13.10.2025
Ward mit drei Turnover
Die Tennessee Titans kommen weiter auf keinen grünen Zweig in dieser Saison. Bei den Las Vegas Raiders läuft offensiv erneut nichts zusammen, zumal kostbare Fehler dazukommen. Die Gastgeber sind auch nicht perfekt, nutzen aber ihre Chancen.

Im Duell zweier der schwächsten Offenses der Liga zeigte sich das erwartete Bild, offensive Highlights waren Mangelware. Dennoch war der erste Drive der Las Vegas Raiders, der fast neun Minuten von der Uhr nahm, durchaus sehenswert. Das Ergebnis war mit einem 50-Yard-Field Goal von Daniel Carlson jedoch eher dürftig.
Bei den Tennessee Titans lief offensiv jedoch fast nicht zusammen. Nachdem in den ersten drei Drives nur magere 37 Yards zusammengekommen waren, leistete sich Quarterback Cam Ward kurz vor der eigenen Endzone bei einem Sack einen kostbaren Fumble, den Tyree Wilson recoverte. Die Raiders nutzten den Ballgewinn für den ersten Touchdown, Quarterback Geno Smith bediente Tight End Michael Mayer aus 2 Yards.
Die Misere für die Titans ging weiter: Der beste Drive der ersten Hälfte endete damit, dass Ward, der zuvor bei einem Strip Sack nach einem Videobeweis noch Glück hatte, dass der Turnover egalisiert wurde, eine Interception warf. Zur Stelle war Linebacker Devin White, der bereits beim ersten Titans-Turnover Ward den Ball aus der Hand geschlagen hatte. Da aber nur noch 16 Sekunden zu spielen waren, entschieden sich die Raiders die Uhr auslaufen zu lassen.
Stattdessen setzten sie nach der Pause nach: Wieder zeigten Smith und Co. einen langen Drive, in dem sie Stück für Stück das Feld herunter marschierten. Diesmal schloss Running Back Ashton Jeanty mit einem 3-Yard-Run diesen erfolgreich ab und brachte die Gastgeber somit mit 17:0 in Front.
Die Titans sendeten aber ein Lebenszeichen. Ward bediente Van Jefferson für einen Raumgewinn von 23 Yards, zwei Plays später fing Chigoziem Okonkwo einen 13-Yard-Pass. So konnte Matthew Wright schließlich mit einem 46-Yard-Field-Goal die ersten Punkte für die Gäste erzielen.
Dann drohte das Momentum zu kippen, als der Pass von Smith auf Meyer von Cody Barton abgefangen wurde. Doch nach zwei Incompleted Pässen auf Elic Ayomanor mussten die Titans mit einem 3&Out wieder vom Feld. So stellte Carlson mit einem 29-Yard-Field-Goal rund sieben Minuten vor Schluss den alten Abstand wieder her.
Im Anschluss gelang es den Titans doch noch, einen Touchdown zu erzielen. Nach einer Pass-Interference-Strafe gegen Eric Stokes bediente Ward David Martin-Robinson von der gegnerischen 1-Yard-Linie zum 10:20, 3:03 Minuten waren dort noch zu spielen. Nach einem 3&Out für die Raiders bestand noch Resthoffnung für Tennessee, allerdings erlaubte sich Ward, der am Ende auf 26/38 für 222 Yards und jeweils einen Touchdown und Interception kam, den dritten Turnover. Erneut verlor er bei einem Sack den Ball, Thomas Booker schmiss sich erfolgreich auf eben jenen und besiegelte somit den Endstand.
Bei den Raiders stach Jeanty mit 75 Rushing Yards bei 23 Carries heraus, während Smith 17 seiner 23 Pässe für 174 Yards und jeweils einem Touchdown und Interception anbrachte. Defensiv war Maxx Crosby mit zwei Sacks eine der besten Spieler, auch White mit zwei forcierten Turnovern und neun Tackles wusste zu überzeugen.