NFL
01.03.2026
Rekorde & Enttäuschungen
Gewinner und Verlierer von NFL Combine Tag 3

Gewinner und Verlierer von NFL Combine Tag 3
Der dritte Tag des NFL Scouting Combine 2026 brachte die wohl am meisten erwarteten Positionsgruppen aufs Feld: Quarterbacks, Running Backs und Wide Receiver. Im Lucas Oil Stadium nutzten zahlreiche Talente die Bühne, um Scouts und Entscheidungsträger zu beeindrucken. Andere hingegen ließen wertvolle Chancen liegen. Hier sind die größten Gewinner und Verlierer von Combine-Tag 3.
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Gewinner - Mike Washington Jr., Running Back, Arkansas
Hinter Notre Dames Jeremiyah Love ist das Rennen um RB2 weit offen - und Washington hat sich eindrucksvoll ins Gespräch gebracht. Mit 6’1’’ (185cm) und 233 Pfund (106kg) lief er die schnellste 40-Yard-Zeit aller Running Backs in diesem Jahrgang und kombinierte Größe mit Explosivität. Besonders beeindruckend: Washington erzielte einen inoffiziellen RAS-Score von 10,00 - die maximale Punktzahl. Damit ist er laut Datenbank der athletisch beste Running Back seit 1987. Kein Prospect auf dieser Position hatte jemals ein besseres athletisches Profil.
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Gewinner - Jeremiyah Love, Running Back, Notre Dame
Love hatte beim Combine kaum etwas zu gewinnen - er gilt seit Monaten als klarer RB1 dieser Klasse. Doch mit einer 4,36 im 40-Yard-Dash (zweitbeste Zeit unter den Running Backs) unterstrich er seinen Status eindrucksvoll. Er bleibt das Komplettpaket - Speed, Power und Explosivität in einem. Die Frage bei ihm ist nur noch, wie hoch er in der ersten Runde gedraftet wird.
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Gewinner - Jeff Caldwell, Wide Receiver, Cincinnati
Caldwell stahl bei den Receivern die Show. Mit 6’5’’ (196cm) und 216 Pfund (98kg) bringt er Elite-Maße mit - und lief dennoch eine überragende 4,31 im 40-Yard-Dash. Dazu überzeugte er im Broad Jump und Vertical Jump mit sehr starken Werten. Größe kombiniert mit dieser Geschwindigkeit ist selten -und macht Caldwell zu einem der spannendsten Athleten der gesamten Receiver-Klasse.
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Gewinner - Taylen Green, Quarterback, Arkansas
Quarterback ist deutlich mehr als Athletik - doch wenn ein Spieler historische Werte liefert, sorgt das für Aufmerksamkeit. Green brach den Combine-Rekord für Quarterbacks im Vertical Jump und Broad Jump und lief mit 4,36 Sekunden die zweitschnellste 40-Yard-Zeit eines QBs aller Zeiten. Seine Werte waren so außergewöhnlich, dass er in der TV-Übertragung mit Wide Receiver D.K. Metcalf verglichen wurde. Während andere Quarterbacks das bessere Tape haben, bringt niemand in dieser Klasse Greens Kombination aus Athletik und Upside mit. In einer schwachen QB-Klasse könnte Green als Mid-Round-Projekt massiv steigen.
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Gewinner - Germie Bernard, Wide Receiver, Alabama
Bernard beantwortete beim Combine die offenen Fragen zu seinem Speed. Mit einer 4,48 über 40 Yards räumte er Zweifel aus dem Weg. Noch beeindruckender: die beste 3-Cone-Zeit des gesamten Combines (6,71 Sekunden) sowie die viertbeste Short-Shuttle-Zeit unter den Receivern. In einer starken Receiver-Klasse präsentiert sich Bernard als technisch sauberer, beweglicher und ausgewogener Playmaker.
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Verlierer - Malachi Fields, Wide Receiver, Notre Dame
In einer Klasse voller Ausnahme-Athleten ist eine 4,61 im 40-Yard-Dash problematisch - es war die zweitschwächste Zeit aller Wide Receiver beim Combine. Zwar zeigte Fields mit einem 38-Inch-Vertical Explosivität und hatte beim Senior Bowl überzeugt, doch die Combine-Performance wirkte insgesamt durchwachsen. Hinzu kamen Drops im Gauntlet-Drill. Diese Vorstellung dürfte seiner Draft-Aktie eher geschadet als geholfen haben.
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Verlierer - Denzel Boston, Wide Receiver, Washington
Boston wurde im Vorfeld als möglicher First Round Pick gehandelt, doch sein Auftritt in Indianapolis war nicht überzeugend genug. Als Contested-Catch-Spezialist hatte er auf Tape überzeugt, doch ein 35-Inch-Vertical enttäuschte. Im ersten Durchgang des Gauntlet-Drills unterliefen ihm Drops. Ein starker Pro Day könnte das Bild noch korrigieren - doch aktuell hat er an Momentum verloren.
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