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    National Football League

    National Football League 2026, Woche 7
    Detroit Lions
    DETDetroitDetroit Lions
    20
    :
    17
    7:7 / 3:0 / 7:7 / 3:3
    Green Bay Packers
    GREGreen BayGreen Bay Packers

    vor 9 Stunden

    Campbell verzockt sich, doch Smack vergibt

    Bei Jacobs-Comeback für die patzenden Packers: Lions jubeln mit Ablauf der Uhr

    Die NFC North kristallisiert sich als die spannendste NFL-Division heraus. Spannend war es auch beim direkten Duell zwischen den Rivalen aus Detroit und Green Bay. Mit dem besseren Ende für die Lions, die auf dem Weg zum Sieg auch von Fehlern der Packers profitiert hatten.

    Jared Goff, Jahmyr Gibbs, Amon-Ra St. Brown und Co. feierten mit den Detroit Lions gegen Green Bay.
    Den Sieg im Visier: Jared Goff, Jahmyr Gibbs, Amon-Ra St. Brown und Co. feierten mit den Detroit Lions gegen Green Bay. picture alliance / Newscom

    In der gesamten bisherigen Regular Season war von 31 Teams lediglich ein Field Goal unter der Entfernung von 35 Yards vergeben worden. Das 32. Team? Die Green Bay Packers, die sich mit ihrem Rookie-Kicker Trey Smack an diesem Sonntag gleich zwei dieser Fauxpas erlaubten - einmal wegen einer Fingerberührung eines Gegners.

    Wenig verwunderlich saß der neue Kicker, der damit die schon seit Jahren vorhandenen Kicking-Probleme bei "The Pack" fortführte, geknickt an der Seitenlinie. Seine Mitspieler: In den Augenblicken nach den beiden Fehlschüssen sicherlich auch enttäuscht. Nach Ablauf der Uhr erst recht.

    Denn trotz zahlreich vorhandener Chancen auf den Auswärtssieg im lautstarken Ford Field verloren die Packers mit dem finalen Kick eine Sekunde vor Spielende von Lions-Profi Jake Bates aus 22 Yards mit 17:20.

    Rückkehrer Jacobs verpasst den zweiten Score

    Bis dahin hätte die Anzeigentafel auch andere Ergebnisse aufblinken lassen können - allen voran Führungen für Green Bay. Doch wie schon in den ersten Wochen mit der Bilanz von 4-2 nach 1-2-Start passierten neben den dieses Mal stark ins Gewicht fallenden Smack-Fehlschüssen so einige Drops und dumme Strafen wie bei einem geschenkten First Down spät im vierten Viertel vom zu früh nach vorn gehenden Defensive Tackle Karl Brooks.

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    Zwei gute Beispiele diesbezüglich aus Week 7: Als Detroits gewohntermaßen risikofreudiger Head Coach Dan Campbell tief in der eigenen Hälfte einen vierten Versuch ausspielen ließ, schnappte die Defense der Gäste zu und servierte Quarterback Jordan Love und Co. damit wenige Minuten vor Ablauf der Uhr im vierten Quarter eine famose Feldposition. Doch ein Wurf auf den links durchgebrochenen Rückkehrer Josh Jacobs konnte von diesem nicht für den Touchdown zum möglichen Sieg gesichert werden. Stattdessen passierte eben der zweite Field-Goal-Fail von Rookie Smack mit Fingerberührung von Gegner D.J. Wonnum - und wenig später der Sieg der Lions.

    Zu allem Überfluss gesellten sich auch noch ein paar diskutable Entscheidungen der Schiedsrichter hinzu.

    Apropos Jacobs: Nach seiner vorläufigen Begnadigung von der NFL tütete der Running Back im dritten Viertel immerhin nach Pass von Spielmacher Love einen 25-Yard-Score zum zwischenzeitlichen 14:10 ein. Das hinter der löchrigen Offensive Line so holprige Laufspiel konnte der bullige Athlet bei seinem Comeback aber auch nicht auf ein anderes Level heben - 36 Yards bei elf Carries gelangen ihm nur. Da war sein Touchdown allein fast genauso viele Yards wert. Nebenmann MarShawn Lloyd kam derweil auf 20 Yards bei sechs Läufen.

    Gibbs nimmt Touchdown-Geschenke clevererweise nicht an

    Somit lag zwangsläufig wieder viel auf den Schultern von Quarterback Love, der allerdings nur 27 seiner 45 versuchten Pässe an den Mann brachte und sich neben 274 Yards sowie zwei TDs (neben Jacobs auf Tight End Tucker Kraft) auch zwischendurch mit einem Notwurf aus der eigenen Zone heraus eine Interception erlaubte. Diese sackte übrigens der ersehnte Rückkehrer Brian Branch (Safety) mit einem starken Catch ein.

    Eine solche hätte auch Gegenüber Jared Goff (22/32 für 303 Yards und zwei TDs) haben können, doch bei ein paar schlechten Würfen konnte die gegnerische Defense das Play nicht ganz landen. So stieg eben jener Goff mit seinen zwei TD-Würfen auf Receiver Jameson Williams zum Mann des Spiels auf - zusammen mit dem Deutsch-Amerikaner Amon-Ra St. Brown (neun Catches für 153 Yards) und Running-Back-Star Jahmyr Gibbs (29 Carries für 116 Yards). Apropos Gibbs: Der Ausnahmespieler stoppte in den finalen Augenblicken zweimal trotz jeweils absichtlich gelassener freier Bahn vor einem einfachen Lauf in die Endzone ab, um so die Uhr auszuspielen.

    Am Ende verbesserten sich die Lions mit dem souverän verwandelten 22-Yard-Schuss von Kicker Bates in der arg umkämpften NFC North auf 4-2, während "The Pack" kurioserweise mit 4-3 auf den vierten und letzten Rang abrutschte. Vorn agieren die bei 6-0 stehenden und weiterhin ungeschlagenen Minnesota Vikings (16:10 gegen die Indianapolis Colts) sowie die Chicago Bears (5-2).

    mag