NFL
09.01.2026
Von unterschätzt zu unverzichtbar
Die größten Überraschungen der Saison: Diese Spieler übertrafen alle Erwartungen

Overperformer der Saison: Diese Spieler haben alle Erwartungen übertroffen
Die jüngste Saison hat es erneut bewiesen: Erfolg hängt nicht vom größten Namen oder dem dicksten Gehaltsscheck ab. Während manche Superstars enttäuschten, übertrafen andere alle Erwartungen - von undrafted Free Agents, die zu Startern wurden, über Comeback-Veteranen bis hin zu unterschätzten Spielern, die plötzlich explodierten. Das sind die Overperformer der Saison, die alle Erwartungen übertroffen haben.
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Daniel Jones (Quarterback, Indianapolis Colts)
Nach seinem Release von den Giants unterschrieb Jones bei den Colts und lieferte mit 3101 Yards, 19 Touchdowns, nur 8 Interceptions und einem Passer Rating von 100,2 seine bislang beste Saison ab. Mit einem QBR von 63,7 bewies Jones, dass er ein guter Starting-Quarterback sein kann.
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Jaxon Smith-Njigba (Wide Receiver, Seattle Seahawks)
Der 20. Overall-Pick von 2023 explodierte in seinem dritten Jahr mit 119 Receptions (4. in der NFL) für ligaweit führende 1793 Yards und 10 Touchdowns. JSN rangiert damit auf Platz 8 der besten Single-Season-Receiving-Performances aller Zeiten und pulverisierte den bisherigen Seahawks-Franchise-Rekord von 1303 Yards. Noch beeindruckender: Er erreichte diese Zahlen mit weniger als 170 Targets - nur Lions-Legende Calvin Johnson 2011 hatte vergleichbare Effizienz.
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Kayshon Boutte (Wide Receiver, New England Patriots)
Der Third-Round-Pick von 2023 entwickelte sich zum zuverlässigen Target für Drake Maye und verbuchte 33 Receptions für 551 Yards und 6 Touchdowns in 14 Spielen. Auf seinem günstigen Rookie-Vertrag leistete Boutte einen extrem wertvollen Beitrag zur überraschenden Patriots-Offense. Als Spätrunden-Pick bietet er enormen Value für sein minimales Gehalt.
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Rico Dowdle (Running Back, Carolina Panthers)
Dowdle explodierte 2025 mit 236 Carries für 1076 Yards und 6 Touchdowns und etablierte sich als produktivster Running Back der Panthers. Er verdient als undrafted Player nur ein Minimum-Gehalt und bietet damit einen der besten Running-Back-Values der gesamten Liga. Seine Über-1000-Yard-Saison war eine der größten Überraschungen des Jahres.
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Cedric Gray (Linebacker, Tennessee Titans)
Der Third-Round-Pick von 2024 überzeugte in seiner zweiten Saison mit 97 Solo-Tackles (ligaweit zweitbeste Marke) und 67 Assisted Tackles in 16 Spielen und gehörte damit zu den produktivsten Linebackern der NFL. Gray entwickelte sich zum Anker der Titans-Defense und lieferte auf seinem günstigen Rookie-Vertrag eine Produktion, wie man sie sonst eher von Elite-Linebackern sieht.
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Mac Jones (Quarterback, San Francisco 49ers)
Der ehemalige Patriots-First-Round-Pick wurde zum unerwarteten Helden der 49ers, als er als Backup für den verletzten Brock Purdy einspringen musste. In einer kniffligen Situation mit zahlreichen Verletzten führte Jones das Team makellos an und hielt die 49ers auf First-Seed-Kurs, bis Purdy zurückkehrte.
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Wan'Dale Robinson (Wide Receiver, New York Giants)
Nach Malik Nabers' Kreuzbandriss in Week 4 trat der Second-Round-Pick von 2022 aus dem Schatten und wurde zum Go-To-Target für die Giants. Robinson knackte erstmals die 1000-Yard-Marke mit 92 Receptions für 1014 Yards und 4 Touchdowns - ligaweit Rang 9 bei den Catches. Als günstiger Slot-Receiver auf Rookie-Vertrag war er der Lebensretter der Giants-Offense und bewies seinen Wert als zukünftiger Franchise-Receiver.
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Drake Maye (Quarterback, New England Patriots)
Der Third-Overall-Pick von 2024 lieferte eine der besten Sophomore-Saisons in der NFL-Geschichte ab und ist klarer MVP-Favorit. Maye stellte mit 72% Completion-Percentage einen neuen Patriots-Franchise-Rekord auf und führte die Liga mit einem Passer Rating von 113,5 und einem QBR von 77,2 an. Er warf 31 Touchdowns bei 4394 Yards und führte die Patriots zu 14 Siegen - alles auf seinem günstigen Rookie-Vertrag.
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Chris Olave (Wide Receiver, New Orleans Saints)
Der 11. Overall-Pick von 2022 lieferte trotz Chaos auf der QB-Position eine starke Saison mit 100 Receptions (7. in der NFL) für 1163 Yards (8. in der NFL) und 9 Touchdowns in 16 Spielen. Olave verdient im letzten Jahr seines Rookie-Vertrags nur 3,3 Millionen Dollar und belegt damit lediglich 2,17% des Salary Caps der Saints. Ohne Frage einer der besten Values der Liga.
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Jack Campbell (Linebacker, Detroit Lions)
Der First-Round-Pick von 2023 lieferte in seiner dritten Saison eine Monster-Production mit 176 Total Tackles (89 Solo), 5 Sacks, drei Forced Fumbles und zwei Fumble Recoveries in 17 Spielen. Campbell entwickelte sich vom Rookie zum etablierten Starter neben Alex Anzalone und ist auf seinem Rookie-Vierjahresvertrag über 14,72 Millionen Dollar ein absoluter Value-Pick für die Lions. Seine kontinuierliche Entwicklung macht ihn schon jetzt zu einem der besten Linebacker der Liga.
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Stefon Diggs (Wide Receiver, New England Patriots)
Der 32-jährige Veteran kehrte nach seinem Kreuzbandriss eindrucksvoll zurück und knackte zum siebten Mal die 1000-Yard-Marke mit 85 Receptions für 1013 Yards und 4 TDs. Diggs unterschrieb bei den Patriots einen Dreijahresvertrag und wurde der erste Patriots-WR seit Julian Edelman 2019 mit über 1000 Yards. Er selbst nannte diese Saison "die bedeutungsvollste" seiner Karriere.
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George Pickens (Wide Receiver, Dallas Cowboys)
Pickens explodierte in seiner ersten Saison bei den Cowboys mit 93 Receptions für 1429 Yards (Platz 3 ligaweit) und 9 Touchdowns - alles Karriere-Bestwerte. Pickens verdient im letzten Jahr seines Rookie-Vertrags nur 3,66 Millionen US-Dollar (1,19% des Salary Caps) und bietet damit enormen Value. Nach dieser Saison wird er wohl einen neuen Vertrag angeboten bekommen - diese Saison war er ohne Frage einer der besten Steals der Liga.
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Jaylen Warren (Running Back, Pittsburgh Steelers)
Nach Najee Harris' Abgang zu den Chargers unterschrieb der 27-jährige undrafted Free Agent im September eine zweijährige Extension über 17,25 Millionen US-Dollar und übernahm erstmals die Starter-Rolle. Warren lieferte sofort ab: 211 Carries für 958 Yards, 40 Catches für 300 Yards und 8 Touchdowns - starke Zahlen bei einem Gehalt, das deutlich unter dem von Elite-Backs liegt.
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Nahshon Wright (Cornerback, Chicago Bears)
Der Third-Round-Pick von 2021 unterschrieb bei den Bears einen Ein-Jahres-Vertrag über nur 1,1 Millionen US-Dollar und überzeugte mit 80 Tackles (50 Solo), 5 Interceptions (darunter ein 74-Yard-Pick-Six) und 10 Pass Deflections. Als Kyler Gordon und Jaylon Johnson verletzungsbedingt ausfielen, sprang Wright ein und spielte in jedem Game mindestens 66% der Defensive Snaps. Nach seiner Breakout-Saison wird ihm ein neuer Vertrag über 16 Millionen Dollar pro Jahr prognostiziert - das 15-fache seines aktuellen Gehalts.
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Javonte Williams (Running Back, Dallas Cowboys)
Williams etablierte sich als Starting-Kaliber-Running-Back mit 1338 Scrimmage Yards und 13 Touchdowns in 16 Starts. Der 25-Jährige lieferte eine echte Comeback-Story ab und bewies, dass er nach seinen Verletzungsproblemen zurück zur alten Stärke gefunden hat. Auf seinem moderaten Vertrag bietet er den Cowboys enormen Value als verlässlicher Starter.
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Jake Tonges (Tight End, San Francisco 49ers)
Der undrafted Free Agent aus Cal spielte zwei Jahre kaum eine Rolle, überzeugte dann aber als Kittle-Ersatz mit 34 Receptions für 293 Yards und 5 Touchdowns. Tonges hatte seine beste Leistung in Week 4 mit drei Catches für 58 Yards und einem Touchdown. Als undrafted Player auf Minimum-Vertrag und Local Kid aus Los Gatos (eine Stunde von San Francisco) bietet er enormen Value.
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De'Von Achane (Running Back, Miami Dolphins)
Nach zwei Jahren, in denen er nie über 800 Yards hinauskam, explodierte Achane 2025 mit einem Karrierehoch von 1350 Rushing Yards (5. in der NFL) bei ligaweit besten 5,7 Yards pro Carry. Dazu kamen 67 Catches für 488 Yards und insgesamt 12 Touchdowns, womit er die geschwächte Offense der Dolphins quasi im Alleingang auf den Schultern trug.
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Devin Lloyd (Linebacker, Jacksonville Jaguars)
Der First-Round-Pick von 2022 lieferte 2025 eine herausragende Saison mit 76 Tackles (35 Solo), 1,5 Sacks und 5 Interceptions sowie einem Defensive Touchdown in 14 Spielen. Lloyd spielte in seinem letzten Vertragsjahr, nachdem die Jaguars seine Fifth-Year-Option abgelehnt hatten, um seine Zukunft in der NFL. Und bewies mit spektakulären Plays - darunter einen 99-Yard-Interception-Return gegen die Chiefs - seinen Wert. Auf seinem günstigen Rookie-Vertrag war er der defensive Katalysator für die überraschend erfolgreichen Jaguars.
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Troy Franklin (Wide Receiver, Denver Broncos)
Der Fourth-Round-Pick von 2024 verdreifachte seine Production im zweiten Jahr mit 65 Receptions für 709 Yards und 6 Touchdowns - ein enormer Sprung von seiner Rookie-Saison. Franklin verbesserte auch seine Catch-Rate und etablierte sich als verlässliches Ziel für Quarterback Bo Nix.
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