NFL
03.03.2026
Win-Win-Deals
Nach Montgomery: Fünf NFL-Trades, die jetzt passieren sollten

Nach Montgomery: Fünf NFL-Trades, die jetzt passieren sollten
Die NFL-Offseason ist in vollem Gange, und die ersten Teams haben bereits begonnen, die beim NFL Combine besprochenen Trades in die Realität umzusetzen. Der Texans-Trade für Montgomery hat viele überrascht, und auch wenn der Trade-Markt noch unzählige Optionen bereithält, ergeben diese fünf Trades für alle Beteiligten besonders viel Sinn.
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Kayvon Thibodeaux - New York Giants --> Baltimore Ravens. Preis: Mid Round Pick (4.-5. Runde)
Thibodeaux’ Zukunft in New York wirkt ungewiss. Die Giants haben Brian Burns langfristig gebunden und mit Abdul Carter an Position 3 im vergangenen Draft bereits einen neuen Edge-Rusher mit hoher Pressure-Rate für die Zukunft geholt. Thibodeaux geht nach der Saison 2026 in die Free Agency und kommt aus einer weiteren unproduktiven Saison (2,5 Sacks in 10 Spielen). Ein Trade würde den Giants sofort Draftkapital bringen und finanziellen Spielraum für O-Line und Secondary schaffen. Baltimore hingegen braucht dringend Edge-Hilfe. Die Ravens hatten letztes Jahr eine der schwächsten Pass-Rush-Abteilungen der Liga. Auch wenn Thibodeaux kein Elite-Spieler auf seiner Position ist, wäre er für einen Pick zwischen vierter und fünfter Runde ein kalkulierbares Risiko mit Upside.
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Trent McDuffie - Kansas City Chiefs --> Los Angeles Rams. Preis: First Round Pick 2026
Die Rams besitzen nach einem Trade-Down im Vorjahr zwei First Round Picks und stehen im absoluten Win-Now-Modus. Matthew Stafford geht möglicherweise in sein letztes Jahr, und die größte Schwäche des Teams liegt aktuell auf der Cornerback-Position. McDuffie wäre ein sofortiger Impact-Spieler auf Top-Niveau - ähnlich wie einst Jalen Ramsey, für den die Rams ebenfalls spektakulär getradet haben, was schließlich in einem Super-Bowl-Titel endete. Warum sollten die Chiefs ihn abgeben? GM Brett Veach hat in der Vergangenheit gezögert, Cornerbacks teuer zu verlängern. Kansas City könnte sich für einen First-Rounder entscheiden, bevor eine Mega-Extension fällig wird. Die Rams investieren einen Pick in bewährte Qualität statt in ein Draft-Fragezeichen.
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De’Von Achane - Miami Dolphins --> Los Angeles Chargers. Preis: Drittrundenpick
Achane geht 2026 in sein letztes Rookie-Vertragsjahr. Er ist nicht nur einer der explosivsten Runner der Liga, sondern auch einer der besten Receiving-Backs. Miami befindet sich im Umbruch und könnte versuchen, für einen wertvollen Spieler wie Achane Draftkapital zu generieren. Die Chargers haben mit Mike McDaniel einen Offensive Coordinator, der Achane bestens kennt und optimal einsetzen kann. Los Angeles bekommt einen dringend benötigten Playmaker für Justin Herbert - Miami erhält einen wichtigen Drittrundenpick für den Neuaufbau.
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Davis Mills - Houston Texans --> Minnesota Vikings. Preis: Drittrundenpick
Minnesota braucht Competition für J.J. McCarthy. In einem dünnen Quarterback-Markt wäre Mills eine solide und kosteneffiziente Lösung. Zudem hat er bereits in einem ähnlichen taktischen System in Houston gespielt, wie es auch in Minnesota zum Einsatz kommt. Nachdem Texans-GM Nick Caserio klargestellt hat, dass C.J. Stroud die Zukunft ist, könnte Houston mit einem Mills-Trade nicht nur zusätzliches Draftkapital sammeln, sondern auch Stroud weiter stärken. Die Vikings könnten ihren Compensatory Pick (Nr. 97) abgeben und hätten trotzdem noch genügend Draft-Munition - plus echte Konkurrenz im Quarterback-Room.
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A.J. Brown - Philadelphia Eagles --> Buffalo Bills. Preis: First Round Pick 2027
A.J. Brown wurde bereits einmal getradet - nun könnte er erneut den Markt bewegen. Mit 28 Jahren und einem teuren Vertrag wäre sein Wert etwas niedriger als beim ersten Deal, der die Eagles damals einen First- und einen Third-Round-Pick kostete. Dieser Trade hätte allerdings einen entscheidenden Zusatz: Der First Round Pick käme erst 2027, nicht im kommenden Draft. Die Eagles könnten so in einer voraussichtlich stärkeren Draftklasse Kapital sammeln und gleichzeitig ihre zukünftige Cap-Situation entspannen. Die Bills hingegen bekämen endlich den klaren Nummer-1-Receiver für Josh Allen - vielleicht das fehlende Puzzlestück für den Super-Bowl-Titel.
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