vor 1 Tag
Hurricanes ohne Chance
Eine Halbzeit konnten die Hausherren aus Kiel gegen den deutschen Meister aus Potsdam mithalten, am Ende liest sich das Ergebnis allerdings deutlich. Die Royals gewinnen ungefährdet bei den Hurricans mit 48:3.

Ein missglückter Pass über die Mitte wurde von Anton Weineck abgefangen. Der Defensive Back trug den Ball zwar bis in die Endzone zurück, ein Holding während des Returns verhinderte jedoch den Pick-Six. Potsdam erhielt dennoch den Ball in aussichtsreicher Feldposition.
Die Kieler Defense zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt. Mit zwei Sacks in Folge setzte sie die Royals-Offense unter Druck und zwang Potsdam zu einem schnellen Three-and-Out.
Kurz darauf gelang den Gästen dennoch der erste große Schlag. Beim dritten Versuch fand Quarterback Xeaiver Bullock seinen Receiver Peter Martin mit einem kurzen Pass. Martin durchbrach anschließend ein Tackle und sprintete über rund 50 Yards zum ersten Touchdown des Spiels.
Der anschließende Versuch für zwei Zusatzpunkte misslang, sodass Potsdam mit 6:0 in Führung ging.
Nach dem frühen Rückstand entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Phase. Die Hurricanes arbeiteten sich mit einem langen Drive über das Feld, wurden kurz vor der Endzone jedoch gestoppt.
Immerhin brachte das anschließende Field Goal die ersten Punkte für die Gastgeber. Kiel verkürzte auf 3:6 und hielt die Partie zunächst offen.
Die Antwort der Royals ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Mit einem starken Drive marschierte die Offense erneut über das Feld. Bullock fand schließlich Kassim Tiamiu aus acht Yards Entfernung zum Touchdown.
Dieses Mal funktionierte auch die Two-Point-Conversion. Bullock nahm den Ball selbst und lief erfolgreich in die Endzone. Damit erhöhte Potsdam auf 14:3.
Bis zur Halbzeit änderte sich am Spielstand nichts mehr. Die Royals gingen mit einer komfortablen Führung in die Kabine.
nkr
Auch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste äußerst effektiv. Potsdam kontrollierte das Spielgeschehen und bewegte den Ball erneut mühelos über das Feld.
Den Abschluss eines starken Drives setzte wieder das Duo Bullock und Martin. Der Quarterback platzierte einen präzisen Pass auf die äußere Schulter seines Receivers, der den Ball sicher zum nächsten Touchdown fing. Die anschließende Two-Point-Conversion blieb zwar erfolglos, dennoch bauten die Royals ihre Führung auf 20:3 aus.
Während Kiel weiterhin nach Antworten sucht, erhöht Potsdam den Druck. Die Offensive der Gäste läuft inzwischen auf Hochtouren. Bullock fand wenig später Max McLeod in der Endzone zum nächsten Touchdown des Spiels.
Diesmal gelang auch die Two-Point-Conversion, sodass die Royals ihren Vorsprung weiter ausbauten und inzwischen mit 28:3 führen.
Auch nach der deutlichen Führung ließen die Potsdam Royals nicht nach. Die Gäste hielten das Tempo hoch und setzten die Kieler Defense weiterhin massiv unter Druck.
Erneut führte Quarterback Xeaiver Bullock seine Offense souverän über das Feld. Mit präzisen Pässen und gutem Spielmanagement brachte er die Royals erneut in die Red Zone. Dort fand er zum wiederholten Mal Max McLeod in der Endzone. Der anschließende Versuch für zwei Zusatzpunkte blieb zwar erfolglos, doch Potsdam erhöhte dennoch auf 34:3.
Während die Royals nahezu jeden Drive erfolgreich abschlossen, gelang den Baltic Hurricanes offensiv kaum noch etwas. Die Gastgeber wirkten zunehmend überfordert und fanden weder offensiv noch defensiv Mittel gegen die Dominanz des Titelanwärters.
Potsdam nutzte die Verunsicherung konsequent aus. Running Back Glenn Knospe setzte den nächsten Akzent und lief zum nächsten Touchdown in die Endzone. Der anschließende Extrapunkt war erfolgreich und schraubte den Spielstand auf 41:3.
Die Royals blieben auch danach aggressiv und hielten den Druck auf die Kieler Offense hoch. Dieser machte sich wenig später bezahlt. Die Potsdamer Defense erzwang den ersten Fumble der Partie und sicherte sich den Ballbesitz in aussichtsreicher Feldposition.
Die Gäste benötigten anschließend nur einen einzigen Spielzug, um erneut zuzuschlagen. Joost Bohnhorst nutzte die Gelegenheit, fand eine Lücke in der Kieler Verteidigung und lief zum nächsten Touchdown des Nachmittags.
Auch der Extrapunkt war erfolgreich, sodass Potsdam seine beeindruckende Vorstellung fortsetzte und den Vorsprung auf 48:3 ausbaute.
In der Folge ließen beide Teams die Uhr auslaufen. Kiel hält eine Halbzeit lang mit, muss sich am Ende aber doch deutlich mit 3:48 geschlagen geben.