NFL
27.01.2026
Nach den ersten Hirings
NFL-Coaching-Karussell: Diese Kandidaten könnten 2026 noch Head Coach werden

NFL-Coaching-Karussell: Diese Kandidaten könnten 2026 noch Head Coach werden
Einige Head-Coach-Stellen sind neu frei, doch der Markt lichtet sich bereits. Während einige Teams schon ihren Trainer gefunden haben, konkurrieren die übrigen Franchises nun um eine Handvoll erfahrener Ex-Head-Coaches und aufstrebender Erstkandidaten.
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Kliff Kingsbury - ehemaliger Offensive Coordinator, Washington Commanders
Kaum ein Coach kann auf eine vergleichbare Quarterback-Vita verweisen wie Kingsbury. Von Patrick Mahomes bis Caleb Williams - seine Arbeit mit jungen Quarterbacks und seine moderne Offense bleiben sein größtes Verkaufsargument. Auch wenn sein Passspiel-Konzept, verbunden mit No-Huddle-Elementen, polarisiert, ist sein Ruf als Quarterback-Entwickler weiterhin Gold wert.
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Mike Tomlin - ehemaliger Head Coach der Steelers
Sollte Mike Tomlin kein Jahr Pause machen nach seinem Rücktritt, ist er einer der besten Kandidaten auf der Liste. Das "Problem" mit Tomlin wäre nur, dass man für ihn traden müsste, da die Steelers theoretisch noch einen Vertrag mit ihm haben.
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Sean McDermott - ehemaliger Head Coach der Buffalo Bills
McDermott guckt auf eine sehr erfolgreiche Zeit in Buffalo zurück, auch wenn es nie mit dem Super Bowl Sieg geklappt hat. Dennoch ist seine Win Percentage als Head Coach mit 66,2% ganz oben mit dabei.
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Matt Nagy - Offensive Coordinator, Kansas City Chiefs
Nach seiner Zeit als Head Coach bei den Chicago Bears (2018-2021) ging Nagy zurück zu den Chiefs und war dort drei Jahre lang Offensive Coordinator. Seine Erfahrung im System von Andy Reid und die Tatsache, dass er mehrere Jahre mit Patrick Mahomes gearbeitet hat, sind Argumente die er nutzen will, um wieder NFL Head Coach zu werden.
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Nate Scheelhaase - Pass Game Coordinator, Los Angeles Rams
Der junge Ex-QB und Assistenztrainer von Sean McVay ist ein weiterer spannender Name in diesem Hiring-Zyklus. Seine Arbeit mit Matthew Stafford in diesem Jahr war herausragend, und er wäre nicht der erste Assistent von McVay, der aufgrund der Nähe zu ihm und seiner Expertise eine Chance als Head Coach bekommen würde.
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Brian Flores - Defensive Coordinator, Minnesota Vikings
Flores zählt zu den kreativsten Defensive Minds der NFL und hat Minnesota mit begrenztem Talent zu einer Top-Defense geformt. Seine aggressiven Blitz- und Coverage-Konzepte erhöhen sofort das Leistungsniveau jeder Defense und stellen selbst die erfahrensten gegnerischen Quarterbacks Woche für Woche vor Probleme. Seine Vergangenheit als Head Coach der Dolphins könnte Teams jedoch zögern lassen.
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Chris Shula - Defensive Coordinator, Los Angeles Rams
Shula bringt nicht nur einen berühmten Namen, sondern auch Zugriff auf eines der stabilsten Defensivsysteme der Liga mit. Seine Nähe zum McVay-Kosmos ist ein echter Vorteil beim Staff-Building. Kritiker verweisen dennoch auf seinen privilegierten Karriereweg.
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Klint Kubiak - Offensive Coordinator, Seattle Seahawks
Kubiaks Karriere verlief bislang unruhig, doch in Seattle zeigt seine Offense erstmals nachhaltige Konstanz über eine gesamte Saison. Das explosive Passspiel funktioniert, während das Wide-Zone-Run-Game weiter hinterherhinkt. Der bekannte Name öffnet Türen - die Ergebnisse in den Playoffs und seine Bewerbungsgespräche könnten entscheiden, wie weit es geht.
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Klayton Adams - Offensive Coordinator, Dallas Cowboys
Adams hat sich über seine Arbeit bei den Cardinals und Cowboys im Laufspiel einen exzellenten Ruf erarbeitet. Auch ohne Playcalling-Erfahrung als OC überzeugt er durch O-Line-Entwicklung und kreative Run-Konzepte. Für manche Teams könnte genau dieser Ansatz mit Fokus auf die Offensive Line reizvoll sein.
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Anthony Campanile - Defensive Coordinator, Jacksonville Jaguars
Campanile ist noch kein heißer Name, aber ein klarer Rising Candidate. Seine Defense gewann im Saisonverlauf deutlich an Stabilität und Physis. Sollte es in diesem Jahr noch nicht klappen, könnte er nach der kommenden Saison einer der heißesten Namen werden.
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Vance Joseph - Defensive Coordinator, Denver Broncos
Joseph steht wie kaum ein anderer für aggressive Defenses, die viel Man Coverage spielen und dabei konstant Druck erzeugen. In Denver hat er erneut bewiesen, dass seine Systeme Quarterbacks vor massive Probleme stellen können. Mit mehr Abstand zu seiner ersten Head-Coach-Station wartet er nun auf die passende zweite Chance.
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Declan Doyle - Offensive Coordinator, Chicago Bears
Mit 29 Jahren ist Doyle der Inbegriff des modernen Coaching-Aufstiegs. Seine Karriere verlief rasant, getragen von der Nähe zu Sean Payton und Ben Johnson. Die große Frage bleibt, ob ein Team bereit ist, fehlende Erfahrung zugunsten von Potenzial zu ignorieren.
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