NFL
13.05.2026
Deutsche Spieler in der National Football League
St. Brown, Klein, Rubelt und Co.: NFL-Profis "made in Germany"

Deutsche NFL-Spieler im Überblick
Deutsche beziehungsweise Deutsch-Amerikaner finden sich in den letzten Jahren immer häufiger in der NFL. So auch 2026: Hier gehört weiterhin ein Receiver in Detroit zum absoluten Star-Material, doch er bekommt Konkurrenz aus Köln. Wer ist noch unterwegs? Die Übersicht - mit einem Blick in die Vergangenheit.
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Marlin Klein (Houston Texans)
Marlin Klein galt im Vorfeld des Drafts als der Top-Kandidat aus Deutschland der letzten Jahre. Bereits an Stelle 59 wurde er von den Houston Texans ausgewählt. Nur Björn Werner und Sebastian Vollmer gingen in den Vergangenheit früher vom Board. Im Trainingscamp bekommt er nun die Chance sich eine Rolle bei den Texans zu erarbeiten.
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Paul Rubelt (Tampa Bay Buccaneers)
Der O-Liner hat bereits eine erfolgreiche College Karriere hinter sich. Bei den UCF Knights entwickelte er sich über die Jahre als eine der wichtigsten Säulen in der Offensive. Nach dem Draft wurde er von den Tampa Bay Buccaneers als Undrafted Free Agent unter Vertrag genommen und kann sich nun im Trainingscamp für einen Platz im Kader beweisen.
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Lenny Krieg (New York Jets)
Ebenfalls 2025 spült es Lenny Krieg auf die ganz große Football-Bühne. Der Kicker empfahl sich durch eine überragende Combine bei den Atlanta Falcons und hatte davor schon in Deutschland gespielt (Berlin Thunder, Stuttgart Surge). Zwar wurde er bei den Falcons im Zuge der Roster-Cuts zunächst entlassen, jedoch dank des Extra-Platzes für internationale Spieler wieder zurückgeholt. Im Januar unterschrieb er eine Reservisten Vertrag bei den New York Jets.
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NFL: New England Patriots Minicamp
Selbiges gilt für Offensive Tackle Lorenz Metz Tampa Bay Buccaneers - auch er wurde im Zuge der Roster-Cuts zunächst entlassen, jedoch dank des Extra-Platzes für internationale Spieler zurückgeholt. Der 28-Jährige hat bereits eine längere NFL-Vergangenheit hinter sich. Als Undrafted Free Agent landete er 2023 bei den Chicago Bears, die aber nicht lange an ihm festhielten. Auch bei den New York Giants versuchte er erfolglos sein Glück, ehe Tampa Bay zuschlug. Anfang des Jahres 2026 ging Metz in den Practice Squad der New England Patriots, wo er nun auch eine Folgevertrag unterschrieben hat.
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Julius Welschof (Pittsburgh Steelers)
Auch Outside Linebacker Julius Welschof behält durch den Extra Platz für internationale Spieler seinen Spot bei den Pittsburgh Steelers, wo er 2024 als Undrafted Free Agent landete. Zuvor hatte der gebürtige Miesbacher über die Munich Cowboys den Sprung in die USA geschafft, wo er für die Universitäten Michigan und Charlotte spielte.
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Kilian Zierer (Jacksonville Jaguars)
Der Offensive Lineman, der bereits in Houston und Atlanta im Einsatz war, wurde von den Cleveland Browns kurz vor der Saison 2025 entlassen. Nur wenige Tage danach verpflichteten ihn die San Francisco 49ers für das Practice Squad. Nach zwei Monaten wurde er allerdings wieder entlassen, fand bei den Jacksonville Jaguars aber ein neues Zuhause. Dort hat er Anfang des Jahres 2026 einen Folgevertrag unterschrieben.
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Brandon Coleman (Washington Commanders)
Der Deutsch-Amerikaner Brandon Coleman wurde im Draft 2024 von den Washington Commanders in der 3. Runde an 67. Position gezogen. Seine ersten Worte: "Ich bin sprachlos und schockiert, das war ganz überraschend. Ich freue mich, dass ich in Washington gelandet bin." Inzwischen geht Coleman in sein drittes Jahr bei den Commanders.
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SANTA CLARA, CA - JULY 24: San Francisco 49ers wide receiver Equanimeous St. Brown (7) adjusts his h
Equanimeous St. Brown hat deutsch-amerikanische Wurzeln, ist Wide Receiver und hat es ebenfalls in die NFL geschafft. "EQ" spielte zunächst bis 2018 an der University of Notre Dame, bevor er im NFL-Draft 2018 als 207. Pick von den Green Bay Packers gezogen wurde. Dort fing er die ersten drei Jahre Bälle von Aaron Rodgers, ehe es ihn 2022 zu den Chicago Bears verschlug. Nach nur sieben Catches 2023 zog es St. Brown 2024 zu den New Orleans Saints, ehe 2025 die San Francisco 49ers anklopften. Dort verletzte er sich jedoch schwer und fiel fast die komplette Saison aus. Status: Injured Reserve. Zukunft ungewiss.
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Amon-Ra St. Brown (Detroit Lions)
Auch der jüngere Bruder von "EQ", Amon-Ra St. Brown, spielt eine maßgebliche Rolle in der NFL. Der Wide Receiver wurde im Draft 2021 in der 4. Runde von den Detroit Lions gezogen - und entwickelte sich direkt zu einer echten Waffe. In seinem ersten Jahr fing er etwa fünf TDs, mehr als jeder andere deutsche Spieler vor ihm.
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Amon-Ra St. Brown (Detroit Lions)
In die darauffolgende Saison 2022/23 ging er als etatmäßiger Nr.-1-Receiver der Lions und erreichte famose 106 Catches für 1161 Yards und sechs TDs. Eine Saison später starteten die Lions einen tiefen Playoff-Lauf - und St. Brown überragte mit 1515 Yards sowie zehn Scores. Klar, dass ihn Detroit langfristig hielt und mit einem Top-Vertrag ausstattete (120 Millionen US-Dollar, 77 Mio. garantiert). Das Vertrauen zahlte sich weiterhin aus - 2024 sammelte er etwa 1263 Yards und zwölf Touchdowns (insgesamt 33). Auch 2025 konnte er an diese Leistung anknüpfen und wurde erneut in den Pro Bowl gewählt. Im Herbst spielt der Deutsch-Amerikaner erstmals im Heimatland seiner Mutter beim International Game der Detroit Lions.
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Leander Wiegand (ehemals New York Jets)
2025 spülte es ganz frisch Leander Wiegand in die NFL - als Offensive Lineman zu den New York Jets. Der Guard wurde nach ELF-Jahren (Köln, Rhein Fire, Munich Ravens) samt Titel als Undrafted Free Agent vom Team aus dem "Big Apple" geholt. Zur neuen Saison wird er zunächst wieder für Rhein Fire in der AFLE auflaufen, hofft aber weiter auf einen Anruf aus der NFL.
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Jakob Johnson (ehemals New England Patriots)
Mitten in der Regular Season 2019 ging der Stern von Jakob Johnson auf. Der Fullback war über die Stuttgart Scorpions und das International Player Pathway Program der NFL als Undrafted Free Agent in die Liga gekommen, durfte hier erstmals anstelle des verletzten James Develin für die New England Patriots starten. Obwohl eine Schulterverletzung seine erste NFL-Saison früh beendet, war der Profi im Anschluss bei den Patriots gesetzt.
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Jakob Johnson (ehemals Houston Texans)
Als seine Zeit in New England nach der Saison 2021 endete, schloss sich Johnson den Las Vegas Raiders an. Im November 2023 wurde er aber von dem Team freigestellt, um kurz darauf als Teil des Practice Squad wieder geholt zu werden. Mitte August 2024 heuerte er in New York bei den Giants an, um erneut den Roster Cut nicht zu überstehen. Ab 2025 agierte er für die Houston Texans, die ihn Anfang Dezember trotz sieben Einsätzen entließen. Aktuell versucht er über ein Minicamp bei den Buffalo Bills eine neue Chance zu bekommen.
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David Bada (ehemals Washington Commanders)
Auch David Bada hat es wie etwa Jakob Johnson über das International Pathway Program (IPP) für nicht-amerikanische Talente geschafft, im Jahr 2020 einen Platz im Trainingskader von Washington zu ergattern. In seinen ersten beiden Jahren gelang ihm der Sprung ins Team nicht, dennoch erhielt er einen "Futures Contract" für 2022. Und kämpfte mit Erfolg: Im Dezember 2022 kam Bada am 17. Spieltag zu seinem ersten Auftritt und sammelte gegen Cleveland zwei Tackles in der NFL. Bitter: 2023 zog er sich einen Riss des Trizeps zu, fiel lange aus und blieb zunächst ohne Team. 2024 holten ihn immerhin die Detroit Lions in ihren erweiterten Kader. Mittlerweile hat er seine Karriere beendet und will sich beruflich neu orientieren.
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Marcel Dabo (ehemals Indianapolis Colts)
Und auch Marcel Dabo gelang der Sprung in die NFL über das Pathway-Programm. Der gebürtige Reutlinger entdeckte über einen Schüleraustausch die Liebe zum Football und kam über die Stuttgart Scorpions zum EFL-Team Stuttgart Surge. Dort wurde er in seinem ersten Jahr zum Rookie of the Year und ins All-Star-Team gewählt, bevor 2022 der Schritt in die USA folgte. Bei den Colts verpasste der 23-Jährige vor der Saison 2023 den Sprung in den 53-Mann-Kader, erhielt aber einen Platz im Practice Squad, ehe er 2025 wieder entlassen wurde. Wie Bada hat auch er seine Football-Schuhe beiseite gelegt und will sich nun in der Leichtathletik beweisen.
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Aaron Donkor (ehemals Seattle Seahawks)
Der Name Donkor ist zunächst einmal in Deutschland dem Fußball zugeordnet, schließlich spielte Anton-Leander Donkor erst für Braunschweig in der 2. Bundesliga, aktuell kickt er bei Schalke 04. Sein Bruder aber ist dem US-Sport verfallen, versuchte sich zunächst im Basketball - und wechselte dann zum American Football.
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Aaron Donkor (ehemals Seattle Seahawks)
Durch ein Förderprogramm schaffte es Donkor 2021, als Linebacker in Seattle mittrainieren zu dürfen. Für einen Platz im Hauptkader reichte es in den ersten beiden Jahren nicht - die Hawks strichen ihn. Am 1. März 2023 wird bekannt, dass Donkor, der vor seiner Football-Karriere zum Zweitliga-Basketballer von BG Göttingen aufgestiegene Athlet, einen Vertrag bei den Houston Roughnecks in der XFL unterschrieben hat. Über weitere Stationen verschlug es Donkor 2024 nach Deutschland, in die European League of Football (ELF) zu Rhein Fire. 2025 ging es zu den Vienna Vikings.
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Devery Hamilton (ehemals Pittsburgh Steelers)
Der in Stuttgart geborene Devery Hamilton spielte College-Football bei Stanford und Duke und wurde 2021 von den Las Vegas Raiders als Undrafted Free Agent unter Vertrag genommen. Im Jahr darauf ist der Offensive Tackle bei den New York Giants aktiv. Dort hat er 2022 auch Eindruck gemacht und den Cut überstanden - Week-1-Einsatz als Offensive Lineman gegen Tennessee inklusive. Seit 15. August 2023 ist der Schwabe allerdings ohne NFL-Team. 2024 folgte die nächste Chance: Die Pittsburgh Steelers statteten Hamilton zunächst mit einem Zukunftsvertrag aus, ehe er 2024 wieder freigestellt wurde.
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Mark Nzeocha (ehemals San Francisco 49ers)
Für Mark Nzeocha begann alles 2015 bei den Dallas Cowboys: Dort verbrachte der Ansbacher die meiste Zeit im Trainingskader - eine Chance, die sich die San Francisco 49ers nicht entgehen ließen. In der Bay Area spielte Nzeocha kontinuierlich in den Special Teams und oft auch in der Defense.
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Mark Nzeocha (ehemals San Francisco 49ers)
2019/20 folgte der Höhepunkt: Der Linebacker erreichte mit den 49ers den Super Bowl - und verpasst denkbar knapp den Triumph: Gegen die Chiefs setzte es eine 20:31-Niederlage. Im Folgejahr reduzierte sich seine Spielzeit drastisch, vor der Saison 2021/22 wurde er zum Free Agent - nur um beim Jahresübergang wieder zu den Niners zu kommen. Doch ohne Erfolg: Seither ist Nzeocha nicht mehr im aktiven Football aufgetaucht.
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Dominik Eberle (ehemals Detroit Lions)
Dominik Eberle erlebte in seiner kurzen Zeit in der NFL einiges. Nachdem er im NFL-Draft 2020 nicht ausgewählt wurde, verpflichteten ihn zunächst die Las Vegas Raiders und dann die Carolina Panthers für ihre jeweiligen Practice Squads. Kurz vor Week 16 im Jahr 2021 vertrauten die Houston Texans auf den Kicker, schickten ihn aufs Feld. Dort gelang Eberle nach einem Extrapunkt sein erstes Field Goal (51 Yards).
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Dominik Eberle (ehemals Detroit Lions)
Zwei Wochen später war wieder Schluss - nach einem zweiten Anlauf im Trainingskader der Panthers und bei den Packers suchte der gebürtige Nürnberger ein neues Team und wurde bei den Detroit Lions fündig. Bei einer 45:48-Niederlage gegen die Seattle Seahawks vergab Eberle jedoch zwei Extrapunkte und schoss einen Kickoff ins Aus, woraufhin er nach dem Spiel entlassen wurde. Am 7. Februar 2023 wurde bekannt, dass der Kicker einen Vertrag bei den Seattle Sea Dragons in der XFL unterschrieben hatte. 2024 folgte der Wechsel zu Berlin Thunder (ELF). Inzwischen ist Eberle bei Football Bromance tätig.
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Kasim Edebali (ehemals New Orleans Saints)
Nach drei Jahren bei den New Orleans Saints, wo sich der Linebacker zwischen 2014 und 2016 immer besser entwickelt hat, wechselte Kasim Edebali 2017/18 zu den Denver Broncos. Über die Zwischenstationen Lions (2017), Rams (2017), Saints (2017), Bears (2018) und Bengals (2018) landete der Hamburger im August 2019 noch bei den Eagles.
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Kasim Edebali (ehemals New Orleans Saints)
In Philly absolvierte Edebali die Vorbereitung, überstand den Cut aber nicht mehr. Während der Saison 2019 dann eine neue Chance: Er durfte sich bei den Oakland/Las Vegas Raiders unter Head Coach Jon Gruden beweisen - allerdings ohne Erfolg. Seither blieb Edebali ohne Job, ehe es ihn 2021 zum Start der europäischen League of Football (ELF) zu den Hamburg Sea Devils verschlug. Nach dem 2022 verlorenen ELF-Finale folgt das Karriereende, jetzt ist Edebali NFL-Experte bei RTL.
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Moritz Böhringer (ehemals Minnesota Vikings)
Der Stuttgarter Moritz Böhringer war während seiner Zeit der erste deutsche Wide Receiver im Dunstkreis der NFL. Bei den Minnesota Vikings überstand er aber im Sommer 2017 den Cut nicht - der Traum vom Durchbruch platzte. 2018 probierte es Böhringer - umgeformt zum Tight End - noch bei den Cincinnati Bengals. Ohne Erfolg, er wurde 2019 gestrichen (53er Cut nicht überstanden). In Deutschland war Böhringer für die Schwäbisch Hall Unicorns unterwegs (2015 und 2021) und spielte seit 2023 wieder hierzulande in der European League of Football (ELF) für Stuttgart. Das Team existiert aber inzwischen nicht mehr.
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Markus Kuhn (ehemals New York Giants)
2012 stieß der Mannheimer Markus Kuhn zu den New York Giants - als Siebtrunden-Pick an 239. Stelle. 2015 entließen ihn die "Big Blue" schließlich - im Anschluss bei den New England Patriots fand der Defensive Tackle nicht mehr den Weg vom Practice Squad in den Kader. Nach 39 Spielen beendete Kuhn letztlich seine Karriere.
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Markus Kuhn (ehemals New York Giants)
Ein besonderes Highlight: Am 7. Dezember 2014 erzielte der Athlet und heutige TV-Experte im Spiel gegen Tennessee seinen und zugleich den ersten Touchdown eines Deutschen in der NFL, als er einen von der Titans-Offense fallengelassenen Ball über 26 Yards erfolgreich bis in die Endzone trug.
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Björn Werner (ehemals Indianapolis Colts)
Bei den Indianapolis Colts verdiente sich Björn Werner (im NFL-Draft 2013 als erster deutscher Erstrunden-Pick schon an 24. Stelle gezogen) ab 2013 erste NFL-Sporen. Der Berliner wurde nach der Saison 2015/16 jedoch entlassen und stand anschließend für wenige Wochen bei den Jacksonville Jaguars unter Vertrag. Mitte Januar 2017 verkündete er seinen Abschied, Werner hörte aufgrund von Verletzungen auf. "Es wird Zeit für mich. Mein Körper macht leider nicht mehr mit", so der Ex-Pass-Rusher der Colts, Talente-Förderer, TV-Experte und Podcaster.
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Sebastian Vollmer (ehemals New England Patriots)
Er ist neben dem 2024 bei den Detroit Lions zum Topverdiener aufgestiegenen Amon-Ra St. Brown der Star unter den Deutschen in der NFL: Sebastian Vollmer. Der gebürtige Kaarster (Niederrhein) beschützte Quarterback-Legende Tom Brady bei den New England Patriots über Jahre bestens und kann gleich zwei Super-Bowl-Ringe sein Eigen nennen. Die Saison 2016/17 verpasste der Quarterback-Bewacher allerdings aufgrund von Verletzungen, ehe das Karriereende zwangsweise folgt. Die Pats wählten den seit geraumer Zeit als TV-Experten bekannten Vollmer einst im Draft 2009 in der 2. Runde an Position 58, er absolvierte ganze 88 NFL-Spiele.
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Uwe von Schamann (ehemals Miami Dolphins)
Uwe Detlef Walter von Schamann ist nach Horst Mühlmann und Karl Kremser in seiner Zeit erst der dritte Deutsche der NFL - und der erste, der richtig große Erfolge feierte. Der langjährige wie erfolgreiche Kicker stellte in seiner Zeit bei den Miami Dolphins (1979-1984) etliche Bestwerte auf, die später erst von Patriots-Legende Stephen Gostkowski gebrochen wurden (z.B. meiste PAT's in einer Saison - 70 im Jahr 1984). 1982/83 und 1984/85 erreichte Uwe von Schamann mit den Fins sogar den Super Bowl, jedoch wurde der Sieg stets verpasst.
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Ernie Stautner (ehemals Pittsburgh Steelers)
1925 im bayerischen Cham geboren, ist Ernie Stautner einst mit drei Jahren in die USA ausgewandert. Dort hat es der Deutsch-Amerikaner zwischen 1950 und 1963 zum NFL-Profi bei den Pittsburgh Steelers gebracht - als Defensive Tackle. Es folgten Jahre als Trainer im American Football wie etwa als Assistent von Legende Tom Landry bei den Dallas Cowboys - zwei Super-Bowl-Siege inklusive. Der 2006 verstorbene Stautner betreute später Frankfurt Galaxy (World Bowl 1995).
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