NFL
18.03.2026
FA-Noten
So gut war die Free Agency bei den NFC Teams

Free-Agency Noten für alle NFC Teams
Die NFL Offseason ist die Zeit im Jahr, in der sich entscheidet, wie gut die Teams in der kommenden Saison sein werden. Besonders in der Free Agency können sich Teams auf die Siegerstraße manövrieren oder die Chance verpassen, ihren Kader wirklich zu verstärken. Hier bewerten wir die Free Agency aller Teams aus der NFC.
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Arizona Cardinals: 3-
Die Cardinals haben in dieser Offseason mehr Lücken im Kader aufgerissen als geschlossen. Nach der Entlassung von Quarterback Kyler Murray holte das Team nur Gardner Minshew, höchstwahrscheinlich als Ersatz für Jacoby Brissett. Neben der schwierigen Quarterback-Situation konnten die Cardinals aber mit OG Isaac Seumalo, RB Tyler Allgeier, DL Roy Lopez und WR Kendrick Bourne einige erfahrene Veteranen verpflichten, um vermutlich ab der Saison 2027 wieder konkurrenzfähig zu sein.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Atlanta Falcons: 3
Die Atlanta Falcons hatten nach dem Franchise Tag für Tight End Kyle Pitts eine sehr ruhige Offseason. Erst mit der Verpflichtung von Quarterback Tua Tagovailoa gerieten die Falcons wieder etwas ins Rampenlicht. Mit Tua und Penix Jr. haben die Falcons eine gute Konkurrenzsituation auf der Quarterback-Position, die beide Linkshänder an ihre maximale Leistung bringen soll. Sonst verloren die Falcons wenige wichtige Spieler, verstärkten sich aber auch kaum.
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Carolina Panthers: 1-
Die Panthers haben in dieser Offseason ordentlich Geld in die Hand genommen und besonders ihre Defense verstärkt. Für den Pass-Rush verpflichtete das Team aus Carolina Jaelan Phillips mit einem hochdotierten Vertrag und verstärkte die Linebacker-Position mit Devin Lloyd. Zudem konnten sie mit OT Rasheed Walker den vielleicht besten Tackle der Free Agency als Schutz für Bryce Young verpflichten. Sonst mussten sich die Panthers von kaum Spielern trennen und sind durch die Neuverpflichtungen definitiv stärker geworden. Einziges Manko ist, dass Phillips sehr verletzungsanfällig ist und das Risiko besteht, dass er viel zu wenig für seinen teuren Vertrag spielt.
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Chicago Bears: 2
Bei den Chicago Bears war einiges los während der Free Agency. Die Bears verloren einige wichtige Spieler wie die beiden Safeties Jaquan Brisker und Kevin Byard oder auch Center Drew Dalman (retired). Doch die Bears konnten viele dieser verlorenen Spieler adäquat ersetzen und verstärkten sich unter anderem mit Safety Coby Bryant, LB Devin Bush und Center Garrett Bradbury via Trade.
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Dallas Cowboys: 3
Bei den Cowboys spielte sich einiges schon vor dem Start der Free Agency ab. WR George Pickens erhielt den Franchise Tag, OT Steele, K Aubrey und RB Williams wurden verlängert. Zudem bekamen die Cowboys Rashan Gary von den Packers per Trade. In der Free Agency kam dann noch Verstärkung für die Secondary und ein wenig Hilfe in der D-Line. Und die ist auch bitter nötig, denn die Cowboys trennten sich von zwei wichtigen D-Linern mit DT Osa Odighizuwa und DL Solomon Thomas per Trade. Diese Lücke klafft noch immer im Kader der Cowboys.
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Detroit Lions: 3
Die Lions konnten sich in der Free Agency kaum verstärken. Zwar investierten sie mit der Verpflichtung von Cade Mays in die Interior Offensive Line, aber sonst bleibt der Kader ziemlich beim alten und wird auf übernächste Saison vorbereitet, wo die Lions in Cap-Space-Nöte geraten werden. Daher gab es kaum großartige Verstärkungen für den Kader und die Lücken im Roster wurden minimal geschlossen.
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Green Bay Packers: 2-
Die Green Bay Packer haben aus dem Trade um Rashan Gary das meiste rausgeholt, weil sie wohl ohnehin kurz davor waren, ihn zu entlassen. Dennoch bekamen sie von den Cowboys einen Viertrundenpick und ersetzten ihn mit Hargrave in der Free Agency. Die Packers konnten einige neue gute Spieler wie LB Zaire Franklin (via trade), CB Benjamin St-Juste und WR Skyy Moore verpflichten. Allerdings verloren die Packers auch viele wichtige Spieler.
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Los Angeles Rams: 1
Die Los Angeles Rams hatten kaum Schwachstellen im Kader und haben auch nur wenige Spieler in der Free Agency verloren bzw. Spieler mit auslaufenden Verträgen halten können. Allerdings verließ Cornerback Cobie Durant L. A., was eine Lücke in der Secondary aufriss. Aber die Rams hatten schon vorgesorgt und sich mit Trent McDuffie einen Star auf der Position per Trade von den Chiefs geholt. Zudem nahmen die Rams Cornerback Jaylen Watson unter Vertrag und gehen somit ohne nennenswerte Schwachstellen im Kader in die Saison und können zudem noch im Draft nachrüsten.
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Minnesota Vikings: 2-
Die Vikings konnten nach einer eher enttäuschenden Saison viele Leistungsträger halten, verloren aber mit DT Javon Hargrave und DL Jonathan Allen zwei sehr wichtige Spieler in der D-Line, die sie nicht ersetzen konnten. Dafür konnten die Vikings Cornerback James Pierre verpflichten und haben mit Kyler Murray einen günstigen Quarterback ins Team geholt, der mit J.J. McCarthy um die Rolle des Starters konkurrieren soll.
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New Orleans Saints: 2
Die New Orleans Saints haben ihre verlorenen Spieler gut ersetzen können. Mit LB Demario Davis, CB Alontae Taylor, TE Foster Moreau und Center Luke Fortner verließen einige wichtige Spieler die Saints. Diese konnten aber unter anderem durch RB Travis Etienne Jr., G David Edwards, LB Kaden Elliss, TE Noah Fant, P Ryan Wright ersetzt werden. Damit haben die Saints ihre Abgänge auffangen können, jedoch den Kader nicht großartig verstärkt.
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New York Giants: 2+
Die Giants haben in der Free Agency viele wichtige Spieler verloren und mit OT Jermaine Eluemunor und LB Micah McFadden nur zwei Leistungsträger halten können. Dafür haben sich die Giants unter dem neuen Head Coach John Harbaugh bei dessen alten Team bedient und TE Isaiah Likely, P Jordan Stout, FB Patrick Ricard und S Ar'Darius Washington von den Ravens geholt. Zudem schlossen die Giants große Lücken im Kader mit den Verpflichtungen von WR Darnell Mooney, WR Calvin Austin III, LB Tremaine Edmunds und CB Greg Newsome II. Dennoch sind bei den Giants noch einige wenige Positionen mit Fragezeichen versehen, die im Draft angegangen werden müssen.
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Philadelphia Eagles: 3
In Philadelphia läuft die Free Agency nicht so, wie es sich die verantwortlichen vorgestellt haben. Die Eagles verloren viele wichtige Spieler besonders in der D-Line und in der Secondary und konnten diese kaum ersetzen. Die Verpflichtung von CB Riq Woolen rückt die Eagles aber wieder in besseres Licht, da Woolen eine große Schwachstelle behebt und das für einen günstigen Preis.
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San Francisco 49ers: 2+
Die 49ers konnten sich in der Free Agency verstärken. Besonders in der O-Line konnten die 49ers nachrüsten. Zudem konnten sie LB Dre Greenlaw zurückholen und CB Nate Hobbs unter Vertrag nehmen. Die Receiver-Probleme soll Mike Evans lösen, allerdings mussten die 49ers auch zwei Receiver in der Free Agency ziehen lassen und sind auf dieser Position immer noch dünn besetzt.
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Seattle Seahawks: 3
Die Seahawks haben in der Free Agency fast ausschließlich Spieler verloren oder mit Spielern verlängert und kaum Neuzugänge zu verzeichnen. Dabei konnten die Seahawks WR Rashid Shaheed, CB Josh Jobe, LB Drake Thomas, DB Ty Okada und OT Josh Jones halten. Trotzdem mussten sie die Abgänger von DE Boye Mafe, S Coby Bryant, RB Kenneth Walker III und CB Riq Woolen hinnehmen. Dennoch haben die Seahawks nur wenige Schwachstellen im Kader, die im Draft verbessert werden können.
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Tampa Bay Buccaneers: 3
Für die Buccaneers dürfte der Verlust von Franchise-Legende Mike Evans am meisten schmerzen. Zudem mussten sich die Bucs auch noch von Star-Cornerback Jamel Dean verabschieden. Zwar konnte das Team aus Tampa Bay mit LB Alex Anzalone, RB Kenneth Gainwell und DL A'Shawn Robinson ein wenig nachbessern, aber die Buccaneers gehen mit einem schlechteren Kader aus der Free Agency raus, als sie reingekommen sind.
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Washington Commanders: 2+
Die Commanders konnten ihren Kader in der Free Agency merklich verbessern. Besonders in der Defense legten die Commanders ordentlich nach und verpflichteten unter anderem EDGE Odafe Oweh, LB Leo Chenal, DL Tim Settle, CB Amik Robertson und Safety Nick Cross. Zudem kann RB Rashaad White das Run-Game auf ein neues Level heben. Auf der Abgangsseite sollten die Commanders die meisten Verluste verkraften können. Einzig die Trennung von Center Tyler Biadasz könnte die Commanders noch schmerzen.
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