22.12.2025
Houston-Offense enttäuscht
In einer zähen Partie taten sich die Houston Texans offensiv extrem schwer gegen die Las Vegas Raiders. Dank der starken Defense konnten sie zwar in Führung gehen, aber die Raiders drehten die Partie im dritten Viertel. Es entwickelt sich eine spannende Schlussphase, in der Houston die Oberhand behielt.

Die Houston Texans konnten bereits früh in Führung gehen, weil Cornerback Derek Stingley einen Pass vom wieder genesenen Geno Smith, dessen drei vorherigen Pässe alle unvollständig waren, abfing und ihn für 30 Yards in die gegnerische Endzone tragen.
Ansonsten war es eine Partie, in denen es kaum offensive Highlights gab, im ersten Viertel gelangen nur magere vier First Downs. Das letzte war jedoch sehenswert, denn Smith warf einen langen Pass auf Jack Bech für 37 Yards Raumgewinn. Dieses Play war die Grundlage, dass die Raiders zu Beginn des zweiten Abschnitts durch Tight End Brock Bowers den ersten offensive Touchdown der Partie erzielten.
Die Texans-Offense, die bis dato 19 Yards in drei Drives erzielt hatte, steigerte sich aber und konnte erstmals in der gegnerischen Hälfte auftauchen. Kicker Ka'imi Fairbairn nutzte die Gelegenheit und traf aus 55 Yards Entfernung zur 10:7-Führung. Während die Raiders-Offense wieder schnell vom Feld musste, konnten die Texans die nächsten Punkte auf das Scoreboard zaubern. Fairbairn erzielte rund eine Minute vor der Pause ein 50-Yard-Field-Goal zum 13:7-Halbzeitstand.
Nach der Pause meldeten sich die Gäste wieder zu Wort, Smith spielte einen langen Pass auf Jeanty, der einen 60-Yard-Touchdown erzielte. Nach drei negativen Plays in der Offense und einem Punt hatte Houston Glück, dass der Raiders-Punt von A.J. Cole zu kurz geriet. So konnten die Gastgeber mit einem 49-Yard-Field-Goal von Fairbairn mit 16:14 in Front gehen.
Nach einem weiteren Raiders-Punt konnte die Texans-Offense im Schlussviertel ihren ersten Touchdown erzielen, Quarterback C.J. Stround bediente den Tight End Dalton Schultz. Doch die Raiders konterten umgehend: Wieder war es Jeanty, der nicht aufzuhalten war. Diesmal lief der Rookie, der am Ende auf 128 Rushing Yards kam, durch die gegnerische Defense und erzielte einen 51-Yard-Touchdown. Mit noch etwas mehr als fünf Minuten verbleibender Spielzeit war Las Vegas beim 21:23 wieder voll im Rennen.
Doch Houston ließ nichts mehr anbrennen und gab den Ballbesitz nicht mehr her. Bei einem 3rd&8 zwei Minuten vor Schluss fand Stroud, der auf 22/34 für 163 Yards und einen Touchdown kam, Nico Collins für eine 24-Yard-Completion - es war gleich bedeutend mit der Victory-Formation für die Texans, die damit voll im Playoff-Rennen bleiben.
smu