vor 1 Tag
Serie hält an
Die Green Bay Packers haben das Duell mit den Dallas Cowboys mit 23:13 für sich entschieden. Im Lambeau Field legten die Gastgeber mit einer starken ersten Halbzeit den Grundstein für ihren dritten Sieg in Serie. Während Jordan Love und Matthew Golden offensiv überzeugten, setzte vor allem die Packers-Defense entscheidende Akzente. Zwei Interceptions von Dak Prescott und wichtige Stops bei vierten Versuchen verhinderten, dass Dallas offensiv richtig ins Spiel fand. Für die Cowboys ist die Niederlage besonders bitter, denn damit bleibt eine bemerkenswerte Serie bestehen: Seit Oktober 2016 wartet Dallas bereits auf einen Sieg gegen Green Bay.

Die Green Bay Packers haben die Dallas Cowboys mit 23:13 geschlagen. Dank einer starken ersten Halbzeit und einer überzeugenden Defensivleistung kontrollierten die Gastgeber über weite Strecken das Spiel. Dallas kam offensiv zu spät in Fahrt und muss damit weiter auf den ersten Sieg gegen Green Bay seit 2016 warten.
Green Bay begann die Partie mit einem starken 14-Play-Drive über 90 Yards. Jordan Love führte seine Offense über mehr als sechs Minuten über das Feld, ehe er Matthew Golden mit einem neun Yard Touchdown-Pass in der Endzone fand. Die Gastgeber gingen dadurch früh mit 7:0 in Führung.
Die erste große Defensivaktion des Spiels gehörte anschließend allerdings Dallas. Linebacker Dee Winters fing einen Pass von Love ab und trug den Ball zunächst bis in die Endzone zurück. Der vermeintliche Pick-Six wurde nach einer Videoüberprüfung jedoch aberkannt. Dallas bekam den Ball an der 42-Yard-Linie der Packers und damit eine aussichtsreiche Feldposition.
Die Cowboys bewegten den Ball bis in die Red Zone, konnten daraus aber keine Punkte erzielen. Safety Evan Williams fing einen Pass von Prescott in Richtung CeeDee Lamb ab und beendete damit den Angriff. Statt des möglichen Ausgleichs übernahmen die Packers wieder den Ball und bauten ihre Führung wenig später mit einem Field Goal von Trey Smack auf 10:0 aus.
Der nächste Ballverlust der Cowboys folgte kurz vor der Halbzeit. Dallas hatte sich erneut in aussichtsreiche Position gebracht, doch Rookie-Cornerback Brandon Cisse fing einen Pass von Prescott ab. Für Cisse war es die erste Interception seiner NFL-Karriere. Lamb war bei seiner Route ausgerutscht, sodass der Pass direkt beim Packers-Verteidiger landete.
Und Green Bay nutzte die günstige Feldposition eiskalt aus. Love führte sein Team bis kurz vor die Endzone und vollendete den Drive mit einem Quarterback-Sneak über einen Yard selbst. 23 Sekunden vor der Halbzeit stand es 17:0 für die Gastgeber.
Damit hatten die Packers ihre Führung auf drei Scores ausgebaut. Dallas hatte durch Winters zunächst selbst einen wichtigen Defensivspielzug geliefert, konnte daraus aber keinen offensiven Ertrag ziehen. Die beiden Interceptions von Prescott verhinderten zusätzlich, dass die Cowboys vor der Pause Punkte auf das Scoreboard brachten.
par
Auch die Packers-Offense hatte ihren Anteil am Erfolg. Love beendete die Partie mit 276 Passing Yards, einem Touchdown-Pass und einer Interception. Zusätzlich erlief der Quarterback selbst einen Touchdown. Vor allem in der ersten Halbzeit gelang es Green Bay, lange Drives aufzubauen und die gegnerische Defense mit erfolgreichen Pässen unter Druck zu setzen.
Golden war dabei der auffälligste Spieler. Der Wide Receiver fing sechs Pässe für 104 Yards und einen Touchdown. Bereits beim ersten Drive hatte er mit seinem Touchdown den Grundstein gesetzt. Im weiteren Verlauf blieb er ein wichtiger Anspielpunkt für Love und knackte die Marke von 100 Receiving Yards.
Green Bay konnte den Ball Konstant bewegen. Drei Field Goals von Smack sorgten dafür, dass die Packers ihren Vorsprung ausbauten und insgesamt auf 23 Punkte kamen. Trotz einiger verpasster Chancen blieb die Offensive damit ein wichtiger Bestandteil des Sieges.
Nach der Pause gelang Dallas zunächst der erhoffte Anschluss. Running Back Javonte Williams vollendete einen Drive mit einem Touchdown-Lauf über einen Yard und verkürzte auf 7:17. Green Bay antwortete jedoch mit einem Field Goal aus 44 Yards.
Im vierten Viertel erhöhte Smack mit seinem dritten Field Goal des Abends auf 23:7. Die Packers-Defense blieb dabei ein entscheidender Faktor. Gleich zweimal stoppte Green Bay die Cowboys bei einem vierten Versuch und verhinderte damit, dass sich die Partie noch einmal zu einer engen Schlussphase entwickelte.
Erst in der letzten Spielminute kam Dallas zu einem weiteren Touchdown. Prescott fand Ryan Flournoy mit einem sechs Yard Pass in der Endzone. Die anschließende Two-Point-Conversion misslang jedoch, sodass der Rückstand bei zehn Punkten blieb. Auch der folgende Onside-Kick der Cowboys brachte keinen Erfolg. Green Bay sicherte sich den Ball und kniete die Partie ab.
Prescott kam am Ende auf 258 Passing Yards, einen Touchdown und zwei Interceptions. Seine 34 angekommenen Pässe bei 54 Versuchen reichten nicht aus, um die Packers ernsthaft in Gefahr zu bringen. Besonders die beiden Ballverluste vor der Halbzeit wogen schwer.
Mit dem 23:13 verbessern sich die Packers auf eine Bilanz von 4-2, während Dallas auf 2-4 zurückfällt. Für Green Bay ist es der dritte Sieg in Folge. Gleichzeitig setzt sich die bemerkenswerte Serie gegen die Cowboys fort.
Der letzte Sieg von Dallas gegen Green Bay ereignete sich am 16. Oktober 2016. Damals gewannen die Cowboys mit 30:16. Seitdem trafen die beiden Teams siebenmal aufeinander. Sechsmal gingen die Packers als Sieger vom Feld, einmal endete das Duell unentschieden. Darunter waren auch zwei besonders schmerzhafte Playoff-Niederlagen für Dallas: 2017 setzte sich Green Bay in der Divisional Round mit 34:31 durch, 2024 folgte ein deutlicher 48:32-Erfolg in der Wild-Card-Runde.
Das 40:40 aus dem September 2025 hatte die Serie ohne Cowboys-Sieg bereits verlängert. Nun kommt eine weitere Niederlage hinzu. Während Green Bay dank seiner Defense und einer soliden Offensivleistung den nächsten Erfolg feiert, muss Dallas die eigene Offense wieder ins Rollen kriegen.