NFL
23.04.2026
Stars von morgen
Die Zukunft der NFL: Das sind die Top-50-Talente im NFL Draft 2026

Die Zukunft der NFL: Das sind die Top-50-Talente des anstehenden Drafts
Heute Nacht richtet sich der Blick der Football-Welt auf die erste Runde des NFL Drafts. Vom möglichen Franchise-Quarterback bis zum defensiven Difference-Maker stehen zahlreiche Talente im Fokus. Diese 50 Prospects gehören zu den spannendsten Namen des diesjährigen Drafts und bringen nicht nur starke College-Karrieren mit, sondern auch besondere Geschichten und außergewöhnliche athletische Voraussetzungen.
IMAGO/Icon Sportswire
1. Fernando Mendoza (QB), Indiana
Fernando Mendoza spielte sich 2025 mit einer historischen Saison bei Indiana an die Spitze des Draft-Jahrgangs und überzeugte mit über 3500 Passing Yards, 41 Touchdowns und nur sechs Interceptions. Der 22-Jährige gilt als präziser, ruhiger Pocket-Passer mit starker Antizipation, guter Entscheidungsfindung und klaren Führungsqualitäten, der zudem die Heisman-Trophy gewann. Dadurch wird er als sicherer First-Overall-Pick und potenzieller Franchise-Quarterback angesehen.
IMAGO/ZUMA Press Wire
2. Arvell Reese (LB), Ohio State
Arvell Reese entwickelte sich nach einem schwierigen Start bei Ohio State, der durch Verletzungen und wenig Spielzeit geprägt war, im letzten College-Jahr zum Leistungsträger mit 69 Tackles, zehn Tackles for Loss und 6,5 Sacks. Daraufhin wurde er zum Big Ten Linebacker of the Year sowie in das First-Team All-Big Ten gewählt. Der 20-Jährige überzeugt vor allem mit seiner explosiven Athletik - 4,46 Sekunden im 40-Yard-Dash - starker Run-Defense und Vielseitigkeit zwischen Linebacker- und Edge-Rolle. Gleichzeitig bleiben seine Coverage-Fähigkeiten, fehlende Erfahrung als dauerhafter Starter und noch rohe Pass-Rush-Technik zentrale Fragezeichen.
IMAGO/ZUMA Press Wire
3. David Bailey (Edge), Texas Tech
David Bailey entwickelte sich von einem dominanten High-School-Pass-Rusher bei Mater Dei über starke Jahre an Stanford - für die er 33 Spiele absolvierte - bis hin zu einem Elite-Edge-Defender nach seinem Transfer zu Texas Tech. Nach konstanten Produktionssteigerungen in Sacks, Tackles for Loss und Forced Fumbles erreichte der 22-Jährige dort seinen Durchbruch mit 14,5 Sacks, landesweiter Spitzenproduktion und zahlreichen nationalen Awards inklusive Consensus All-American und Big-12-Defensive-Line-Spieler des Jahres. Er überzeugt durch extreme Explosivität, Power und konstante Backfield-Disruption.
IMAGO/ZUMA Press Wire
4. Jeremiyah Love (RB), Notre Dame
Jeremiyah Love kam als hochveranlagter Footballer und Leichtathlet zu Notre Dame und entwickelte sich nach einer soliden Freshman-Saison schnell zum Star. In seinem zweiten Jahr gelang ihm der Durchbruch mit über 1100 Yards und 17 Touchdowns, bevor der 20-Jährige in seiner letzten Saison mit 1372 Yards und 21 Touchdowns sogar Schulrekorde aufstellte. Im Combine lief er unter Anderem einen 40-Yard-Dash von 4,36 Sekunden. Er überzeugt durch Geduld, Explosivität und Vielseitigkeit, hat jedoch noch Schwächen im Pass-Blocking.
IMAGO/ZUMA Press Wire
5. Francis Mauigoa (OT), Miami
Francis Mauigoa war bereits als 5-Star-Recruit der Top-Offensive-Tackle seiner Klasse und entwickelte sich bei Miami sofort zum Dauerstarter, indem er über drei Jahre hinweg jede Saison auf Right Tackle begann und eine Serie von 42 Starts aufbaute. Der 20-Jährige überzeugte dabei mit starker Pass-Protection und Run-Blocking, wurde mehrfach mit All-ACC ausgezeichnet und krönte seine Karriere mit dem Consensus All-American-Status sowie dem Jacobs Blocking Trophy Award. Durch seine Athletik und extreme Konstanz gilt er als einer der sichersten Offensive Tackles seiner Klasse, auch wenn er von einigen Experten aufgrund von nicht optimaler Armlänge eher als Guard gesehen wird.
IMAGO/ZUMA Press Wire
6. Rueben Bain Jr.(Edge), Miami
Rueben Bain Jr. stammt aus einer traditionsreichen Football-Familie und dominierte bereits in der High School mit außergewöhnlicher Sack-Produktion, bevor er sich für Miami entschied. Dort schlug er sofort ein, wurde als Freshman ACC Defensive Rookie of the Year und entwickelte sich trotz zwischenzeitlicher Verletzung zum Leader der Defense mit starken Zahlen als Pass Rusher. In seiner letzten Saison krönte der 21-Jährige seine Karriere mit Top-Production, mehreren Awards inklusive ACC Defensive Player of the Year und führte Miami bis ins nationale Championship Game. Eine mit ca. 78 cm beim Combine gemessene Armlänge könnte Bain allerdings vor Probleme in der NFL stellen.
IMAGO/ZUMA Press Wire
7. Sonny Styles (LB/Edge), Ohio State
Sonny Styles begann seine College-Karriere als Safety bei Ohio State, wechselte jedoch 2024 erfolgreich auf Linebacker und entwickelte sich dort zum dominanten All-American mit über 100 Tackles, starken Backfield-Statistiken und einer Schlüsselrolle als Teamcaptain. Der 21-Jährige überzeugt vor allem durch außergewöhnliche Größe, Athletik - 4,46 Sekunden im 40-Yard-Dash bei 1,96 m und 111 kg - sowie starke Coverage-Fähigkeiten gegen Tight Ends und Running Backs. Trotz seines seltenen physischen Profils muss er noch an Tackling-Konstanz und Disziplin gegen Play-Action arbeiten, gilt aber als eines der außergewöhnlichsten Defensiv-Prospects seiner Klasse.
IMAGO/ZUMA Press Wire
8. Carnell Tate (WR), Ohio State
Carnell Tate galt schon früh als Elite-Receiver und kam als 5-Star-Recruit zu Ohio State, wo er trotz starker Konkurrenz konstant gute Leistungen zeigte, zuletzt mit 875 Yards und neun Touchdowns. Er überzeugt durch Größe, sichere Hände, starke Routen und Dominanz bei umkämpften Bällen, wodurch er das Potenzial für eine klare Nummer-1-Rolle hat. Allerdings war der 21-Jährige am College nie die erste Option und bringt mit vergleichsweise geringem Tempo einen kleinen Nachteil mit.
IMAGO/UPI Photo
9. Caleb Downs (S), Ohio State
Caleb Downs stammt aus einer NFL-Familie. Sein Vater spielte bei den Giants, Broncos und Falcons als Running Back, sein Onkel ist zweifacher Pro Bowler der Rams und sein Bruder Josh Downs ist aktuell Wide Receiver bei den Colts. Als Freshman bei Alabama etablierte Downs sich bereits als Ausnahme-Talent, bevor er nach Ohio State wechselte und dort zum dominanten Defensive Playmaker sowie National Champion wurde. Über drei Jahre hinweg überzeugte er mit konstant hoher Produktion, Playmaking im Passspiel und sogar als Returner, was ihm zahlreiche Auszeichnungen wie den Jim Thorpe Award einbrachte. Mit seiner Kombination aus Football-IQ, Vielseitigkeit und Konstanz gilt der 21-Jährige als eines der komplettesten Defensive-Back-Prospects seiner Klasse.
Joseph Maiorana-Imagn Images
10. Spencer Fano (OT), Utah
Spencer Fano galt schon in der High School als einer der besten Offensive Linemen seines Jahrgangs. Diesen Ruf bestätigte er bei Utah sofort, indem er früh Starter wurde und in drei Jahren konstant gute Leistungen über 37 Spiele erbrachte - davon 35 als Starter. Mit Auszeichnungen wie Big 12 Offensive Lineman of the Year und herausragender Pass-Protection ohne zugelassene Sacks etablierte der 21-Jährige sich als einer der besten Tackles im College Football. Seine Positionsflexibilität, starke Athletik und Konstanz machen ihn zu einem der sichersten Offensive-Line-Prospects im Draft. Auch bei ihm wurde mit ca. 81 cm eine unterdurchschnittliche Armlänge vermessen, insbesondere für einen Tackle.
IMAGO/Newscom World
11. Mansoor Delane (CB), LSU
Mansoor Delane ist ein erfahrener Outside Cornerback mit 40 College-Starts, der nach drei Jahren bei Virginia Tech und einem Wechsel zu LSU in seiner Abschlusssaison zum besten Cornerback der Klasse aufstieg. Der 22-Jährige überzeugte dort als Unanimous All-American und First-Team All-SEC sowie mit einem starken Pro Day (4,38 Sekunden im 40-Yard-Dash), der seine Athletik bestätigte. Auf dem Feld zeigt er vielseitige Coverage-Fähigkeiten in Man- und Zone-Coverage sowie gute Ball Skills, wodurch er sich als Top-Prospect seiner Position etabliert hat.
IMAGO/ZUMA Press Wire
12. Monroe Freeling (OT), Georgia
Monroe Freeling kam als hochgehandelter 4-Star-Recruit zu Georgia und entwickelte sich nach ersten Einsätzen als Freshman zum festen Starter in seiner Breakout-Saison 2025. Dort überzeugte er trotz einer Verletzung mit 13 Starts. Er hat einen Basketball-Hintergrund, der ihm Vorteil in der Übersicht im Raum und Balance gibt. Seine Entwicklung, Physis und Erfahrung gegen Top-Konkurrenz machen ihn zu einem interessanten Offensive-Tackle-Prospect. Dazu bringt der 21-Jährige ein herausragendes athletisches Profil und den idealen Körperbau für einen NFL-Level-Tackle mit.
IMAGO/Newscom World
13. Makai Lemon (WR), USC
Makai Lemon kam als 5-Star-Recruit zu USC und brauchte zunächst Zeit, um sich am College zu etablieren, bevor er sich ab seinem zweiten Jahr mit starken Leistungen (764 Yards) und anschließend einem Durchbruch mit 1156 Yards und elf Touchdowns als Top-Playmaker zeigte. Trotz seiner eher geringen Größe und durchschnittlichen Geschwindigkeit überzeugt der 21-Jährige mit extrem sicheren Händen, hohem Football-IQ und starker Produktion nach dem Catch, auch in umkämpften Situationen. In der NFL könnten physische Defensivspieler jedoch eine Herausforderung für ihn darstellen.
IMAGO/ZUMA Press Wire
14. Jordyn Tyson (WR), Arizona State
Jordyn Tyson begann seine College-Karriere nach mehreren High-School-Wechseln stark bei Colorado, wechselte dann zu Arizona State und entwickelte sich dort trotz eines Redshirt-Jahres nach einer Knieverletzung zum Top-Receiver mit 1101 Yards und zehn Touchdowns in 2024. In seiner letzten Saison legte der 21-Jährige nochmals solide Zahlen nach und überzeugte insgesamt mit starken Routen, sicherem Balltracking und vielseitigem Receiving-Play. Allerdings gibt es klare Bedenken wegen seiner Verletzungshistorie, durchschnittlichem Speed und gelegentlichen Drop-Problemen.
IMAGO/ZUMA Press Wire
15. Jermod McCoy (CB), Tennessee
Jermod McCoy bringt mit guten physischen Voraussetzungen, starker Athletik (4,40 Sekunden im 40-Yard-Dash) und vielseitigen Coverage-Skills ein sehr überzeugendes Cornerback-Profil mit. Besonders sein starkes 2024er Tape mit vier Interceptions und All-SEC-Auszeichnung zeigt sein Potenzial als Outside Cornerback in Man- und Zone-Coverage. Trotz eines Kreuzbandrisses, der seine 2025-Saison komplett ausfallen ließ, gilt der 21-Jährige nach einem starken Pro Day an der University of Tennessee als gesund und weiterhin als vielversprechendes NFL-Prospect.
IMAGO/ZUMA Press Wire
16. Kenyon Sadiq (TE), Oregon
Kenyon Sadiq gilt als Top-Tight-End der 2026er Draft-Klasse und dominierte 2025 mit 51 Catches, 560 Yards und acht Touchdowns als zentraler Bestandteil der Oregon-Ducks-Offense. Besonders aus dem Slot überzeugte der 21-Jährige als explosiver Matchup-Albtraum, der mit seiner Elite-Athletik sogar einen 40-Yard-Dash von 4,39 Sekunden beim Combine lief. Trotz kleinerer Schwächen bei der Fangkonstanz wird er als vielseitige Offensivwaffe und klarer First-Round-Pick mit enormem NFL-Potenzial gesehen.
IMAGO/ZUMA Press Wire
17. Olaivavega Ioane (IOL), Penn State
Olaivavega Ioane begann ungewöhnlich spät mit Football - erst im Sophomore Jahr in der High School - entwickelte sich aber rasant vom 3-Star-Recruit zum dominanten Offensive Lineman bei Penn State. Nach einem Redshirt-Jahr wurde er Starter, steigerte sich kontinuierlich und dominierte 2025 mit nahezu perfektem Pass-Blocking (keine Sacks oder Hits zugelassen). Seine Entwicklung, Konstanz und physische Präsenz machen ihn zu einem der besten Interior-O-Line-Prospects im Draft.
Getty Images
18. Keldric Faulk (DE), Auburn
Keldric Faulk war bereits an der High School ein dominanter Athlet und entwickelte sich bei Auburn als Freshman schnell zum Starter und Impact-Spieler. Er beendete seine erste Saison mit 35 Tackles. Sein Durchbruch kam im zweiten Jahr mit starken Pass-Rush- und Run-Defense-Stats gegen Top-Gegner, bevor er im dritten Jahr variabler eingesetzt wurde und deshalb weniger Produktionszahlen hatte. Mit nur 20 Jahren kann er bereits 37 Spiele und 109 Tackles aufweisen. Insgesamt überzeugt er durch Physis, Vielseitigkeit und starke Leistungen gegen Elite-Offenses, während seine Qualitäten im Pass Rush noch ausbaufähig sind.
Getty Images
19. Dillon Thieneman (S), Oregon
Dillon Thieneman kam als 3-Star-Recruit zu Purdue, explodierte dort jedoch sofort als Freshman mit über 100 Tackles und sechs Interceptions und wurde als Freshman All-American ausgezeichnet. Nach einer zweiten starken Saison führte ihn sein Weg zu Oregon, wo er erneut dominierte. Mit seiner konstant hohen Tackling-Production, Spielintelligenz und Turnover-Fähigkeit gilt er als einer der sichersten und produktivsten Defensive-Back-Prospects der Klasse 2026.
IMAGO/ZUMA Press Wire
20. Akheem Mesidor (Edge), Miami
Akheem Mesidor entwickelte sich von einem 3-Star-Recruit aus Ottawa, Kanada zu einem sofort produktiven Pass-Rusher bei West Virginia und später zu einer zentralen Defensivkraft bei Miami nach seinem Transfer 2022. Insgesamt kam der heute schon 25-Jährige für West Virginia auf 70 Tackles. Trotz einer verletzungsbedingt verkürzten Saison steigerte er sich kontinuierlich und krönte seine College-Karriere 2025 mit 12,5 Sacks, 17,5 Tackles for Loss und All-American-Auszeichnungen. Er gilt als explosiver, vielseitiger Edge Defender mit starkem Pass Rush, hoher Disruption und nachgewiesener Produktion gegen Top-Competition. Trotzdem passen seine Körpermaße nicht ganz ins Muster eines klassischen Edge-Defenders.
IMAGO/ZUMA Press Wire
21. Peter Woods (DT), Clemson
Peter Woods entwickelte sich an der Thompson High School in Alabama zu einem dominanten Defensive Lineman und führte sein Team zu vier aufeinanderfolgenden Staatsmeisterschaften. Danach wechselte er als Fünf-Sterne-Rekrut zu Clemson. Dort spielte er sofort als Freshman eine große Rolle, wurde zum All-American gewählt und baute seine Produktion in den folgenden Jahren als vielseitiger Defensive Tackle/End weiter aus. In seinen drei Jahren in Clemson generierte er 99 Tackles, davon 14,5 for Loss. Besonders seine Fähigkeiten im Pass Rush sind spannend für NFL-Teams.
IMAGO/ZUMA Press Wire
22. Kadyn Proctor (OT), Alabama
Kadyn Proctor galt als bester Offensive Tackle seines High-School-Jahrgangs und bestätigte seinen Status sofort bei Alabama, wo er als Freshman alle Spiele als Left Tackle startete. Nach einem kurzen Transfer-Intermezzo nach Iowa kehrte er nach Tuscaloosa zurück und spielte trotz Verletzung eine starke Junior-Saison. Mit außergewöhnlicher Masse von rund 160 kg, Elite-Kraftwerten und Rekord-Athletikwerten beim Combine gilt er als einer der physisch dominantesten Offensive Linemen der Klasse. Gerade beim Vertical stellte er einen neuen Rekord für Spieler über 350 Pfund auf. Für seine Größe hat der 20-Jährige jedoch unterdurchschnittliche Armmaße, welche ihn als Tackle in der NFL einschränken könnten.
IMAGO/ZUMA Wire
23. Avieon Terrell (CB), Clemson
Avieon Terrell ist ein vielseitiger Cornerback von Clemson, der in 31 Starts sowohl außen als auch im Slot spielte und durch solides Tackling sowie gute Coverage auffiel, auch wenn seine Größe ihn eher als Nickel-Verteidiger projiziert. Ein großes Fragezeichen bleibt sein Speed, da er verletzungsbedingt keinen offiziellen 40-Yard-Dash absolvierte und frühere Zeiten um 4,64 Sekunden für die NFL problematisch wären, wodurch sein Ceiling eher im Slot gesehen wird. Dennoch überzeugt der 21-Jährige auf Tape mit physischem Spielstil und Playmaking-Fähigkeiten und ist zudem der Bruder von A.J. Terrell, einem All-Pro-Cornerback in der NFL.
IMAGO/Newscom World
24. Caleb Lomu (OT), Utah
Caleb Lomu entwickelte sich nach einer erfolgreichen High-School-Karriere in Arizona mit zwei Staatsmeisterschaften schnell zu einem Leistungsträger bei Utah, nachdem er zunächst ein Redshirt-Jahr durchlief. Ab 2024 etablierte er sich als Starter über alle 12 Spiele und überzeugte vor allem durch exzellente Pass-Protection, die sich 2025 auf nahezu fehlerfreie Werte mit keinen zugelassenen Sacks und sehr wenigen Pressures steigerte. Zudem kann der 21-Jährige mit 9,88 einen sehr guten RAS-Score vorweisen. Mit seiner konstanten Entwicklung, starker Technik und stabilen Leistungen auf hohem College-Niveau gilt er als einer der zuverlässigsten Offensive-Tackle-Prospects seiner Klasse.
IMAGO/ZUMA Press Wire
25. C.J. Allen (LB), Georgia
Christian Jamar Allen wuchs in Georgia auf und entwickelte sich nach einer vielseitigen High-School-Karriere als 4-Star-Recruit bei Georgia zu einem wichtigen Defensivspieler, der sich von einer Backup-Rolle zum Starter hocharbeitete. In seiner letzten Saison führte der 21-Jährige die Bulldogs mit 88 Tackles sowie starken Werten in Tackles for Loss und Sacks an und überzeugte durch starkes Spielverständnis, gutes Tackling und schnelle Reaktionen gegen den Run. Trotz seiner physischen Präsenz und soliden Athletik (4,55 Sekunden im 40-Yard-Dash) hat er Schwächen in Agilität und Coverage-Disziplin, besonders gegen Play-Action und dynamische Routen-Konzepte.
Getty Images
26. Emmanuel McNeil-Warren (S), Toledo
Emmanuel McNeil-Warren kam als Drei-Sterne-Rekrut ohne Angebote aus den Power-Five-Programmen zur University of Toledo und spielte 2022 zunächst vor allem in den Special Teams. Ab 2023 entwickelte er sich zum Starter und konstanten Playmaker in der Defense, bevor eine Verletzung seine Saison 2024 verkürzte. Seinen Durchbruch schaffte er 2025 mit 77 Tackles und mehreren Turnovern, wodurch er sich als einer der besten Defender außerhalb der Power Conferences etablierte. Insgesamt kommt der 22-Jährige auf 214 Tackles, fünf Interceptions und neun erzwungene Fumbles in seiner College-Karriere. Mit einer Größe von 1,95 m und einer Armlänge von ca. 82 cm kann er ein ungewöhnliches physisches Profil für einen Safety vorweisen. Probleme zeigten sich in seiner Explosivität insbesondere bei schwachen Werten im Vertical und Broad Jump.
Getty Images
27. Caleb Banks (DT), Florida
Caleb Banks war ein Drei-Sterne-Prospect außerhalb der nationalen Top 900. Zunächst landete er bei den Louisville Cardinals. Dort konnte er jedoch nur wenig Einsatzzeeit generieren und wechselte schließlich 2023 zu den Florida Gators. Dort etablierte er sich schnell als Starter. Seinen Durchbruch feierte der 1,98 m große und 150 kg schwere Defensive Lineman 2024 mit 4,5 Sacks und starken Pressure-Zahlen. Seine letzte College-Saison 2025 wurde durch eine Fußverletzung stark verkürzt, dennoch überzeugte er beim Senior Bowl mit starken Leistungen. Die Fußverletzung verschlimmerte sich beim Combine erneut und beeinflusste seine Ergebnisse. Trotzdem lief er beim 40-Yard-Dash eine beeindruckende Zeit von 5,07 Sekunden. Folglich unterzog er sich einer OP. Insgesamt gilt er als physisch dominanter Defender, dessen Draft-Value jedoch durch Verletzungsfragen beeinflusst wird.
Getty Images
28. Omar Cooper Jr. (WR), Indiana
Omar Cooper entwickelte sich an der Indiana University von einer Rolle als Returner in seiner Redshirt-Saison zu einem starken Receiver, der sich stetig steigerte und zuletzt mit 937 Yards und 13 Touchdowns sowie einem National Championship seine beste Saison spielte. Mit seiner guten Geschwindigkeit, sicheren Händen und starkem Gefühl für Zonenverteidigung ist der 22-Jährige besonders als Slot-Receiver für die NFL interessant.
IMAGO/Icon Sportswire
29. Denzel Boston (WR), Washington
Denzel Boston kam als Drei-Sterne-Rekrut zu den Washington Huskies, musste jedoch zunächst hinter künftigen NFL-Receivern wie Rome Odunze, Jalen McMillan und Ja'Lynn Polk warten und verzeichnete in seinen ersten zwei Jahren nur minimale Produktion. Statt zu transferieren, entwickelte der 22-Jährige sich intern weiter und nutzte 2024 seinen Durchbruch mit 63 Catches für 834 Yards und neun Touchdowns. In den Jahren 2024 und 2025 etablierte er sich als verlässlicher Playmaker mit insgesamt 20 Karriere-Touchdowns, mehrfachen All-Big-Ten-Auszeichnungen und starker Red-Zone-Produktion. Seine Senior-Saison - 881 Yards und 11 Touchdowns - sowie ein dominanter Auftritt im Bowl-Game unterstreichen sein Profil als produktiver Receiver mit Entwicklungskurve und Big-Play-Potenzial. Fragen zu seiner Geschwindigkeit bleiben jedoch offen, da er weder beim Combine noch beim Pro-Day gelaufen ist.
IMAGO/ZUMA Press Wire
30. T.J. Parker (DE), Clemson
T.J. Parker, ein Vier-Sterne-Rekrut und Top-50-Talent aus Alabama, wechselte kurz vor dem College-Start nach Clemson und machte dort sofort als explosiver Pass Rusher auf sich aufmerksam. Bereits als Freshman dominierte er mit 12,5 Tackles for Loss und 5,5 Sacks. Es folgte eine herausragende Sophomore-Saison mit 11 Sacks und landesweiter Top-10-Produktion in mehreren Kategorien. Sein Höhepunkt kam 2024 mit einer historischen 4-Sack-Performance gegen Pittsburgh und zahlreichen nationalen Auszeichnungen, während er trotz leichtem statistischen Rückgang 2025 weiterhin als starker Edge Defender mit Elite-Playmaking und konstantem Backfield-Impact gilt.
IMAGO/Newscom World
31. Kevin "KC" Concepcion (WR), Texas A&M
Kevin Concepcion startete als 3-Star-Recruit bei NC State sofort stark mit über 800 Yards, zehn Touchdowns und zusätzlicher Laufproduktion und wurde dafür mehrfach als bester Freshman ausgezeichnet. Nach einem Formtief und dem Wechsel zu Texas AM steigerte der 21-Jährige sich erneut und beendete seine letzte College-Saison mit knapp 920 Yards und neun Touchdowns. Trotz guter Explosivität, starkem Route-Running und Fähigkeiten bei umkämpften Bällen sind seine Drop-Probleme eine klare Schwäche für die NFL.
IMAGO/ZUMA Press Wire
32. Blake Miller (OT), Clemson
Miller kam als Vier-Sterne-Rekrut nach Clemson und etablierte sich sofort als Starter auf Right Tackle, nachdem er bereits in der Highschool bei über 350 Passversuchen keinen Sack zugelassen hatte. Über vier Jahre hinweg startete der 22-Jährige alle 54 Spiele, stellte mit 3778 Snaps einen Schulrekord auf und entwickelte sich vom Freshman All-American zu einem zweifachen First-Team All-ACC-Spieler. Als erfahrener, vielseitiger und extrem zuverlässiger Offensive Lineman, der ebenfalls einsatzfähig auf der Left Tackle Position ist, bringt er Kontinuität, Führungsqualitäten als Teamkapitän und eine außergewöhnliche Pass-Protection-Bilanz in sein Draft-Profil ein.
IMAGO/Icon Sportswire
33. Kayden McDonald (DL) Ohio State
Kayden McDonald kam als Vier-Sterne-Rekrut und dominanter Highschool-Nose-Tackle zur Ohio State University, wo er sich nach einer anfänglichen Rotationsrolle über zwei Jahre hinweg entwickelte. Bereits in der Highschool zeigte der 21-Jährige eine außergewöhnliche Produktion mit 234 Tackles, 46 Sacks und All-State-Ehrungen sowie zusätzlicher Vielseitigkeit als Goal-Line-Runner. 2025 wurde er als Starter zum zentralen Anker einer Defense, die landesweit führend war und lieferte mit 65 Tackles, acht Tackle for Loss, drei Sacks und zwei Forced Fumbles eine All-American-Saison ab, wodurch er sich als dominanter Laufverteidiger mit stetig wachsender Pass-Rush-Wirkung und hoher Spielintelligenz etablierte.
IMAGO/ZUMA Press Wire
34. Cashius Howell (Edge), Texas A&M
Cashius Howell war ein Zwei-Sterne-Rekrut von der Rockhurst High School, der anschließend zu den Bowling Green Falcons ging. Dort entwickelte er sich nach einem Redshirt-Jahr schnell zu einem der besten Pass Rusher und erzielte 9,5 Sacks in seiner Breakout-Saison 2023. Nach seinem Transfer zur Texas AM setzte er sich auch in der SEC durch und steigerte sich 2025 zu einem dominanten Edge Defender mit elf Sacks, 14,5 Tackles for Loss und All-American-Ehrungen sowie der Auszeichnung als SEC Defensive Player of the Year. Insgesamt zeichnet ihn ein klarer Entwicklungspfad vom übersehenen Prospect zum Elite-Pass-Rusher auf College-Niveau aus. Howell hat dabei in seinem Profil ein großes Problem, und das sind seine historisch kurzen Arme für die Edge-Position.
IMAGO/Imagn Images
35. Ty Simpson (QB), Crimson Tide
Ty Simpson übernahm 2025 erstmals die volle Starter-Rolle bei Alabama und überzeugte mit über 3500 Passing Yards, 28 Touchdowns und nur fünf Interceptions durch effizientes und kontrolliertes Passspiel. Der 23-Jährige bringt solide Armstärke, Athletik und die Fähigkeit mit, Plays außerhalb der Struktur zu verlängern, was ihn besonders für moderne, tempoorientierte Offenses interessant macht. Gleichzeitig sorgt seine noch begrenzte Erfahrung als Starter dafür, dass er eher als Entwicklungs-Prospect für eine späte erste Runde bis Day 2 gilt.
IMAGO/ZUMA Press Wire
36. Colton Hood (CB), Tennessee
Hood bringt drei Jahre College-Erfahrung aus drei Programmen (Auburn, Colorado, Tennessee) mit, wobei er erst in seiner letzten Saison als Vollzeit-Starter mit soliden Produktionswerten in Erscheinung trat. Beim Combine überzeugte er mit guten Athletikwerten wie einem 4,44-40-Yard-Dash und einem starken Vertikalsprung, was sein Profil als Outside Cornerback unterstreicht. Der 21-Jährige gilt als physischer, zuverlässiger Verteidiger in Coverage und Run Support, auch wenn seine geringe Starter-Erfahrung noch eine gewisse Projektion für die NFL erfordert.
IMAGO/Icon Sportswire
37. Zion Young (DE), Missouri
Zion Young kam als Drei-Sterne-Rekrut von der Westlake High School zunächst zur Michigan State University, wo er sich über zwei Jahre als solider Rotationsspieler und später Starter mit insgesamt 47 Tackles und 6,5 Tackles for Loss etablierte. Trotz moderater College-Statistiken zeigte er früh seine physischen Fähigkeiten und wurde als zuverlässiger Edge Defender anerkannt. Nach seinem Transfer nach Missouri entwickelte er sich ab 2024 zum Starter und Breakout-Pass-Rusher und steigerte sich 2025 auf 6,5 Sacks, starke Pressure-Zahlen und All-SEC Second-Team-Ehrungen. Sein Profil beschreibt einen späten Entwicklungs-Edge mit klarer Progression, der sich durch stetig wachsende Pass-Rush-Produktion und vielseitige Einsatzfähigkeit auszeichnet. Probleme zeigt der 22-Jährige jedoch noch bei seiner Explosivität, insbesondere beim ersten Schritt.
IMAGO/ZUMA Press Wire
38. Max Iheanachor (OT), Arizona State
Max Iheanachor ist ein in Nigeria geborener, spät zum Football gewechselter Offensive Tackle. Über das East Los Angeles College fand er in den Sport und entwickelte sich dort schnell zu einem Top-Prospect. Über den Transfer an die Arizona State University kam er 2023 als Rohdiamant ins Power-Five-Level und wurde früh aufgrund von Verletzungen in die Startrolle gedrängt, wo er als talentierter, aber noch roher Right Tackle erste Erfahrungen sammelte. In den folgenden Jahren entwickelte der 22-Jährige sich zu einem stabilen Starter mit hoher Belastbarkeit - über 2100 Snaps in drei Jahren. Er verpasste kaum Spiele und krönte diese Leistungen 2025 mit einer Saison ohne zugelassenen Sack bei 484 Pass-Blocking-Snaps und einer überzeugenden Senior Bowl Performance. An seiner Technik lässt sich allerdings noch feilen, da man dort erkennt, dass er erst seit fünf Jahren im Geschäft ist.
IMAGO/Imagn Images
39. Brandon Cisse (CB), South Carolina
Brandon Cisse spielte drei Jahre College-Football für NC State und South Carolina und sammelte in 34 Spielen mit 21 Starts insgesamt 65 Tackles sowie zwei Interceptions, wobei der 20-Jährige sich vom Nickel zum Outside Cornerback entwickelte. Mit 1,81 m Größe, 4,41 Sekunden im 40-Yard-Dash und sehr starken Sprungwerten (91. Perzentil) bringt er gute athletische Voraussetzungen für die NFL mit. Besonders auffällig ist sein physischer Man-to-Man-Stil und seine Aggressivität gegen den Lauf, auch wenn seine Produktionszahlen als Playmaker eher überschaubar bleiben.
IMAGO/Icon Sportswire
40. Lee Hunter (DT), Texas Tech
Lee Hunter war ein Vier-Sterne-Rekrut und einer der besten Defensive Tackles seines Jahrgangs. Zunächst unterschrieb er bei Auburn, um später über die UCF Knights seine Karriere neu auszurichten. Nach einem Redshirt-Jahr in Auburn entwickelte er sich an der UCF schnell zu einem dominanten Run Defender mit starkem Tackling-Volumen. Seinen Durchbruch hatte er 2023 mit 69 Tackles und 11 Tackles for Loss, bevor der 23-Jährige sich als einer der produktivsten Interior Linemen im College Football etablierte und später in seinem Senior-Year bei Texas Tech die Run-Defense anführte.
IMAGO/Imagn Images
41. Emmanuel Pregnon (IOL), Oregon
Emmanuel Pregnon war ein Null-Sterne-Rekrut von der Thomas Jefferson High School, der seine Karriere bei Wyoming begann und sich nach zwei Redshirt-Jahren zum Starter entwickelte. Über Transfers zu den USC Trojans und später zu den Oregon Ducks arbeitete er sich kontinuierlich nach oben und etablierte sich als verlässlicher Starting Guard auf Power-Conference-Niveau. Seinen Höhepunkt erreichte er 2025 bei Oregon mit einer All-American-Saison, über 3100 Karriere-Snaps und starker Pass-Protection - zusätzlich eine sackfreie Saisonphase - wodurch er sich als technisch gereifter, vielseitiger Interior Lineman mit außergewöhnlicher Entwicklungskurve und Playoff-Erfahrung für den NFL Draft empfehlen konnte.
IMAGO/ZUMA Press Wire
42. Chris Johnson (CB), San Diego State
Chris Johnson kam als Drei-Sterne-Rekrut an die San Diego State University. Ab 2024 wurde er zum festen Starter in der Secondary und steigerte sich 2025 zu einem der besten Defensive Backs mit 634 Defensive Snaps, vier Interceptions, starker Passverteidigung und herausragender Coverage-Statistik. Mit seiner Kombination aus Produktion, Vielseitigkeit und Athletik gilt er als schneller Coverage-Corner mit klarer NFL-Draft-Projection. Beim Combine erreichte der 21-Jährige beim 40-Yard-Dash eine Zeit von 4,40 Sekunden und einen RAS-Score von 9,67.
IMAGO/Imagn Images
43. Jacob Rodriguez (LB) Texas Tech
Jacob Rodriguez begann seine Karriere als Quarterback und wechselte nach Stationen bei Virginia und Texas Tech auf Linebacker, wo er sich nach einer Verletzung 2024 mit 126 Tackles und anschließend 128 Tackles sowie zahlreichen Turnover-Plays zum absoluten Star entwickelte und mehrere große College-Awards gewann. Der 23-Jährige überzeugt vor allem durch Elite-Athletik, schnelles Spielverständnis - auch durch seine QB-Vergangenheit - und starke Playmaking-Fähigkeiten mit Sacks, Interceptions und Forced Fumbles.
Kevin Jairaj-Imagn Images
44. Chase Bisontis (IOL), Texas A&M
Chase Bisontis kam als Vier-Sterne-Rekrut und bester Spieler New Jerseys von der Don Bosco Prep zu Texas AM und wurde früh als vielseitiger Offensive Lineman für mehrere Positionen eingesetzt. Bereits als Freshman startete er alle 13 Spiele und wurde ins Freshman All-American sowie SEC All-Freshman Team berufen. Nach einer verletzungsbedingt unterbrochenen Sophomore-Saison als Left Guard etablierte er sich ab 2025 vollständig als Starter und entwickelte sich zu einem konstanten Run-Blocker in einer starken SEC-Offensive-Line. Mit hoher Snap-Zahl, Positionsflexibilität und solider Athletik gilt er als verlässlicher Interior Lineman. Mit 5,02 Sekunden lief er für seine Position einen sehr guten 40-Yard-Dash. Eine unterdurchschnittliche Armlänge stellt ihn noch vor Probleme.
IMAGO/Icon Sportswire
45. Christen Miller (DT), Georgia
Christen Miller war ein Vier-Sterne-Rekrut von der Cedar Grove High School, der nach einer erfolgreichen Highschool-Karriere mit mehreren Staatsmeisterschaften zu den Georgia Bulldogs wechselte. Dort durchlief er zunächst eine Entwicklungsphase mit Redshirt und Rotationsrollen, bevor er sich ab 2024 als Starter in der Defensive Line etablierte. In seinen letzten beiden Saisons entwickelte der 21-Jährige sich zu einem verlässlichen Interior Defender mit konstanter Produktion gegen den Lauf. 2025 generierte er über 13 Starter-Einsätze 20 Tackles und 1,5 Sacks. Insgesamt steht sein Profil für einen physischen, stabilen Defensive Tackle, der als zuverlässiger Anker und mit stetiger Entwicklung überzeugt. Nur vier Sacks über seine gesamte College-Karriere zeigen, dass er Probleme hat, den Quarterback zu Fall zu bringen.
IMAGO/ZUMA Press Wire
46. Jadarian Price (RB), Notre Dame
Jadarian Price kam als hochgehandeltes Talent zu Notre Dame, musste jedoch nach einem Achillessehnenriss seine erste Saison komplett aussetzen. Nach vorsichtigem Aufbau zeigte er 2024 mit 746 Yards und 7 Touchdowns sein Potenzial und bildete später mit Jeremiyah Love ein starkes Running-Back-Duo. Der 22-Jährige überzeugt durch Physis, Explosivität und gutes Lückenverständnis, hat aber Schwächen im Pass-Blocking.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS
47. Anthony Hill Jr. (LB), Texas Longhorns
Anthony Hill Jr. war bereits an der High School ein dominanter 5-Star-Recruit und entwickelte sich bei Texas schnell zum Schlüsselspieler der Defense, wo der 21-Jährige über mehrere Saisons hinweg als Tackling- und Playmaking-Leader mit hohen Tackle-, Sack- und Turnover-Zahlen überzeugte. Er zeichnet sich durch Elite-Athletik, starke Reichweite von Sideline zu Sideline, sehr gutes Spielverständnis und extrem sichere Tackling-Technik aus. Gleichzeitig hat er Schwächen in der Disziplin gegen Cut-Backs sowie Probleme in der Coverage gegen schnelle Running Backs und bei Play-Action.
IMAGO/ZUMA Press Wire
48. R Mason Thomas (DE), Oklahoma
R. Mason Thomas kam als Vier-Sterne-Rekrut und hochproduktiver Edge Rusher von der Cardinal Gibbons High School nach Oklahoma. Bereits in der Highschool war er mit 36 Tackles for Loss und 19 Sacks aufgefallen. In Oklahoma war seine Karriere zunächst von Verletzungen geprägt, doch nach zwei schwierigen Jahren mit begrenzter Produktion durch Knöchelprobleme brach er 2024 als Starter durch. Der 21-Jährige generierte neun Sacks und 12,5 Tackles for Loss. 2025 bestätigte er dieses Niveau mit erneut starker Pass-Rush-Produktion, konstantem Backfield-Impact und etablierte sich damit als explosiver, wenn auch verletzungsanfälliger Edge Defender mit klarer NFL-Pass-Rush-Projektion. Es bleibt trotzdem die Frage bestehen, ob er das Pensum der NFL auf Dauer mitgehen kann.
IMAGO/ZUMA Press Wire
49. Malachi Lawrence (DE), UCF
Malachi Lawrence kam als Drei-Sterne-Rekrut von der DuPont Manual High School zu UCF und entwickelte sich dort nach einer langsamen Anfangsphase über Redshirt- und Rotationsrollen hinweg zu einem produktiven Edge Defender. Ab 2023 wurde er zum Starter und Breakout-Spieler mit 7,5 Sacks und 10,5 Tackles for Loss und steigerte sich 2025 zum All-Big-12 First-Team-Pass-Rusher mit insgesamt 20 Karriere-Sacks, hoher Backfield-Disruption und mehreren Impact-Spielen. Sein Profil beschreibt einen späten Entwicklungs-Edge mit klarer Pass-Rush-Steigerung und solider Produktionskontinuität. Mit 4,52 Sekunden stellte er beim Combine im 40-Yard-Dash seine Explosivität unter Beweis. Gleichzeitig hat er Probleme bei der Run Defense und einer zu hohen Missed-Tackle-Rate.
IMAGO/Imagn Images
50. Chris Brazzell (WR), Tennessee
Chris Brazzell II ist ein groß gewachsener, schlaksiger Wide Receiver mit NFL-Hintergrund durch seinen Vater. Als Drei-Sterne-Rekrut ging er nach Tulane und entwickelte sich nach einer frühen Verletzung schnell zu einem produktiven Outside Receiver. Nach einem Breakout-Jahr 2023 - wo er 44 Catches über 711 Yards sammelte - wechselte er nach Tennessee. Dort stieg er 2025 endgültig zum SEC-Star auf. Mit über 1000 Yards, neun Touchdowns und All-SEC First-Team-Ehrungen gilt er als explosiver Outside Receiver mit großem Frame, klarer Big-Play-Fähigkeit und steiler Entwicklungskurve.
IMAGO/ZUMA Press Wire