NFL
04.11.2025
Gibt es noch einen Monster-Trade?
Heute ist NFL Trade Deadline: Diese Stars könnten noch transferiert werden

Gibt es noch einen Monster-Trade?
Die NFL-Trade-Deadline 2025 rückt näher: Heute um 22 Uhr deutscher Zeit endet die Frist für Spielerwechsel zwischen den Teams. Grund genug, einen Blick auf die heißesten Trade-Kandidaten der Liga zu werfen. Welche Stars könnten das Team wechseln - und noch wichtiger: Wer von den Top-Spielern ist tatsächlich verfügbar?
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Trey Hendrickson - Edge Rusher, Cincinnati Bengals
Trey Hendrickson wäre der wohl attraktivste Trade-Kandidat der NFL, doch die Cincinnati Bengals haben derzeit keine Pläne, den ehemaligen All Pro abzugeben. Da Hendrickson sich jedoch in seinem letzten Vertragsjahr befindet, könnte ein Trade künftig doch ein Thema werden. Trotz anhaltendem Interesse, insbesondere von den San Francisco 49ers, halten die Bengals an ihrem besten Defensive-Spieler fest. Mögliche Ziele: San Francisco 49ers, Philadelphia Eagles, New England Patriots
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Jaylen Waddle - Wide Receiver, Miami Dolphins
Jaylen Waddle steht, ähnlich wie Trey Hendrickson, im Fokus von Trade-Gerüchten, besonders nachdem die Dolphins ihren General Manager entlassen haben. Bei einer Bilanz von 2-7 und einem neuen Interims-GM könnte das Team versucht sein, Spieler abzugeben. Waddle gilt als wichtiger Baustein im Offensivaufbau und hat für 2025-26 einen Vertrag über 36,1 Millionen Dollar. Mögliche Ziele: Pittsburgh Steelers, New York Jets
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Bradley Chubb - Edge Rusher, Miami Dolphins
Nachdem sein Defensive-Line-Kollege Jaelan Phillips bereits weggetradet wurde, richtet sich nun der Blick auf Bradley Chubb. Der ehemalige Fifth Overall Pick aus dem Jahr 2018 gehört - ähnlich wie Jaylen Waddle - zu den Spielern, die vielleicht kein Teil des kommenden Rebuilds der Dolphins sein sollen, nachdem General Manager Chris Grier seinen Posten räumen musste. Das Team dürfte daher Ziel zahlreicher Anfragen sein, denn die Motivation ist klar: So viele Draftpicks wie möglich für den Neuaufbau zu sammeln. Und Chubb ist dabei einer der wertvollsten Namen, die echtes Draftkapital einbringen können.
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Myles Garrett - Edge Rusher, Cleveland Browns
Ein Trade von Myles Garrett könnte für die Cleveland Browns zunehmend realistisch werden, nicht uns aus sportlichen, sondern auch aus persönlichen Gründen. Der Star-Pass-Rusher gilt intern als unzufrieden mit der aktuellen Situation in Cleveland und soll mit der Richtung des Teams hadern. Ein Problem könnte aber sein kürzlich erst unterschriebener Mega-Vertrag sein, der den Preis zusätzlich in die Höhe treiben und Cleveland einiges an Dead Cap kosten würde. Mögliche Ziele: Buffalo Bills, New England Patriots
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Kirk Cousins - Quarterback, Atlanta Falcons
Der 37-jährige Kirk Cousins könnte trotz seines Alters und zuletzt 16 Interceptions wieder ins Gespräch kommen, sollte ein Team kurzfristig einen erfahrenen Quarterback benötigen. Sein Vertrag bleibt allerdings ein Hindernis - vor allem die garantierten zehn Millionen Dollar für 2026 erschweren einen möglichen Deal. Bei den Minnesota Vikings könnte Cousins nun erneut ein Thema werden: Carson Wentz hat sich verletzt, muss operiert werden und fällt für den Rest der Saison aus. Damit entsteht in Minnesota eine Lücke auf der Backup-Quarterback-Position, die ein Comeback von Cousins zumindest denkbar macht. Mögliche Ziele: Minnesota Vikings
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Breece Hall - Running Back, New York Jets
Breece Hall ist auf Kurs für über 1000 Rushing Yards in einem Vertragsjahr und könnte für mehrere Teams interessant sein, die Verstärkung auf der Running-Back-Position suchen. Öffentlich hat er jedoch betont, dass er bei den New York Jets bleiben möchte. Der Ausfall von Backup Braelon Allen könnte die Jets zusätzlich dazu bringen, Hall zu halten. Das Franchise sieht ihn als Schlüsselspieler, falls sich die Saison noch wenden lässt. Bei einer Bilanz von 1-7 könnte ein Trade jedoch unvermeidlich sein. Mögliche Ziele: Los Angeles Chargers, New England Patriots, Kansas City Chiefs
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Riq Woolen - Cornerback, Seattle Seahawks
Mehrere Liga-Insider sehen Riq Woolen als Trade-Kandidaten kurz vor der Deadline. Er passt derzeit nicht zum Spielstil von Seattle und wäre am besten bei einem Team aufgehoben, das seine Stärken in der Man-to-Man-Verteidigung nutzen kann. Mögliche Ziele: Detroit Lions, Tampa Bay Buccaneers, Atlanta Falcons
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Evan Neal - Tackle, New York Giants
Für die New York Giants könnte jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen sein, sich von Evan Neal zu trennen. Der Erstrundenpick von 2022 (Nummer 7 im Draft) war in dieser Saison noch kein einziges Mal aktiv, während sich die Offensive Line der Giants inzwischen stabilisiert hat. Ein Trade - selbst für einen späten Draft-Pick-Tausch - wäre daher denkbar, zumal viele Teams stets auf der Suche nach Verstärkung in der Offensive Line sind. Neals bisherige Bilanz spricht allerdings gegen ihn: In seinen ersten drei Spielzeiten kam er lediglich auf eine Pass-Block-Erfolgsquote von 83 Prozent und verpasste 20 Spiele verletzungsbedingt. Trotzdem könnten Teams den 25-Jährigen als Entwicklungsprojekt sehen - seine Physis und sein Draft-Status als früher Top-10-Pick machen ihn nach wie vor zu einem interessanten Risiko.
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Mark Andrews - Tight End, Baltimore Ravens
Dreimaliger Pro Bowler Mark Andrews ist ein bewährter Spieler in Baltimore, und die Ravens setzen trotz eines 3-5-Starts weiterhin auf die Playoff-Chance. Der überraschende Trade von Pass Rusher Odafe Oweh zu den Chargers zeigt jedoch, dass das Team offen dafür ist, die Zukunft seiner Schlüsselspieler zu prüfen. Andrews befindet sich im letzten Jahr seines 11-Millionen-Dollar-Vertrags, und auch Tight End Isaiah Likely steht vor der Free Agency - Faktoren, die die Ravens möglicherweise zu Entscheidungen auf dieser Position zwingen werden. Mögliche Ziele: Tampa Bay Buccaneers, Buffalo Bills
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Jermaine Johnson - Edge Rusher, New York Jets
Die Jets sind nicht unbedingt darauf angewiesen, Jermaine Johnson zu traden; gute Edge-Rusher sind schwer zu finden, und sein Gehalt von 13,4 Millionen Dollar für 2026 ist tragbar. Es wird jedoch als wahrscheinlicher angesehen, dass New York eher Johnson als Will McDonald IV abgeben würde, falls eine Veränderung auf der Position angedacht ist. McDonald befindet sich im dritten Jahr seines Rookie-Vertrags, während Johnson im vierten Jahr ist. Bislang hat Johnson auch schon etwas Interesse bei anderen Teams geweckt. Mögliche Ziele: Philadelphia Eagles, Detroit Lions, Chicago Bears
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Russell Wilson - Quarterback, New York Giants
Ein Trade von Russell Wilson wäre schwierig, da es nur wenige offene Starter-Positionen für Quarterbacks gibt. Vor zwei Wochen hatten die Bengals eine klare Gelegenheit, entschieden sich jedoch für Joe Flacco. Die Giants könnten Jameis Winston auf die Nummer-2-Quarterback-Position setzen, falls sie einen Trade von Wilson ernsthaft verfolgen. In dieser Phase seiner Karriere wäre der Gegenwert für einen Trade nicht hoch, da seine Zeit als produktiver Starter offenbar vorbei ist. Sein Grundgehalt von 2 Millionen Dollar macht einen Trade unkompliziert. Mögliche Ziele: Las Vegas Raiders, New Orleans Saints
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Chris Olave - Wide Receiver, New Orleans Saints
Die Saints traden normalerweise nur selten Spieler - das entspricht nicht dem Stil von GM Mickey Loomis - doch die Bilanz von 1-8 könnte ihnen die Möglichkeit bieten, zukünftige Assets zu gewinnen, während das Team im Rebuild steckt. Olave hat seine Concussion-Probleme hinter sich gelassen und erzielte in Woche 7 zwei Big-Play-Touchdowns, was ihn zu einem starken Kandidaten für eine Vertragsverlängerung macht. Außerdem braucht Head Coach Kellen Moore, der aus dem Offensivbereich kommt, alle verfügbaren Playmaker. Sollte Olave bleiben, könnte Rashid Shaheed ein weiterer Saints-Spieler sein, der für Teams auf der Suche nach Receivern interessant wird. Mögliche Ziele: New England Patriots, Pittsburgh Steelers, San Francisco 49ers
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