18.11.2025
Las Vegas bleibt ohne Chance
Die Dallas Cowboys haben in Las Vegas einen ihrer stärksten Auftritte der Saison hingelegt und die Raiders mit einem überzeugenden 33:16-Sieg klar in die Schranken gewiesen. Von Beginn an dominierten die Texaner das Geschehen, setzten offensiv wie defensiv Akzente und kontrollierten das Spiel nahezu durchgehend.

Schon früh nahm Prescott das Heft in die Hand - in der ersten Halbzeit erzielte er gleich drei Touchdowns, alle auf unterschiedliche Receiver. Sein erster Pass saß nur neun Sekunden nach Wiederanpfiff im zweiten Viertel: Er fand CeeDee Lamb über 18 Yards, der sich freigelaufen hatte. Kurz danach führte Prescott die Cowboys in einen 79-Yard-Drive, der mit einem 5-Yard-Touchdown-Pass auf Tight End Jake Ferguson gekrönt wurde.
Den vielleicht spektakulärsten Moment lieferte er, als er George Pickens mit einem langen Pass über 37 Yards in Szene setzte, Pickens tanzte aus der Deckung, drehte sich geschickt weg und ließ mehrere Verteidiger stehen, bevor er in die Endzone einlief.
Neben dem Passspiel zeigte sich auch das Laufspiel der Cowboys solide: Running Back Javonte Williams trug mit 93 Yards auf 22 Versuche seinen Teil zum dominanten Auftritt bei. Diese Ausgewogenheit machte Dallas gefährlich - die Raiders konnten sich nicht auf eine einzige Spielweise einstellen.
Defensiv setzten die Cowboys wichtige Zeichen. Immer wieder erzeugte die Line Druck auf Raiders Quarterback Geno Smith, was dessen Entscheidungsfindung erschwerte. Mehrere entscheidende Stops verhinderten, dass Las Vegas ins Rollen kam. Insgesamt agierte die Verteidigung diszipliniert, gedankenschnell und mit der richtigen Aggressivität.
Auf Seiten der Raiders war das Bild ernüchternd: Quarterback Geno Smith warf 27 Mal, brachte 238 Yards zustande, produzierte jedoch auch eine Interception. Gleichwohl konnte das Team kaum konstant Druck aufbauen oder Gefahr generieren. Besonders auffällig war das schwache Laufspiel, das selten funktionierte.
nkr