NFL
02.05.2026
Die Nummer-1-Picks im NFL Draft seit 2006
Legenden, MVPs und Busts: Die First Overall Picks der letzten 20 NFL Drafts

Die Nummer-1-Picks im NFL Draft seit 2006
Der First Overall Pick steht jedes Jahr im Rampenlicht - doch nicht jeder Top-Pick erfüllt die Erwartungen. Ein Blick auf die vergangenen 20 Jahre zeigt, wie unterschiedlich sich Karrieren entwickeln können.
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2026: Fernando Mendoza (Las Vegas Raiders)
Im jüngsten Draft haben die Las Vegas Raiders sich an erster Stelle für Fernando Mendoza entschieden. Der Quarterback kommt nach einem historischen College-Jahr in die NFL. Der Ex-Indiana-Star führte die Hoosiers 2025 zu einer perfekten Saison, einem nationalen Titel und gewann die Heisman Trophy, ehe die Raiders ihn nun als Gesicht ihrer Zukunft holten. Schon bei seiner Vorstellung machte Mendoza klar, dass er die Aufgabe annimmt: Las Vegas soll unter ihm wieder in die Spur finden.
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2025: Cam Ward (Tennessee Titans)
Quarterback Cam Ward wurde im NFL Draft 2025 von den Tennessee Titans an erster Stelle ausgewählt und schrieb bereits vor seinem ersten Snap Geschichte: Er war der erste ehemalige Zero-Star-Recruit, der im 21. Jahrhundert zum First Overall Pick wurde. In seinem NFL-Debüt gegen die Denver Broncos zeigte er erste Ansätze seines Potenzials, obwohl die Titans das Spiel verloren. Sein bisher bestes Spiel absolvierte Ward in Week 5 gegen die Arizona Cardinals, als er die Titans mit einem späten Drive zu einem Game-Winning Field Goal führte. Die Saison endete für ihn jedoch bitter, als er sich im letzten Spiel gegen die Jacksonville Jaguars bei einem Touchdown-Lauf an der Schulter verletzte.
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2024: Caleb Williams (Chicago Bears)
Quarterback Caleb Williams spielte zunächst für Oklahoma, bevor er zu USC wechselte und dort 2022 die Heisman Trophy gewann. Mit seinem improvisationsstarken Spielstil galt er als klar bester Quarterback seines Draft-Jahrgangs und wurde im NFL Draft 2024 von den Chicago Bears an erster Stelle ausgewählt. In seiner Rookie-Saison stellte Williams mehrere Franchise-Rekorde für Rookie-Quarterbacks auf und setzte mit 354 Pässen ohne Interception einen neuen NFL-Rekord für Rookies. Bereits ein Jahr später führte er Chicago zum ersten Divisionstitel seit 2018 und zum ersten Playoff-Sieg der Bears seit 2010, womit er sich schnell als neue Hoffnung der Franchise etablierte.
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2023: Bryce Young (Carolina Panthers)
Quarterback Bryce Young spielte im College für Alabama und gewann dort 2021 die Heisman Trophy, nachdem er eine der produktivsten Passsaisons der Schulgeschichte hingelegt hatte. Die Carolina Panthers wählten ihn im NFL Draft 2023 an erster Stelle, nachdem sie für den Top-Pick mehrere Draftrechte und Wide Receiver D. J. Moore nach Chicago abgegeben hatten. Seine Rookie-Saison verlief schwierig, doch Young zeigte immer wieder sein großes Spielverständnis und seine Genauigkeit als Passer. In den folgenden Jahren entwickelte er sich zunehmend zum Führungsspieler der Offense. 2025 führte er die Panthers schließlich zu ihrem ersten Playoff-Einzug seit 2017 und zum ersten Divisionstitel seit 2015.
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2022: Travon Walker (Jacksonville Jaguars)
Defensive End Travon Walker wurde im NFL Draft 2022 von den Jacksonville Jaguars an erster Stelle ausgewählt und unterschrieb anschließend einen vollständig garantierten Vierjahresvertrag über 37,4 Millionen Dollar. Schon in seinem ersten NFL-Spiel sorgte er für Aufmerksamkeit, als er gegen die Washington Commanders sowohl einen Sack als auch eine Interception verbuchte. In seiner Rookie-Saison stand Walker in 14 Spielen in der Startformation und kam auf 49 Tackles und 3,5 Sacks. Einen deutlichen Entwicklungsschritt machte er 2023, als er 52 Tackles und zehn Sacks erzielte und sich als wichtiger Bestandteil der Jaguars-Defense etablierte. 2025 zog Jacksonville schließlich die Fifth-Year-Option seines Rookievertrags.
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2021: Trevor Lawrence (Jacksonville Jaguars)
Quarterback Trevor Lawrence galt bereits im College bei Clemson als eines der größten Talente seiner Generation. Als einer der höchstgehandelten Prospects im College Football gewann er 2019 als Freshman mit den Clemson Tigers das National Championship Game und stellte den Schulrekord für die meisten Quarterback-Siege auf. Die Jacksonville Jaguars wählten ihn im NFL Draft 2021 erwartungsgemäß an erster Stelle. Nach einer schwierigen Rookie-Saison führte Lawrence das Team bereits 2022 zum AFC-South-Titel und zu einem spektakulären Playoff-Comeback gegen die Los Angeles Chargers nach einem 27:0-Rückstand. 2024 unterschrieb er einen der höchstdotierten Verträge der NFL-Geschichte, bevor er 2025 mit 38 Touchdowns einen neuen Jaguars-Franchiserekord aufstellte.
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2020: Joe Burrow (Cincinnati Bengals)
Quarterback Joe Burrow spielte zunächst für Ohio State, bevor er bei LSU eine historische Saison 2019 hinlegte. Dort gewann er die Heisman Trophy, führte die Tigers zum College-Football-Nationaltitel und stellte mehrere NCAA-Rekorde auf. Im NFL Draft 2020 wählten ihn die Cincinnati Bengals an erster Stelle, womit er zum neuen Gesicht der Franchise wurde. Nach einer verletzungsgeprägten Rookie-Saison führte Burrow die Bengals 2021 überraschend in den Super Bowl LVI und gewann den Award als Comeback Player of the Year. 2024 führte er die NFL sowohl bei Passing Yards als auch Touchdowns an und etablierte sich endgültig als einer der besten Quarterbacks der Liga.
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2019: Kyler Murray (Arizona Cardinals)
Quarterback Kyler Murray kam von der University of Oklahoma, wo er 2018 die Heisman Trophy gewann und als explosiver Dual-Threat-Spielmacher überzeugte. Die Arizona Cardinals machten ihn 2019 zum First Overall Pick, und Murray gewann direkt in seiner Rookie-Saison den Award als Offensive Rookie of the Year. In Arizona entwickelte er sich mit seiner Kombination aus Armstärke, Mobilität und improvisiertem Playmaking zu einem der gefährlichsten Quarterbacks der Liga und wurde mehrfach in den Pro Bowl gewählt. Verletzungen bremsten seine Karriere jedoch immer wieder, unter anderem ein Kreuzbandriss 2022, bevor ihn die Cardinals 2026 nach sieben Jahren entließen. Anschließend schloss sich Murray den Minnesota Vikings an.
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2018: Baker Mayfield (Cleveland Browns)
Quarterback Baker Mayfield wurde im NFL Draft 2018 von den Cleveland Browns an erster Stelle ausgewählt. Schon in seinem ersten Einsatz führte er das Team zu einem Comeback-Sieg gegen die New York Jets und beendete damit die 19 Spiele lange Serie ohne Erfolg. In seiner Rookie-Saison stellte er mit 27 Touchdown-Pässen einen neuen Rookie-Rekord auf und brachte die Browns zu ihrer besten Bilanz seit 2007. 2020 führte Mayfield Cleveland schließlich erstmals seit 2002 wieder in die Playoffs und gewann dort auch ein Spiel gegen die Pittsburgh Steelers. Nach Stationen bei den Carolina Panthers und den Los Angeles Rams fand er bei den Tampa Bay Buccaneers wieder zu alter Form zurück und etablierte sich dort erneut als produktiver Starting Quarterback.
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2017: Myles Garrett (Cleveland Browns)
Defensive End Myles Garrett spielte im College für Texas A&M und galt schon vor dem Draft 2017 als Ausnahmeathlet. Die Cleveland Browns wählten ihn an erster Stelle, und trotz eines verletzungsbedingt verkürzten Rookie-Jahres zeigte Garrett sofort sein enormes Potenzial. In den folgenden Jahren entwickelte er sich zu einem der dominantesten Pass Rusher der NFL, sammelte regelmäßig zweistellige Sack-Zahlen und wurde mehrfach in den Pro Bowl sowie ins All-Pro-Team gewählt. 2023 und 2025 wurde er zum Defensive Player of the Year ausgezeichnet. In der Saison 2025 stellte Garrett zudem mit 23 Sacks einen neuen NFL-Rekord für die meisten Sacks in einer Saison auf und unterstrich damit seinen Status als einer der besten Verteidiger seiner Generation.
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2016: Jared Goff (Los Angeles Rams)
Quarterback Jared Goff spielte im College für California und wurde 2016 von den Los Angeles Rams an erster Stelle gedraftet. Nach einer schwierigen Rookie-Saison gelang ihm unter Head Coach Sean McVay der Durchbruch: 2017 führte er die Rams in die Playoffs, 2018 sogar bis in den Super Bowl LIII. Später wurde Goff im Tausch für Matthew Stafford zu den Detroit Lions geschickt, wo er seine Karriere neu belebte und das Team zurück in die Erfolgsspur führte. Mit Detroit gewann er Divisionstitel, beendete die lange Playoff-Durststrecke der Franchise und etablierte sich erneut als Pro-Bowl-Quarterback. Goff gilt damit als ein First-Overall-Pick, der nach Anlaufschwierigkeiten bei zwei Franchises erfolgreich war.
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2015: Jameis Winston (Tampa Bay Buccaneers)
Quarterback Jameis Winston kam von Florida State, wo er 2013 die Heisman Trophy gewann und sein Team zum National Championship Titel führte. Die Tampa Bay Buccaneers machten ihn 2015 zum First Overall Pick, und Winston legte direkt eine starke Rookie-Saison hin, die ihm eine Pro-Bowl-Nominierung einbrachte. Sein größtes NFL-Jahr hatte er 2019, als er die Liga mit 5109 Passing Yards anführte - allerdings auch mit 30 Interceptions, was seine Karriere lange prägte. Nach seiner Zeit in Tampa spielte Winston für die New Orleans Saints, die Cleveland Browns und später die New York Giants. Er blieb dabei ein Quarterback mit großem Talent, spektakulären Plays und zugleich hoher Fehleranfälligkeit.
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2014: Jadeveon Clowney (Houston Texans)
Defensive End Jadeveon Clowney spielte im College für South Carolina und galt als einer der spektakulärsten Defensive-Talente seiner Generation. Die Houston Texans wählten ihn 2014 an erster Stelle im NFL Draft. Nach einer von Verletzungen geprägten Rookie-Saison entwickelte sich Clowney schnell zu einem dominanten Pass Rusher und wurde mehrfach in den Pro Bowl gewählt. Besonders seine Athletik - unter anderem ein 4,53-Sekunden-Sprint über 40 Yards beim Combine - machte ihn zu einer seltenen Erscheinung auf seiner Position. Im Laufe seiner Karriere spielte er zudem für Teams wie die Seattle Seahawks, Tennessee Titans, Cleveland Browns, Baltimore Ravens und später auch die Dallas Cowboys, wo er weiterhin als produktiver Edge-Rusher auffiel.
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2013: Eric Fisher (Kansas City Chiefs)
Offensive Tackle Eric Fisher spielte im College für Central Michigan und wurde 2013 von den Kansas City Chiefs als First Overall Pick ausgewählt. Nach einem schwierigen Rookie-Jahr entwickelte sich Fisher zu einem zuverlässigen Starter auf der wichtigen Left-Tackle-Position, die den blinden Fleck des Quarterbacks schützt. Mit Kansas City erreichte er zwei Pro-Bowl-Nominierungen und war Teil des Teams, das Super Bowl LIV gegen die San Francisco 49ers gewann. Nach acht Jahren bei den Chiefs spielte er später noch für die Indianapolis Colts und Miami Dolphins. Fisher galt über viele Jahre als stabiler Anker der Offensive Line in Kansas City.
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2012: Andrew Luck (Indianapolis Colts)
Quarterback Andrew Luck spielte im College für Stanford und galt vor dem Draft 2012 als eines der größten Quarterback-Talente der modernen NFL-Geschichte. Die Indianapolis Colts wählten ihn an erster Stelle, und Luck führte das Team bereits in seiner Rookie-Saison von einer 2-14-Bilanz zu 11-5 Siegen und in die Playoffs. In den folgenden Jahren etablierte er sich als Franchise-Quarterback, gewann mehrere Divisionstitel und führte die Colts 2014 bis ins AFC Championship Game. Nach mehreren verletzungsgeplagten Jahren verpasste er 2017 eine komplette Saison, kehrte 2018 jedoch stark zurück und wurde zum Comeback Player of the Year gewählt. Kurz vor der Saison 2019 beendete Luck jedoch überraschend seine Karriere aufgrund der zahlreichen Verletzungen.
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2011: Cam Newton (Carolina Panthers)
Quarterback Cam Newton spielte zunächst für Florida und später für Auburn, wo er 2010 die Heisman Trophy gewann und sein Team zum BCS National Championship Titel führte. Die Carolina Panthers wählten ihn 2011 an erster Stelle im NFL Draft, und Newton schlug sofort ein: In seiner Rookie-Saison stellte er mehrere Rekorde auf und wurde zum Offensive Rookie of the Year gewählt. Zwischen 2013 und 2017 führte er die Panthers zu vier Playoff-Teilnahmen und drei Divisionstiteln. Der Höhepunkt seiner Karriere kam 2015, als Newton zum NFL MVP gewählt wurde und Carolina mit einer 15-1-Bilanz in den Super Bowl 50 führte. Nach späteren Verletzungsproblemen spielte er noch für die New England Patriots, bevor er seine Karriere wieder in Carolina beendete.
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2010: Sam Bradford (St. Louis Rams)
Quarterback Sam Bradford spielte im College für die University of Oklahoma, wo er 2008 die Heisman Trophy gewann und als einer der besten Passer des Landes galt. Die St. Louis Rams wählten ihn 2010 als First Overall Pick, und Bradford gewann in seiner Rookie-Saison direkt den Offensive Rookie of the Year Award. Trotz eines vielversprechenden Starts wurde seine Karriere immer wieder von schweren Verletzungen gebremst, darunter mehrere Kreuzbandrisse. Bradford spielte später unter anderem für die Philadelphia Eagles, Minnesota Vikings und Arizona Cardinals und stellte 2016 mit einer 71,6-prozentigen Completion Rate sogar einen NFL-Rekord auf. Dennoch verhinderten die anhaltenden Verletzungsprobleme, dass er dauerhaft das Niveau eines Franchise-Quarterbacks erreichen konnte.
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2009: Matthew Stafford (Detroit Lions)
Quarterback Matthew Stafford spielte im College für die University of Georgia und wurde 2009 von den Detroit Lions an erster Stelle gedraftet. In Detroit entwickelte er sich schnell zum Franchise-Quarterback und sorgte 2011 für eine historische Saison mit über 5000 Passing Yards, womit er die Lions erstmals seit 1999 wieder in die Playoffs führte. Insgesamt spielte Stafford bis 2020 für Detroit, bevor er 2021 zu den Los Angeles Rams wechselte. Dort gewann er direkt den Super Bowl LVI und krönte seine Karriere später mit dem NFL MVP Award 2025. Stafford gehört heute zu den produktivsten Passern der NFL-Geschichte und steht in mehreren Pass-Statistiken unter den Top Ten aller Zeiten.
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2008: Jake Long (Miami Dolphins)
Offensive Tackle Jake Long kam von der University of Michigan und galt schon im College als einer der dominantesten Linemen des Landes. Die Miami Dolphins machten ihn 2008 zum First Overall Pick - eine Entscheidung, die sich zunächst voll auszahlte. Long war sofort Starter auf Left Tackle, wurde in seinen ersten vier NFL-Jahren jeweils in den Pro Bowl gewählt und entwickelte sich zu einem der besten Tackles der Liga. Seine Karriere wurde später jedoch von schweren Verletzungen gebremst, unter anderem durch mehrere Kreuzbandrisse und einen Achillessehnenriss. Trotz des frühen körperlichen Verschleißes bleibt Long ein Beispiel für einen Top-Pick, der in seiner Prime die hohen Erwartungen absolut erfüllte.
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2007: JaMarcus Russell (Oakland Raiders)
Quarterback JaMarcus Russell spielte im College für LSU und galt vor dem NFL Draft 2007 als außergewöhnliches Talent mit enormer Armstärke und beeindruckender Physis. Die Oakland Raiders wählten ihn deshalb an erster Stelle, doch seine NFL-Karriere entwickelte sich völlig anders als erwartet. Nach einem verspäteten Vertragsabschluss und schwierigen ersten Jahren verlor Russell 2009 seinen Starting-Job und rutschte zeitweise sogar auf Platz drei der Quarterback-Hierarchie. Die Raiders entließen ihn schließlich bereits 2010, nachdem er in drei Spielzeiten nur 18 Touchdowns bei 23 Interceptions geworfen hatte. Russell spielte danach nie wieder ein NFL-Spiel und gilt bis heute als einer der größten Draft-Busts der Ligageschichte.
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2006: Mario Williams (Houston Texans)
Defensive End Mario Williams spielte im College für NC State und wurde im NFL Draft 2006 von den Houston Texans an erster Stelle ausgewählt. Der Pass-Rusher entwickelte sich schnell zu einem der besten Defensive Linemen der Liga und erreichte in seiner Karriere vier Pro Bowls sowie mehrere All-Pro-Auszeichnungen. Besonders in der Saison 2007 gelang ihm mit 14 Sacks der endgültige Durchbruch, nachdem er zuvor wegen seiner Auswahl an erster Stelle kritisiert worden war. Insgesamt kam Williams in seiner NFL-Karriere auf 97,5 Sacks und spielte später auch für die Buffalo Bills und Miami Dolphins. Über Jahre hinweg galt er als einer der dominantesten Edge-Rusher seiner Generation.
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