29.11.2024
Green Bay feiert dritten Sieg in Folge
Im Duell zweier formstarker Teams setzten sich die Green Bay Packers gegen die Miami Dolphins mit 30:17 durch. Jayden Reed glänzte dabei mit zwei Touchdowns.

Die Zuschauer im Lambeau Field erwarteten eigentlich eine spannende Partie, schließlich hatten die Dolphins zuletzt drei Spiele in Folge gewonnen und so wieder am Playoff-Rennen angedockt. Green Bay dagegen hatte sechs der jüngsten sieben Partien für sich entschieden.
Doch die Messe war schon zur Pause so gut wie gelesen, eine 24:3-Führung stand da bereits auf der Anzeigetafel - und das ohne Wide Receiver Romeo Doubs (Gehirnerschütterung). Quarterback Jordan Love warf insgesamt 274 Yards, darunter zwei Touchdown-Pässe auf Jayden Reed - ein Rushing Score von Josh Jacobs kam auch noch hinzu. Der Running Back hatte bereits in den zwei Partien zuvor die Endzone erreicht.
Und die Dolphins? Das Team aus dem wohltemperierten Florida hatte laut ESPN mehr als 1500 Kilo an Ausrüstung für das kalte Wetter in Wisconsin eingepackt, wirkte aber dennoch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt wie eingefroren. Die Defense fand nur selten ein Mittel und ließ im Schnitt sieben Yards pro Spielzug zu. Der wiedererstarkte Quarterback Tua Tagovailoa brachte zwar 37 von 46 Pässen für 364 Yards und zwei Touchdowns an den Mann, regelmäßig scheiterten er und sein Team aber bei dritten Versuchen. Das war in den vergangenen Wochen eigentlich eine Stärke Miamis gewesen.
Erst als die Dolphins im dritten Viertel mit 3:27 in Rückstand gerieten, fanden sie in die Begegnung. Nach einem Touchdown stand Miami nur kurze Zeit später an der 1-Yard-Linie, bekam das Ei aber nicht über die Linie. Damit war die Partie in Wisconsin im Prinzip entschieden.
Die Green Bay Packers fuhren durch einen verdienten 30:17-Heimerfolg gegen die Dolphins ihren dritten Sieg nacheinander ein. Die Detroit Lions um den deutschen Passempfänger Amon-Ra St. Brown haben zwei Siege mehr auf dem Konto. In der Nacht zum kommenden Freitag ist Green Bay (9-3) dann im direkten Duell in Detroit gefordert. Der Leader der NFC North Division hatte sich im ersten Spiel an Thanksgiving knapp mit 23:20 gegen die Chicago Bears durchgesetzt.
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