NFL
16.09.2026
NFL Week 1
Rams-Stars und Chiefs-Gegner: Diese Spieler haben völlig enttäuscht

Die Underperformer aus Woche 1 der NFL
Woche 1 der neuen NFL-Saison ist Geschichte und viele Teams haben hervorragende Leistungen gezeigt oder positiv überrascht. Allerdings gab es auch einige Star-Spieler, die einen sehr schwachen Start in die neue Saison hatten und sich in den kommenden Wochen wieder beweisen müssen. Von einigen Rams-Stars, über die Broncos bis hin zu untergetauchten Receivern war in Woche 1 alles dabei.
Kirby Lee
Matthew Stafford - Los Angeles Rams
Die Los Angeles Rams kamen mit breiter Brust nach Melbourne in Australien und erlebten dort ihr rot-goldenes Wunder gegen die San Francisco 49ers. Während bei den Rams überhaupt nichts lief, funktionierte beim Divisionsrivalen alles. Zu allem Überfluss erwischte auch der MVP der vergangenen Saison Matthew Stafford einen rabenschwarzen Tag. Stafford brachte nur 60 Prozent seiner Pässe an, warf keinen Touchdown, aber dafür eine Interception. Mit nur 150 Yards erzielte er so wenig Yards wie seit November 2025 nicht mehr. Diese schwache Performance war einer der größten Gründe, warum die Rams sich gegen die 49ers zum Saisonauftakt blamierten.

Myles Garrett - Los Angeles Rams
Doch nicht nur Matthew Stafford spielte ein schwaches Spiel. Der Defensive Player of the Year des vergangenen Jahres tat sich ebenso schwer wie sein Quarterback. Der sonst so dominante Myles Garrett erlebte ein Horrorspiel. Garrett erzielte im gesamten Spiel keinen Sack, kein Tackle for Loss und keinen einzigen Pressure. Der Pass-Rusher komplettierte die Nullnummer mit einer kuriosen Statistik: Mit 0 Tackles erzielte Garrett im Spiel gegen die 49ers weniger Tackles als Wide Receiver Puka Nacua. Ein sehr ungewohntes Bild, das der 30-Jährige ablieferte. Zudem verletzte sich Garrett am Knie, muss nun operiert werden und fällt mindesten vier Spiele aus.
Kirby Lee
D.K. Metcalf - Pittsburgh Steelers
D.K. Metcalf sollte eigentlich zusammen mit Michael Pittman Jr. ein herausragendes Receiver-Duo in Pittsburgh bilden, aber der große Wideout tat sich beim Saisonauftakt schwer. Gegen die Atlanta Falcons fing er zwar vier Bälle aber nur für 40 Yards, zu wenig für einen klaren Nummer-1-Receiver. Zudem ist Aaron Rodgers auf die Unterstützung seiner beiden Top-Anspielstationen angewiesen. Pittman konnte bei drei Receptions immerhin 58 Yards erzielen und hatte trotz einem Catch weniger einen größeren Einfluss auf das Spiel.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Ja'Marr Chase - Cincinnati Bengals
Beim 33:27-Sieg der Cincinnati Bengals gegen die Tampa Bay Buccaneers ging ein Starspieler fast komplett unter: Ja'Marr Chase war seit einigen Saisons die Lebensversicherung der Bengals-Offense, egal wer der Quarterback war. Doch Chase fing beim Saisonauftakt nur 2 Bälle für zwölf Yards, extrem wenig für seine Verhältnisse. Auch sein Partner Tee Higgins tat sich schwer und konnte mit drei Catches für 59 Yards ebenfalls nicht überzeugen. Grund zur Sorge besteht jedoch kaum. In den kommenden Wochen werden beide mit großer Wahrscheinlichkeit wieder fester Bestandteil der Bengals-Offense werden.
IMAGO/Icon Sportswire
Dexter Lawrence - Cincinnati Bengals
Auch auf der anderen Seite des Balls enttäuschte ein Starspieler, obwohl die Bengals-Defense ein gutes Spiel bestritt. Dexter Lawrence, der in der Offseason per Trade von den New York Giants ins Team gekommen war, konnte noch keinen Impact zeigen. Ähnlich wie Myles Garrett bei den Rams gelang dem Defensive Tackle kein einziger Sack, Tackle for Loss oder Pressure. Auch Lawrence blieb ohne jeglichen Tackle oder Tackle-Assist. Fans erhoffen sich nun mehr Einfluss des Starspielers im nächsten Spiel.
IMAGO/Icon Sportswire
Marvin Harrison Jr. - Arizona Cardinals
Für Marvin Harrison Jr. geht die schwierige Zeit bei den Cardinals erst einmal weiter. Während das Team einen Überraschungssieg gegen die Los Angeles Chargers feiern konnte, war die Leistung des jungen Wideouts erneut enttäuschend. Mit nur einem Catch aus drei Targets erzielte er nur 33 Yards. Zudem war es offensichtlich, dass der ehemalige Erstrundenpick Harrison nicht nur hinter Tight End Trey McBride und Receiver Michael Wilson gefallen war, sondern nun auch noch im Schatten von Kendrick Bourne (8 Catches für 75 Yards) spielte.
IMAGO/Icon Sportswire
Bo Nix - Denver Broncos
Bo Nix erwischte im Monday Night Game einen katastrophalen Start in die neue Saison gegen die Kansas City Chiefs. Er brachte nur knapp über 60 Prozent seiner Pässe an und warf sowohl einen Touchdown als auch eine Interception. Seine 131 Passing Yards waren nicht genug, um die Chiefs in Bedrängnis zu bringen und zudem fumblete er dreimal den Ball. Mit dieser schwachen Performance konnte die Broncos-Offense nur zehn Punkte erzielen und verlor das Auftaktspiel deutlich.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Jaylen Waddle - Denver Broncos
Der neue Wide Receiver von den Denver Broncos hatte wie die gesamte Offense einen gebrauchten Tag. Von drei Targets fing Jaylen Waddle nur einen Ball für zwei Yards. Das wars. Damit konnte der Passempfänger seinem Team nicht weiterhelfen und konnte kein verlässliches Ziel für Nix sein.
Jay Biggerstaff