Internationaler Fußball
10.07.2026
Einer traf im WM-Halbfinale 2014
Podolski, Süle und Co.: Diese Spieler beendeten 2026 ihre Karriere

Busquets, Süle, Podolski und Co.: Diese Spieler beendeten 2026 ihre Karriere
2026 haben einige große Spieler ihr Karriereende bekanntgegeben - unter ihnen Weltmeister, Champions-League-Sieger und Vereinsikonen. Ein Überblick.
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Lukas Podolski (41) | Gornik Zabrze
Eine Ära endet: Mit einem letzten Titel in der Tasche dankt Lukas Podolski ab. "Prinz Poldi" führte Gornik Zabrze zum polnischen Pokalsieg. Der Weltmeister von 2014 hinterließ nicht nur in der Bundesliga (210 Einsätze für den 1. FC Köln und Bayern München) seine Spuren. Auch bei seinen Stationen in England (FC Arsenal), Japan (Vissel Kobe) und der Türkei (Galatasaray) avancierte der mittlerweile 41-Jährige durch seine linke Klebe und sein rheinisches Gemüt zum Magneten für die Massen.
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Niklas Süle (30) | Borussia Dortmund
Bereits im Alter von 30 Jahren hängt mit Niklas Süle ein weiterer deutscher Nationalspieler seine (Profi-)Fußballschuhe an den Nagel - und kann trotz einiger Kontroversen auf eine illustre Karriere zurückblicken. Gekrönt von einem Champions-League-Titel und fünf Deutschen Meisterschaften. Es zieht ihn dorthin, "wo es ausschließlich um den Sport geht". Mit seinen Freunden will sich Süle beim SV Tiefenbach in der Kreisliga auf den Spaß konzentrieren.
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Florian Kainz (33) | 1. FC Köln
Mit Höhen und Tiefen kennt sich Florian Kainz aus seiner Zeit in der Bundesliga bestens aus. Anfang 2019 wechselte der Österreicher von Werder Bremen zum Effzeh - und erlebte beinahe alle Facetten, die ein Traditionsklub so zu bieten hat. Von Aufstiegen, Abstiegen und Reisen durch Europa war alles dabei. Mehrmals gebremst von Verletzungen, absolvierte der mittlerweile 33-Jährige über 250 Pflichtspiele in Deutschland. Zum 1. Juli beendete der 28-malige österreichische Nationalspieler das Kapitel als Profi-Fußballer.
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Kevin Vogt (34) | VfL Bochum
Im Jahre 2009 feierte Kevin Vogt einst für den VfL Bochum sein Profi-Debüt in der Bundesliga. Beinahe zwei Jahrzehnte später verabschiedete sich der 34-Jährige nun im Dress des Pott-Klubs vom deutschen Fußball. Dazwischen bestritt der Defensivspieler über 400 Pflichtspiele in der Bundesrepublik für den FC Augsburg, den 1. FC Köln, die TSG Hoffenheim und Werder Bremen.
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Kevin Kampl (35) | RB Leipzig
Nach achteinhalb Jahren und zwei Pokalsiegen verließ Kevin Kampl Anfang des Jahres RB Leipzig. Zuvor hatte den 283-maligen Bundesliga-Spieler für Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RBL ein tragischer Schicksalsschlag ereilt. Kampl hatte selbst öffentlich gemacht, dass sein Bruder überraschend verstorben war. "Zukünftig möchte ich vielmehr Zeit mit den Menschen verbringen, die mir am nächsten stehen", teilte er mit.
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Fabian Holland (35) | SV Darmstadt
Zwölf Jahre lang erlebte Fabian Holland viele Höhen und Tiefen mit Darmstadt 98 und stieg mit den Lilien zweimal in die Bundesliga auf. Zuletzt wurde der Außenverteidiger jedoch von Verletzungen gebremst. Über ein Jahr fiel Holland zwischen 2024 und 2025 mit einem Kreuzbandriss aus. Zum Ende der Saison 2025/26 räumt jetzt die Identifikationsfigur und der langjährige Kapitän bei den Hessen seinen Spind.
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Robert Tesche (39) | VfL Osnabrück
2007 debütierte Robert Tesche einst für Arminia Bielefeld in der Bundesliga. Nach dem zweiten Aufstieg mit dem VfL Osnabrück und insgesamt beinahe 20 Jahren ist jetzt die Zeit des 39-Jährigen als Profi-Fußballer vorbei. Im Gepäck für die Zeit danach: 472 Profi-Pflichtspiele in Deutschland und England.
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Jordi Alba (37) & Sergio Busquets (37) | Inter Miami
Gemeinsam gewannen Sergio Busquets und Jordi Alba mit Spanien und dem FC Barcelona beinahe alle Titel, die es im Fußball zu feiern gibt. Den Ausklang ihrer Karriere genossen die Barca-Ikonen an der Seite ihres langjährigen Weggefährten Lionel Messi bei Inter Miami. Mit Jahresbeginn verabschiedeten sich Busquets und Alba nach ihren glanzvollen Karrieren nun von der großen Fußballbühne.
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Santi Cazorla (41) | Real Oviedo
Schon 2016 hätte nach seinem Achillessehnenriss die Karriere des zweimaligen Europameisters mit Spanien, Santi Cazorla, beendet sein können. Stattdessen machte der mittlerweile 41-Jährige, der jahrelang die Mittelfelder von Villarreal, Malaga und Arsenal prägte, noch viele Jahre weiter. "Das Ende war bei mir zu Hause, genau dort, wo der Zauber begann", blickte er zurück.Seinen Jugendklub Real Oviedo führte er im Alter von 40 Jahren sogar noch einmal in La Liga.
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Cesar Azpilicueta (36) | FC Sevilla
"Viele Jahre lang meinen Traum gelebt", so verabschiedete sich Cesar Azpilicueta im Mai von seinen Fans. Elf Jahre prägte der spanische Nationalspieler den FC Chelsea mit und gewann unter anderem 2021 die Champions League. Bei der WM 2026 probierte sich der mittlerweile 36-Jährige schon in einer neuen Tätigkeit aus: Bei der englischen BBC stand Azpilicueta als Kommentator vor der Kamera.
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Guillermo Ochoa (40) | AEL Limassol
Mit Weltklasse-Auftritten bei Weltmeisterschaften und als vermeintlicher Doppelgänger von Ted Mosby aus der beliebten US-Sitcom "How I Met Your Mother" wurde Mexikos Rekordtorhüter Guillermo Ochoa einst weltweit zum Internetphänomen. Sein Abschied erfolgte nun genau auf der Bühne, auf der er so viele Fußballfans verzückt hatte. Beim Achtelfinalspiel von El Tri gegen England stand der 40-Jährige zum letzten Mal bei einem Profispiel auf dem Spielberichtsbogen.
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Aaron Ramsey (35) | UNAM Pumas
In insgesamt 369 Pflichtspielen stand Aaron Ramsey für den FC Arsenal auf dem Feld, ehe er unter anderem in Italien, Frankreich oder Mexiko Erfahrungen sammelte. Künftig wird der 35-Jährige nicht mehr auf, sondern neben dem Platz stehen. "Auf diesen Moment habe ich mich seit vielen Jahren vorbereitet", verkündete der 86-malige walisische Nationalspieler zu seinem Amtsantritt als Trainer beim Drittligisten Oxford United.
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Oscar (34) | FC Sao Paulo
Im Alter von nur 25 Jahren kehrte Oscar dos Santos Emboaba Júnior, kurz Oscar, Europa den Rücken und wechselte in die vermeintlich aufstrebende Fußballnation China. Auch nach dem erstaunlich schnellen Aufstieg und Zerfall der Fußball-Ära blieb der heute 34-Jährige im Reich der Mitte. Der einzige brasilianische Torschütze beim 1:7 im WM-Halbfinale 2014 verabschiedete sich nach acht Jahren als eine der größten Fußball-Ikonen des Landes in seine Heimat. 2026 musste er nun aufgrund gesundheitlicher Probleme am Herzen seine aktive Zeit beenden.
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Divock Origi (31) | AC Mailand
"Corner taken quickly, ORIGI!": Divock Origi erzielte eines der ikonischsten Tore in der Champions-League-Geschichte. Innerhalb von zwei Spielen verhalf sich der Belgier zum Kultstatus beim FC Liverpool. Bei der Halbfinal-Aufholjagd nach einer 0:3-Niederlage beim FC Barcelona im Camp Nou schoss der 31-Jährige die Reds in Anfield mit einem Doppelpack inklusive des 4:0-Siegtreffers ins Finale 2019, in dem er den 2:0-Endstand erzielte. Ansonsten begleitete Origi stets der Makel einer unvollendeten Hoffnung - auch beim VfL Wolfsburg (2017/18), konnte er kaum bleibende Spuren hinterlassen.
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Dimitri Payet (39) | Vasco da Gama
Das Prädikat "Straßenfußballer" beschreibt nur wenige Spieler besser als Dimitri Payet. Wenn der mittlerweile 39-Jährige auf dem Platz stand, strotze der frühere Spieler von Olympique Marseille oder West Ham beinahe vor Esprit und sorgte für zahlreiche Highlight-Clips. Neben diesen kam der 38-malige französische Nationalspieler nicht um die eine oder andere Kontroverse herum. Bereits seit Sommer 2025 war Payet ohne Klub, nun gab der Freistoßspezialist nach 20 Jahren im Profi-Fußball auch offiziell sein Karriereende bekannt.
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Diego Costa (39) | Gremio FBPA
Auch ein weiterer ehemaliger spanischer Nationalspieler verabschiedete sich mit Jahresbeginn in den Ruhestand. Mitunter streitbar, zählte Diego Costa zu den besten Stürmern seiner Zeit. Allen voran für Chelsea und Atletico Madrid ging der mittlerweile 37-Jährige erfolgreich auf die Torejagd. Seit Anfang 2025 war der häufig so grimmig dreinschauende Costa bereits vereinslos.
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