NFL
vor 11 Stunden
Zwischen Genie und Wahnsinn
Runde 1: Das sind die größten Überraschungen im NFL Draft 2026

Die größten Draft-Schocks der ersten Runde
Kaum ein Event ist so unberechenbar wie die erste Runde des NFL Drafts. Jahr für Jahr weichen Teams von Prognosen ab, Top-Talente rutschen überraschend tief und vermeintliche Außenseiter werden früh ausgewählt. Genau hier entstehen die Geschichten, die den Draft prägen: mutige Entscheidungen, riskante Strategien und spektakuläre Wendungen. Und auch in diesem Jahr hat die erste Runde wieder für zahlreiche Überraschungen gesorgt.
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Jeremiyah Love (#3, Arizona Cardinals)
Der Pick von Love an Position drei gehört zu den auffälligsten Überraschungen der ersten Runde. Running Backs werden im modernen Draft-Kontext selten so früh ausgewählt - insbesondere nicht von Teams, die noch keinen klaren Franchise-Quarterback etabliert haben. Zwar wurde Love hoch gehandelt, doch ein Top-3-Pick auf dieser Position bleibt ein klares Statement und ein ungewöhnlicher strategischer Ansatz.
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Carnell Tate (#4, Tennessee Titans)
Tate galt als einer der besten Receiver der Klasse, sein frühester realistischer Landing Spot wurde jedoch meist später im Draft gesehen - etwa um Pick sechs. Dass die Titans bereits an vier zugreifen, ist daher überraschend. Gleichzeitig unterstreichen sie damit ihren Plan, ihrem jungen Quarterback früh maximale Unterstützung zu geben.
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Mansoor Delane (#6, Kansas City Chiefs)
Der Spieler selbst war kein Überraschungspick - wohl aber der Weg dorthin. Die Chiefs tradeten von Position neun auf sechs nach oben und setzten damit früh ein aggressives Zeichen. Als erster Trade der Nacht markierte dieser Move den Start einer ganzen Serie von Deals und zeigte, wie entschlossen Kansas City agiert.
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Jordyn Tyson (#8, New Orleans Saints)
Tyson war einer der volatilsten Prospects im gesamten Draft-Prozess. Zwischenzeitlich schwankte seine Bewertung stark - vor allem aufgrund von Verletzungen. Dass die Saints ihn dennoch so früh ziehen, zeigt, dass sie seinem Talent mehr Gewicht geben als möglichen medizinischen Risiken.
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Kadyn Proctor (#12, Miami Dolphins)
Proctor wurde in vielen Mock Drafts eher im Bereich zwischen Pick 15 und 25 erwartet. Sein früher Pick an zwölf kommt daher überraschend - vor allem angesichts anderer verfügbarer Optionen auf dem Board. Miami setzt hier klar auf Upside und Entwicklungspotenzial.
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Ty Simpson (#13, Los Angeles Rams)
Die Rams wurden im Vorfeld als klassisches "Win-now"-Team gesehen, das mit diesem Pick sofortigen Impact sucht. Stattdessen entscheiden sie sich für Simpson, der eher als Entwicklungs-Quarterback gilt und meist später in Runde eins oder sogar in Runde zwei erwartet wurde. Der Pick deutet klar auf eine langfristige Planung hin.
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Rueben Bain Jr. (#15, Tampa Bay Buccaneers)
Nicht das Team, sondern der Draft-Slot ist hier die Überraschung. Bain wurde über weite Strecken als potenzieller Top-10-Pick gehandelt. Dass er bis Position 15 fällt, ist unerwartet und deutet darauf hin, dass einige Teams Vorbehalte bezüglich seiner Armlänge hatten.
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Caleb Banks (#18, Minnesota Vikings)
Banks galt in vielen Prognosen als Zweitrunden-Pick. Dass die Vikings ihn bereits an 18 auswählen, kommt überraschend - insbesondere, da mit Dillon Thieneman noch ein Spieler verfügbar war, der häufig als idealer Fit für Minnesota gesehen wurde.
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Makai Lemon (#20, Philadelphia Eagles)
Die Eagles traden aktiv nach oben, um Lemon zu holen - ein Move, der viele überraschte. Der aggressive Uptrade deutet auf einen klaren Plan hin und sorgt gleichzeitig für neue Spekulationen rund um mögliche Veränderungen im Receiver-Room, insbesondere im Zusammenhang mit A.J. Brown.
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Malachi Lawrence (#23, Dallas Cowboys)
Lawrence startete den Draft-Prozess eher als Zweitrunden-Kandidat. Erst ein starker Combine katapultierte ihn nach oben. Dass er letztlich schon an Position 23 ausgewählt wird, zeigt, wie stark seine Entwicklung eingeschätzt wurde - bleibt aber dennoch überraschend früh.
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Keylan Rutledge (#26, Houston Texans)
Ähnlich wie Lawrence profitierte auch Rutledge von einem starken Pre-Draft-Prozess. Dennoch wurde er lange eher in Runde zwei gesehen. Dass die Texans sogar nach oben traden, um ihn an 26 zu holen, ist ein klarer Reach im Vergleich zu vielen Prognosen.
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Jadarian Price (#32, Seattle Seahawks)
Der Pick der Seahawks zum Abschluss der ersten Runde sorgt ebenfalls für Überraschung. Zwar besteht Bedarf auf der Running-Back-Position, doch angesichts nur weniger eigener Picks und weiterer Needs - etwa in der Defense - wurde eher ein Downtrade erwartet. Zudem waren noch mehrere hoch eingeschätzte Defensive Prospects verfügbar, was die Entscheidung für Price zusätzlich unerwartet macht.
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