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    National Football League

    National Football League 2026, Woche 8
    Detroit Lions
    DETDetroitDetroit Lions
    19
    :
    15
    3:0 / 3:7 / 6:0 / 7:8
    Minnesota Vikings
    MINMinnesotaMinnesota Vikings

    vor 22 Stunden

    Lions-Sieg trotz schwerer Verletzung

    Nicht mehr ungeschlagen: Vikings verlieren in Detroit

    In Detroit trafen die Lions auf die noch ungeschlagenen Minnesota Vikings im NFC-North-Spitzenduell. In einem von den Defenses geprägten Spiel taten sich beide Offensivreihen zunächst sehr schwer. Doch im letzten Quarter wurden die Angriffe immer besser, mit einem besseren Ausgang für die Lions, die den Wikingern die erste Niederlage zufügten.

    Detroit Lions Running Back Jahmyr Gibbs (0) feiert einen Touchdown im NFL-Spiel gegen die Minnesota Vikings.
    Die Detroit Lions schlagen die Minnesota Vikings. Lon Horwedel

    In Detroit trafen die Lions auf das einzige ungeschlagene Team der NFL - mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Doch der Reihe nach: Die Minnesota Vikings bekamen im ersten Drive den Ball und Quarterback Kyler Murray zeigte seine Klasse und Übersicht. Doch ein fallengelassener Ball von T.J. Hockensen zwang die Gäste zum Field Goal, das Will Reichard verschoss - sein erst zweiter Fehlschuss in dieser Saison.

    Besser machten es anfangs die Lions in den grau-weißen Rivalry Jerseys. Doch eine Flagge für Taunting und die blitz-lastige Defense der Vikings machten den Drive tief in der gegnerischen Hälfte zunichte und das Heimteam fiel sogar aus der Field-Goal-Range und musste punten.

    Im zweiten Drive der Lions fand das Team erstmals eine Lücke in der Vikings-Defense. Ein tiefer Pass wurde von Jameson Williams gefangen, aber erneut führte eine Flagge für Taunting zu einem direkten Raumverlust nach dem Big Play. Davon unbeeindruckt fand Jared Goff sofort im nächsten Play Amon-Ra St. Brown in der Endzone, der den Ball im Fallen fing und beide Füße ins Feld bringen konnte, das Spielgerät jedoch nicht festhalten konnte. Die Lions mussten sich kurze Zeit später mit einem Field Goal zufriedengeben - 3:0.

    Jefferson bringt Vikings in Führung

    Aber auch die Vikes kamen offensiv in Fahrt und Murray führte sein Team über das Feld. In der Red Zone vertraute er auf einen der besten Receiver der Liga und bediente Justin Jefferson in der Endzone, der den Ball mit einem auch für seine Top-Maßstäbe unglaublichen Catch sichern konnte - 3:7.

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    Und auch die Defense der Gäste war heiß: Bei einer Route schlug das Turf Monster zu - und Lions-Receiver Williams kam ins Stolpern. Der von Goff geworfene Ball flog daraufhin perfekt in die Arme von Vikings-Verteidiger James Pierre - Goffs erster Fehler dieser Art in der laufenden Saison. Und für diese Interception konnte ihm nicht einmal wirklich die Schuld gegeben werden.

    Amon-Ra kann die Lions-Drives nicht retten

    Ein Lichtblick im Spiel der Detroit Lions war einmal mehr der deutsch-amerikanische Wide Receiver St. Brown. Er fing erneut einige Pässe und konnte den Drive der Lions durch wichtige Catches verlängern. Dennoch wurden die Angriffe der Gastgeber immer wieder früh gestoppt. Auf der anderen Seite konnte auch Star-Receiver Jefferson nicht den Unterschied machen. So war es erneut eine Defense, die ein Highlight lieferte.

    Spielmacher Murray warf einen Pass zu kurz in Richtung von Jordan Addison - und Lions-Verteidiger D.J. Reed konnte den Ball im Fallen noch gerade so vom Boden kratzen und seine erste Interception der Saison feiern. Durch diesen Ballgewinn konnten die Lions kurz vor der Halbzeit noch ein Field Goal schießen. Damit ging ein von den Defenses dominiertes Spiel mit 6:7 in die Halbzeit.

    Erst "Doink", dann Touchdown

    Zu Beginn der zweiten Hälfte zeichnete sich für die Lions ein ähnliches Bild wie schon in der ersten Halbzeit. Die Offense lieferte, aber in der gegnerischen Hälfte kam der Drive schnell zum Erliegen. Also entschied sich Detroit für ein Field Goal. Der Schuss von Kicker Jake Bates prallte mit einem lauten "Doink" vom Goal Post ab und ging daneben.

    Während die Vikings sich offensiv weiterhin extrem schwertaten, kamen die Lions endlich in ihren alten Rhythmus. Goff bediente seine Receiver, während Jahmyr Gibbs den Drive durch einen starken Touchdown-Lauf für 30 Yards veredeln konnte. Die Two-Point-Conversion war allerdings nicht erfolgreich - 12:7.

    Die Vikings kamen daraufhin mit ihrer Offense das erste Mal in der zweiten Halbzeit in Fahrt, stand zu Beginn des vierten Quarters aber vor einem 4th Down, bei dem der Pass auf Jordan Addison incomplete war.

    Einen Spielzug vorher verletzte sich zum Schock aller Lions-Fans Linebacker Jack Campbell schwer und musste vom Feld gefahren werden.

    Offenses kommen ins Rollen

    Die Vikings-Offense hingegen kam nun immer besser ins Spiel: Murray sorgte mit Addison für das nächste Highlight. Während der Receiver bis dahin nur einen Ball fangen konnte, fing der Wideout diesmal einen 51-Yard langen Pass, der die Vikings in die Red Zone der Lions brachte. Murray vollendete mit einem Touchdown-Pass zu Hockenson und fand Addison erneut in der Endzone bei der Two-Point-Conversion zur 15:12-Führung.

    Justin Jefferson
    Trotz großer und wichtiger Catches: Justin Jefferson konnte mit den Vikings nicht gewinnen auswärts bei den Detroit Lions. IMAGO/Icon Sportswire

    Nun nahm das gesamte Spiel Fahrt auf. Die Lions waren plötzlich offensiv auch wieder voll da und Goff führte sein Team mit Hilfe von Gibbs über das Feld. Am Ende war es ein kurzer Pass in die Endzone zu Williams, der die Lions wieder mit 19:15 in Führung brachte.

    Doch im entscheidenden Moment versagten erst die Offense und dann die in den ersten Wochen dieser Saison so stark und hochgelobte Defense. Während die Offense punten musste, konnte die Defense die Lions nicht stoppen, die daraufhin nach einigen First Downs die Uhr auslaufen lassen konnte.

    Im Norden wird es spannend

    Damit bezwangen die Detroit Lions die bisher noch ungeschlagenen Minnesota Vikings in der Autostadt. Die NFC North wurde dadurch wieder richtig offen mit der ersten Niederlage der Vikings (6-1) auf Platz 1 und den Lions (5-2) auf Platz 2. Sowie den Bears (5-2) zu diesem Zeitpunkt und Packers (5-3) direkt dahinter.

    Autor: Noah Hülsmans

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