11.09.2022
19:7-Erfolg gegen Raiders Tirol - Endspiel gegen Wien
Die Hamburg Sea Devils sind erneut ins Championship Game der European League of Football eingezogen. Der Finalgegner ist schließlich am Sonntag ermittelt worden - und er heißt: Vienna Vikings.

Im heimischen Stadion Hoheluft setzten sich die Sea Devils mit 19:7 gegen die Raiders Tirol durch. Dabei hatten die Hamburger früh den Ausfall von Quarterback Moritz Maack zu verkraften, der sich an der rechten Schulter verletzte und auch für das Finale ausfällt.
Für Maack, der etwas überraschend von Beginn an spielte, kam Salieu Ceesay in die Partie - und brauchte vor 3158 Zuschauern kaum Anlaufzeit. Am Ende eines starken Drives fand der 24-Jährige in der Endzone Running Back Glen Toonga. Kicker Erik Schlomm sorgte per Field Goal für eine 10:0-Führung, ehe die Gäste aus Österreich durch einen Touchdown von Tight End Markus Schaberl im zweiten Viertel verkürzten.
Es blieb der letzte Touchdown der Partie, denn nach dem Wechsel brachte nur noch Schlomm Punkte aufs Scoreboard, der drei Field Goals versenkte.
Die überragende Defense der Sea Devils ließ die Raiders hingegen nicht mehr rankommen. Insgesamt verbuchten die Hamburger sechs Sacks, alleine drei davon gingen auf das Konto des früheren NFL-Profis Kasim Edebali. "Unsere Defensive hat ein großartiges Spiel gemacht", lobte Ceesay.
Im zweiten Jahr der European League of Football stehen die Sea Devils damit zum zweiten Mal im Finale. Am 25. September wollen sie es in Klagenfurt besser machen als im Vorjahr, als das Endspiel gegen Frankfurt Galaxy in Düsseldorf mit 30:32 verloren ging. Der Gegner kommt dieses Mal aus Wien, die Vienna Vikings haben gegen die Barcelona Dragons beim Duell zweier Top-Teams der Regular Season mit 39:12 klar und deutlich das Ticket für das große Finale gelöst.
ski