NFL
27.02.2026
Tag 1 sortiert das NFL Draft Board neu
Diese Gewinner und Verlierer prägten den ersten Combine-Tag

Alle Gewinner und Verlierer von Tag 1
Der erste echte Workday beim NFL Combine 2026 hat direkt für Bewegung gesorgt. Defensive Linemen und Linebacker standen im Fokus. Während einige Talente ihre Aktien massiv steigerten, mussten andere feststellen, dass Messwerte und Narrative in Indianapolis gnadenlos sind.
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Gewinner: Sonny Styles (LB, Ohio State)
4.46 Sekunden im 40-Yard-Dash, 43,5 Inch Vertical, 11 Fuß 2 Inch im Broad Jump - bei 244 Pfund Körpergewicht. Styles lieferte eine historisch einzuordnende Performance ab und ist der einzige Spieler seit 2003, der diese Explosivitäts-Kombination bei über 230 Pfund erreicht hat. Mit einem perfekten Relative Athletic Score festigt er seine Position als möglicher Top-10-Pick.
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Gewinner: Caleb Banks (DT, Florida)
6-Foot-6, 327 Pfund, 35-Inch-Arme - und trotzdem 32 Inch Vertical sowie 9 Fuß 6 Inch im Broad Jump. Banks bewies, dass er nicht nur Masse, sondern auch Explosivität mitbringt. Nach verletzungsgeprägter Saison unterstrich er in Indy sein First-Round-Potenzial.
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Gewinner: DeMonte Capehart (DT, Clemson)
Mit 313 Pfund lief Capehart eine 4.85 im 40-Yard-Dash und sprang 33,5 Inch hoch. Für seine Größe sind das außergewöhnliche Werte. Seine Kombination aus Länge, Beweglichkeit und Antritt macht ihn zu einem spannenden Upside-Pick für die mittleren Draft-Runden.
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Gewinner: Malachi Lawrence (EDGE, UCF)
4.52 Sekunden bei 253 Pfund, dazu 40 Inch Vertical und 10 Fuß 10 Inch im Broad Jump. Lawrence verband starke Testing-Werte mit solider College-Produktion und dürfte sich mit diesem Auftritt fest in der Day-2-Diskussion verankert haben.
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Gewinner: Kyle Louis (LB, Pittsburgh)
4.53 im 40er, 39,5 Inch Vertical, 10 Fuß 9 Inch Broad Jump und 6.97 Sekunden im 3-Cone-Drill. Louis überzeugte in nahezu jeder Disziplin und zeigte das Profil eines modernen Three-Down-Linebackers.
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Gewinner: Arvell Reese (LB/EDGE, Ohio State)
Mit 6-Foot-4 1/8 und 241 Pfund bestätigte Arvell Reese seine Explosivität mit der schnellsten 40-Yard-Zeit des ersten Tages (4.46 Sekunden, 1.58 Split). Seine Athletik war bereits vom Tape bekannt, nun ist sie offiziell belegt - ein klarer Gewinner in Indianapolis. Die Positionsfrage bleibt jedoch bestehen: Mit seinem Gewicht und durchschnittlicher Armlänge wirkt Reese eher wie ein moderner Off-Ball-Linebacker als ein klassischer Edge. Seine Vielseitigkeit ist ein Plus, die Projektion auf NFL-Niveau bleibt dennoch ein Thema.
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Verlierer: Rueben Bain Jr. (EDGE, Miami)
Mit unter 31 Inch Armlänge bestätigten sich die größten Vorab-Sorgen. Historisch kurze Maße für einen Edge Rusher sorgen für Diskussionen, die ihn bis zum Draft begleiten werden. Hinzu kommt, dass Bain sämtliche athletischen Drills in Indianapolis ausließ und damit keine Möglichkeit hatte, mögliche Zweifel mit explosiven Testing-Werten zu relativieren. Sein Tape bleibt stark - doch das Arm-Length-Thema ist nun fester Bestandteil seiner Bewertung.
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Verlierer: Cashius Howell (EDGE, Texas A&M)
30 1/4 Inch Arme - noch kürzer als bei Bain. Da Howell stärker über Bend und Speed kommt statt über Power, wiegt die fehlende Länge besonders schwer. Das Risiko bei einer möglichen Erstrundenwahl ist sichtbar gestiegen.
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Verlierer: Lee Hunter (DT, Texas Tech)
5.18 Sekunden im 40-Yard-Dash, 21,5 Inch Vertical und 8 Fuß 4 Inch im Broad Jump - schwächste Werte seiner Positionsgruppe. Hunter bleibt ein klassischer Run-Stopper, doch Fantasie für mehr athletisches Upside wurde gedämpft.
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Verlierer: LT Overton (EDGE, Alabama)
4.87 Sekunden im 40er bei 274 Pfund, dazu keine Jump-Werte. Die Zweifel an seiner Explosivität konnten nicht entkräftet werden. Sein Pro Day wird nun entscheidend für seine Draft-Position.
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