraschend hohem Ceiling.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Garrett Nussmeier (Pick 249 der Kansas City Chiefs)
Der laut consensus Board drittbeste QB der Klasse fällt bis in die siebte Runde - ein klassischer Development-Steal für Kansas City. Hinter Patrick Mahomes kann Nussmeier ohne Druck wachsen und sich langfristig als Backup etablieren.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Keith Abney (Pick 157 der Detroit Lions)
Keith Abney II, Cornerback von Arizona State, war für die Lions ein echter Steal: Laut Consensus Board fiel er rund 90 Plätze tiefer als erwartet und landete erst an Pick 157 in Detroit. Der 6-Footer brachte bei Arizona State zuletzt 44 Tackles, zwei Interceptions und 12 Pass Breakups mit und entwickelte sich dort zu einem der zuverlässigsten Cover-Corner der Big 12.
IMAGO/Newscom World