NFL
29.09.2026
Junge Talente
Sadiq, Delane und Co.: Das waren die besten Rookies in Woche 3

Das waren die besten Rookies in Woche 3
Auch in Woche 3 haben einige Rookies ganz besonders überzeugt und besonders auf sich aufmerksam gemacht. Auf beiden Seiten des Balles stachen junge Athleten heraus, die ihren Teams besonders viel Freude bereitet haben. Das sind die besten Performances von Rookies in Woche 3 der NFL.
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Kenyon Sadiq, TE, New York Jets
Rookie-Tight-End Kenyon Sadiq bekam bei den New York Jets eine große Chance. Nachdem Sophomore Mason Taylor verletzungsbedingt ausfiel, erhielt der Erstrundenpick mehr Einsatzzeit - und nutzte diese direkt. Bei der Niederlage gegen die Detroit Lions in Week 3 überzeugte Sadiq vor allem als Passempfänger und kam bei acht Targets auf sieben Receptions für 105 Yards und einen Touchdown. Dabei stellte der Rookie auch seine enorme Athletik unter Beweis.
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Jeremiyah Love, RB, Arizona Cardinals
Beim knappen 30:36 der Arizona Cardinals gegen die San Francisco 49ers überzeugte Rookie-Running-Back Jeremiyah Love mit einer vielseitigen Leistung. Der Erstrundenpick sammelte insgesamt 109 Yards Raumgewinn und erzielte einen Touchdown als Passempfänger. Zudem erlief Love 90 Yards bei 21 Läufen und kam damit auf einen Schnitt von 4,3 Yards pro Carry. Mit insgesamt 26 Touches erhielt er deutlich mehr Möglichkeiten als Tyler Allgeier, der nur sechsmal den Ball bekam. Love hat damit endgültig die Rolle als RB1 der Cardinals übernommen.
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Sonny Styles, LB, Washington Commanders
Rookie-Linebacker Sonny Styles war beim überraschenden Sieg der Washington Commanders gegen den amtierenden Super-Bowl-Champion Seattle Seahawks einer der auffälligsten Spieler der Defense. Besonders stark präsentierte sich Styles in der Coverage, als er Jadarian Price bei einer Wheel Route über das gesamte Feld begleitete und den Pass abwehrte. Zudem fing der Rookie einen abgefälschten Ball ab und erzwang bereits im ersten Viertel einen Fumble, den sein Teamkollege sicherte. Styles hinterließ damit einen starken Eindruck und zeigte, warum er als Kandidat für die Auszeichnung zum Defensive Rookie of the Year gehandelt werden konnte.
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Max Iheanachor, OT, Pittsburgh Steelers
Offensive Tackle Max Iheanachor feierte beim Sieg der Pittsburgh Steelers gegen den Divisionsrivalen Cincinnati Bengals seinen ersten NFL-Start - und überzeugte direkt. Laut Next Gen Stats ließ der Rookie bei 36 Pass-Blocking-Snaps lediglich drei Pressures zu. Mit einer Pressure-Rate von 8,3 Prozent stellte er damit den besten Wert der Steelers auf. Auffällig war zudem, dass Quarterback Aaron Rodgers im Schnitt 3,19 Sekunden bis zum Wurf benötigte - sein höchster Wert seit seinem Wechsel nach Pittsburgh. Iheanachor gab Rodgers dabei die nötige Zeit und hinterließ bei seinem ersten Start einen starken Eindruck.
Barry Reeger
Carnell Tate, WR, Tennessee Titans
Die Tennessee Titans mussten gegen Ende eine bittere Niederlage hinnehmen. Eine Interception von Cam Ward in der Red Zone 20 Sekunden vor Schluss überschattete dabei vieles. Dennoch zeigte Ward erstmals eine bessere Chemie mit Rookie-Receiver Carnell Tate. Der an vierter Stelle gedraftete Wide Receiver kam auf sechs Receptions für 58 Yards und war zudem gleich zweimal in der Endzone völlig frei. Auch wenn Tate noch nicht für große Zahlen sorgte, deutete der Rookie erneut an, dass in Zukunft noch deutlich mehr von ihm zu erwarten ist.
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Genesis Smith, S, Los Angeles Chargers
Rookie-Safety Genesis Smith hat bei der knappen Niederlage der Los Angeles Chargers gegen die Buffalo Bills ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Viertrundenpick fing gleich zweimal einen Pass vom ehemaligen MVP Josh Allen ab und zeigte dabei großes Selbstvertrauen. Bei einer seiner Interceptions las Smith den geplanten Dig-Route des Receivers früh und setzte sich noch vor diesem in den Laufweg. Neben den beiden Turnovern ließ der an 131. Stelle ausgewählte Defensive Back als primärer Coverage-Verteidiger lediglich eine Reception zu. Ein starker Auftritt des Rookies.
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Mike Washington Jr., RB, Las Vegas Raiders
Rookie-Running-Back Mike Washington Jr. knüpfte auch in der Regular Season an seine starken Leistungen aus der Preseason an. In der Vorbereitung hatte der ehemalige Arkansas-Star bei nur 23 Läufen 168 Yards erzielt und dabei durchschnittlich 7,3 Yards pro Versuch gesammelt. Beim 3-0-Start der Las Vegas Raiders legte Washington nun 54 Rushing-Yards und einen 36-Yard-Touchdown bei lediglich fünf Läufen nach. Damit kommt der Rookie in dieser Saison aktuell auf einen Schnitt von 6,8 Yards pro Carry und entwickelt sich zu einer wichtigen Waffe im Laufspiel der Raiders.
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Hezekiah Masses, CB, Las Vegas Raiders
Rookie-Cornerback Hezekiah Masses sorgt bei den Las Vegas Raiders weiter für Aufsehen. Nachdem der Rookie bereits in Week 2 mit zwei Interceptions geglänzt hatte, legte er nun nach und fing im vierten Viertel einen Pass von Saints-Quarterback Tyler Shough in einer entscheidenden Situation ab. Mit mittlerweile drei Interceptions liegt Masses gemeinsam mit Jevon Holland an der Spitze der NFL. Für die Raiders entwickelt sich der Rookie damit zu einer der größten Überraschungen der bisherigen Saison.
Kirby Lee
Mansoor Delane, CB, Kansas City Chiefs
Nach einer verletzungsbedingten Pause in Week 2 zeigte Rookie-Defensive-Back Delane bei den Kansas City Chiefs eine starke Leistung gegen die Miami Dolphins. Beim 24:10-Erfolg sammelte der Spieler von LSU zehn Tackles, einen Tackle for Loss und einen verhinderten Pass. Besonders im zweiten Viertel überzeugte Delane, als er sich durch einen Block kämpfte und einen Screen-Pass noch hinter der Line of Scrimmage stoppte. Genau solche Plays dürften Defensive Coordinator Steve Spagnuolo von seinem jungen Defensive Back sehen wollen.
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