NFL
16.10.2026
Enttäuschende Leistungen
St. Brown, Shough und Co.: Die Underperformer aus Week 5

Das sind die Underperformer der Woche 5:
Auch in Woche 5 der NFL-Saison gab es wieder einige Spieler und Units, die deutlich hinter den Erwartungen zurückblieben. Während manche Stars durch starke Gegner-Defenses ausgebremst wurden, enttäuschten andere trotz guter Ausgangslage auf ganzer Linie.
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Jeremiah Love, RB, Arizona Cardinals
Für den dritten Gesamtpick des diesjährigen Drafts war es der bislang schwächste Auftritt seiner noch jungen Karriere. Bei zwölf Carries kam Love auf nur 22 Yards (1,8 Yards pro Lauf) und blieb bei seinem einzigen Target ohne Catch. Nach fünf Spielen steht er bei einem Schnitt von 56 Scrimmage-Yards und nur einem Touchdown - die Erwartungen an den Rookie bleiben damit vorerst unerfüllt.
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Amon-Ra St. Brown, WR, Detroit Lions
Trotz des deutlichen 45:21-Siegs der Lions gegen die Cardinals blieb St. Brown hinter seinen eigenen Maßstäben zurück. Bei elf Targets kam er auf sechs Catches für 69 Yards und leistete sich zudem zwei Fumbles, die glücklicherweise bei Detroit blieben. Zwar war er damit weiterhin bester Receiver des Teams bei Receptions und Targets, seine Touchdown-Dürre zieht sich inzwischen aber bereits über zwei Spiele.
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Dan Quinn, Head Coach, Washington Commanders
Für den größten Aufreger abseits des Spielfelds sorgte Commanders-Head-Coach Dan Quinn. Beim 27:27-Unentschieden nach Overtime gegen die Giants ließ Washington die Restzeit verstreichen, ohne zu spiken - Quarterback Jayden Daniels wurde bei acht Sekunden noch getackelt, ein Game-Winning-Field-Goal war damit nicht mehr möglich.
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Jaylen Waddle, WR, Denver Broncos
Nach einem Ausreißer-Spiel in Week 2 bleibt Waddle inzwischen zum vierten Mal in fünf Spielen unter 35 Yards. Gegen die Chargers kam er bei fünf Targets auf nur zwei Catches für 19 Yards, dazu ein Neun-Yard-Lauf. Ohne bessere Chemie mit Quarterback Bo Nix bleibt der Receiver vorerst ein Risikofaktor in seiner neuen Umgebung.
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Omarion Hampton, RB, Los Angeles Chargers
Auch Hampton enttäuschte gegen Denver: 14 Carries brachten lediglich 33 Yards, dazu ein Catch für sechs Yards. Bereits zum dritten Mal in fünf Spielen blieb der Chargers-Running-Back damit unter 50 Rushing-Yards. Als unangefochtene Nummer eins im Backfield bleibt sein Floor zwar vergleichsweise sicher, angesichts der insgesamt strauchelnden Offense bleibt sein Potenzial aber vorerst gedeckelt.
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Harold Fannin Jr., TE, Cleveland Browns
Einer der wenigen Lichtblicke der bisherigen Browns-Saison blieb beim 12:17 gegen die Jets praktisch unsichtbar: Bei vier Targets gelang Fannin nur ein einziger Catch für vier Yards.
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Tee Higgins, WR, Cincinnati Bengals
Higgins kehrte aus dem Concussion Protocol zurück, blieb gegen die Miami Dolphins aber blass: Bei vier Targets kam er auf nur zwei Catches für 22 Yards. Angesichts seiner etablierten Rolle in einem stark auf das Passspiel ausgerichteten Bengals-Angriff bleibt dennoch Grund zur Zuversicht für die kommenden Wochen.
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Offense der Chicago Bears
Die gesamte Offense der Chicago Bears enttäuschte beim 7:31-Debakel gegen die Green Bay Packers auf ganzer Linie. Mit Tyson Bagent und Case Keenum anstelle des verletzten Caleb Williams am Ruder kam Chicago auf nur 276 Yards, einen einzigen Rushing-Touchdown, kein einziges Field Goal sowie gerade einmal sieben Punkte - dazu drei Interceptions und zwei verlorene Fumbles.
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Tyler Shough, QB, New Orleans Saints
Nach vier Spielen in Folge mit mindestens 250 Yards erlebte Shough gegen ein von Defensive Coordinator Brian Flores exzellent eingestelltes Vikings-Team seinen bislang schwächsten Auftritt: Nur 96 Passing-Yards, kein Touchdown und zwei Interceptions machen Shough zu einem der größten Underperformer von Woche 5.
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Offensive-Line der Cleveland Browns
Auch die Offensive Line der Cleveland Browns präsentierte sich beim 12:17 gegen die Jets in der Krise: Acht zugelassene Sacks, zehn Tackles for Loss sowie 13 Quarterback Hits sorgten dafür, dass das Laufspiel praktisch nicht stattfand und die Offense allein in der zweiten Halbzeit fünf Three-and-outs produzierte. Quarterback Deshaun Watson wurde dabei zusätzlich mehrfach unter Druck gesetzt und fumbelte beim entscheidenden Sack in der Schlussphase.
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Defense der Dallas Cowboys
Die Dallas Cowboys kassierten gegen die zuvor sieglosen Buccaneers und deren Rookie-Quarterback Jalon Daniels ein weiteres Debakel: 430 zugelassene Yards, mehrere eklatante Coverage-Fehler und nur ein einziger Sack bei keinem einzigen erzwungenen Turnover offenbarten erneut die Schwächen einer Defense, die bereits vor dem Spiel zu den schwächsten der Liga zählte.
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Laiatu Latu, DL, Indianapolis Colts
Eine komplette Fehlanzeige lieferte Latu an der Defensive Line: null Tackles, null Tackles for Loss, null Sacks, null Quarterback Hits - und das trotz 50 Defensive Snaps, immerhin 83 Prozent aller Defensiv-Spielzüge seines Teams.
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