NFL
16.09.2026
Gewinner des Auftakts
Zehn Überraschungen: Die Overperformer von Week 1

Die Overperformer aus Week 1 im Überblick
Neben den etablierten Superstars rückten zum NFL-Saisonstart auch einige unerwartete Namen in den Mittelpunkt. Diese zehn Spieler übertrafen in Week 1 ihre bisherige Rolle und die Erwartungen deutlich.
Matt Krohn
Jalen Coker (Panthers) vs. Bears: 8 REC / 138 Yards / 2 TD
Mit Tetairoa McMillan besitzt Carolina eine klare Nummer eins im Receiver-Room. Gegen Chicago war jedoch Coker die produktivste Anspielstation von Bryce Young: Er fing acht seiner neun Targets für 138 Yards und zwei Touchdowns. Damit wurde Coker zum ersten Panther seit Steve Smith im Jahr 2011 mit mindestens 135 Receiving Yards und zwei Scores in einer Partie.
Jim Dedmon
Isaiah Likely (Giants) vs. Cowboys: 8 REC / 78 Yards / 2 TD
Likely kam nach einer Saison mit lediglich 307 Yards und einem Touchdown von Baltimore nach New York. Bei seinem Giants-Debüt fing er direkt alle acht Pässe in seine Richtung und verdoppelte seine Touchdown-Ausbeute aus dem gesamten Vorjahr. Damit wurde aus einer möglichen Ergänzung sofort eine der wichtigsten Anspielstationen von Jaxson Dart.
Vincent Carchietta
Carson Wentz (Vikings) vs. Packers: 12/19 Pässe / 133 Yards / 3 TD
Wentz ging als Ersatzmann in die Partie und musste bereits im ersten Viertel für den verletzten Kyler Murray übernehmen. Anschließend führte er Minnesota aus einem 10:22-Rückstand zum Sieg und warf drei Touchdown-Pässe ohne Interception. Statt den Ausfall Murrays lediglich aufzufangen, prägte der Backup eines der größten Comebacks der Woche.
Jeffrey Becker
Derrick Barnes (Lions) vs. Saints: 6 Tackles / 1 Sack / 1 INT / 2 PBU
Barnes ist ein wichtiger Bestandteil der Lions-Defense, normalerweise aber kein Spieler, der eine Partie mit mehreren spektakulären Aktionen prägt. Gegen New Orleans lieferte er mit Sack, Interception und zwei abgewehrten Pässen ein historisches Komplettpaket. Diese Kombination hatte zuvor noch kein Linebacker der Lions in einem Spiel erreicht.
Junfu Han / USA TODAY NETWORK via Imagn Images
Christian Watson (Packers) vs. Vikings: 6 REC / 147 Yards / 2 TD
Watson besitzt zwar großes Potenzial, hatte in seiner NFL-Karriere aber noch nie konstant auf diesem Niveau produziert. Gegen Minnesota stand er bereits in der ersten Hälfte bei 131 Yards und zwei Touchdowns und beendete die Partie nur drei Yards unter seinem Karrierebestwert.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Jacoby Brissett (Cardinals) vs. Chargers: 27/37 Pässe / 277 Yards / 1 TD
Von Brissett wurde nach kurzer Vorbereitung in Arizonas neuer Offense in erster Linie erwartet, dass er Fehler vermeidet und die Partie verwaltet. Der Veteran spielte gegen die favorisierten Chargers jedoch deutlich mehr als nur den Platzhalter. Er führte die als krasse Außenseiter gestarteten Cardinals zu einem überraschend deutlichen 26:14-Erfolg.
IMAGO/ZUMA Press Wire
Zay Flowers (Ravens) vs. Colts: 5 REC / 150 Yards / 1 TD
Flowers ist bereits Baltimores bester Receiver und deshalb kein klassischer Überraschungsname. Seine Effizienz gegen Indianapolis lag dennoch weit über dem üblichen Niveau: Aus nur fünf Receptions machte er einen persönlichen Bestwert von 150 Yards.
IMAGO/ZUMA Press
Kwity Paye (Raiders) vs. Dolphins: 2 Sacks / 8 Pressures / 4 QB-Hits
Paye wechselte als ergänzende Verstärkung für den Pass Rush nach Las Vegas und sollte vor allem Maxx Crosby entlasten. Bei seinem Raiders-Debüt teilte er sich mit dem Superstar direkt den teaminternen Bestwert von acht Pressures und führte die Mannschaft mit zwei Sacks an.
Kirby Lee
Dalton Kincaid (Bills) vs. Texans: 5 REC / 130 Yards
Kincaid war in drei NFL-Spielzeiten zuvor noch nie auf mindestens 100 Receiving Yards gekommen. Gegen Houston benötigte er dafür lediglich fünf Receptions und war damit überraschend Buffalos produktivster Passempfänger.
Troy Taormina
Parker Washington (Jaguars) vs. Browns: 5 REC / 83 Yards / 1 TD
Mit Brian Thomas Jr. und Travis Hunter standen vor dem Saisonstart andere Receiver im Mittelpunkt der Jaguars-Offense. Gegen Cleveland war jedoch Washington der produktivste Passempfänger seines Teams. Alle fünf Receptions gelangen ihm bereits in der ersten Hälfte - damit übertraf er seine erwartete Rolle hinter den prominenteren Mitspielern deutlich.
Corey Perrine/ USA TODAY NETWORK via Imagn Images