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    National Football League

    National Football League 2026, Woche 2
    Arizona Cardinals
    ARIArizonaArizona Cardinals
    7
    :
    31
    0:7 / 7:0 / 0:10 / 0:14
    Seattle Seahawks
    SEASeattleSeattle Seahawks

    vor 1 Tag

    Super-Bowl-Champion stellt auf 2-0

    Kein Stolperstein in Arizona: Seahawks stellen Franchise-Rekord auf

    Nur ein Game Manager? Auf diesen Beinamen hatte Drew Lock in seiner Vertretungsrolle von Sam Darnold keine Lust und avancierte mit Jaxon Smith-Njigba zum Matchwinner beim ungefährdeten Sieg in Arizona.

    Jaxon Smith-Njigba
    Unterstrich seinen Status als famoser Wide Receiver der NFL: Jaxon Smith-Njigba Joe Camporeale

    Gerade weil sich Sam Darnold zum Saisonstart vor einer Woche bei der Super-Bowl-Neuauflage gegen die New England Patriots (13:10) verletzt hatte und deswegen auch das jetzige Gastspiel bei den Arizona Cardinals verpasste, hatte manch ein Wettanbieter den Außenseiter bei diesem direkten NFC-West-Duell vorne gesehen.

    Am Ende aber ließ sich Seattle nicht aufs Glatteis führen und schlug auswärts bei den Cards mit einem verdienten wie souverän eingefahrenen 31:7 zu.

    Dass dabei ausgerechnet Ersatz-Quarterback Drew Lock, der mit Sicherheit einer der besseren Backups der NFL ist und aber zugleich noch nicht allzu oft Wunderdinge vollbracht hatte, groß aufdrehte, passte ins Bild.

    Wilson und Price drehen am Boden auf

    Von 26 angesetzten Pässen brachte der inzwischen 29-jährige Zweitrunden-Pick des Jahres 2019 19 für ordentliche 235 Passing Yards an den Mann. Genauer: vor allem zu Jaxon Smith-Njigba. Der amtierende und inzwischen teuer bezahlte Offensive Player of the Year sackte selbst neun Receptions für 155 Yards und zugleich drei Touchdowns ein. Währenddessen unterlief seinem Spielmacher Lock auch keine Interception.

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    In Verbindung mit einem nach holprigem Start sauber funktionierendem Laufspiel über Emanuel Wilson (21 Carries für 92 Yards) und Rookie Jadarian Price (13 Carries für 52 Yards) und einer gewohnt stabilen Defense um Safety Julian Love (eine Interception) war für die heimischen Cardinals nichts zu holen. Lediglich im zweiten Viertel, als es noch 0:7 geheißen hatte und Top-Tight-End Trey McBride ein Score zum 7:7-Ausgleich gelungen war, deutete sich kurzzeitige Spannung an. Mehr aber auch nicht.

    Im dritten und vierten Quarter rissen die Hawks das Spiel vielmehr komplett an sich und wiesen die Cards damit in die Schranken. Obendrein strich der amtierende NFL-Titelträger damit seinen saisonübergreifend zwölften Sieg in Folge ein (inklusive Playoffs). Das gab es in der bisherigen Franchise-Geschichte noch nicht - und war zugleich ein weiteres Zeichen dafür, dass Seattle nach dem Super-Bowl-Sieg und trotz eines gewissen Aderlasses (Running Back Kenneth Walker zu den Chiefs usw.) auch weiterhin unter Head Coach Mike Macdonald im Lostopf der Top-Teams 2026/27 liegt.

    Obendrein bedeutete die klare Angelegenheit für das unterlegene Team aus Arizona bereits die zehnte Niederlage gegen Seattle am Stück. Nach dem 26:14-Coup bei den Los Angeles Chargers vor einer Woche in jedem Fall eine harte Landung auf den Boden der Tatsachen für Quarterback Jacoby Brissett (17/28 für 95 Yards, einen TD bei einem Pick). Auch das Laufspiel über Rookie Jeremiyah Love (29 Yards) "funzte" nicht wirklich.

    Richtig schmerzhaft zudem für die Truppe von Neu-Trainer Mike LaFleur neben einer zwischenzeitlich tiefen Bombe von Lock auf den durchgebrochenen "JSN": der finale Drive zum 31:7-Endstand für die Seahawks. Das Team nämlich ging dabei fast ausschließlich mit Laufspiel physisch vor und rannte alles nieder, ehe Tight End A. J. Barner am Ende dieses Zehn-Minuten-Drives (!) den Touchdown mit einem kurzen Lauf einstrich.

    mag