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    National Football League

    National Football League 2026, Woche 4
    Las Vegas Raiders
    VEGLas VegasLas Vegas Raiders
    27
    :
    30
    7:7 / 6:3 / 0:0 / 14:20
    Kansas City Chiefs
    KANKansas CityKansas City Chiefs

    vor 19 Stunden

    Kansas City stellt auf 4-0

    "Superman" Walker läuft heißer als heiß: Chiefs lassen Raiders-Coup ausfallen

    Wer hatte damit gerechnet, dass die Las Vegas Raiders mit 3-0 in die neue Saison starten und nun Kansas City zum absoluten Topspiel begrüßen würden? Sicherlich wenige. Am Ende erwies sich der Außenseiter bei diesem Duell auch noch als harte Nuss. Doch zu große Fehler und auf der anderen Seite der alles überragende Kenneth Walker ließen den Coup nicht zu.

    Kenneth Walker
    Nicht zu bremsen und schon wieder ein großer Chiefs-Faktor: Neuzugang und Super-Bowl-Champion Kenneth Walker Joe Camporeale

    Wie sehr kann ein neuer Spieler Einfluss nehmen? Die Antwort: Kenneth Walker. Der in der Offseason "für teuer Geld" vom amtierenden Super-Bowl-Sieger Seattle Seahawks verpflichtete Running Back hatte schon in den ersten drei Wochen der stark in die neue Regular Season gekommenen Chiefs mächtig aufgetrumpft. Und zwar mit 65 Carries für 360 Rushing Yards und insgesamt vier Total Touchdowns.

    Diese beachtlichen Werte schraubte Walker nun beim knappen 30:27 in Las Vegas noch weiter in die Höhe - und avancierte mit seinen 22 Carries für 177 (!) Yards plus zwei Scores zum großen Schlüsselspieler.

    Warum es aber trotz der herausragenden Performance des 25-Jährigen, den die US-Kommentatoren während der Übertragung bei einem eingesprungenen Touchdown als "Superman" bezeichnet hatten, nur zu einem knappen Sieg reichte? Obwohl in Patrick Mahomes (15/30 für 225 Yards und zwei TDs) und Wide Receiver Tyquan Thornton (fünf Receptions für 111 Yards und zwei Scores) weitere Spieler glänzten?

    Das wiederum lag am Auftreten der heimischen Raiders, die im lautstarken Allegiant Stadium nie aufsteckten.

    Cousins liefert und Las Vegas hofft

    Allen voran Routinier Kirk Cousins wusste unter dem neuen Head Coach Klint Kubiak erneut zu überzeugen mit 31 von 52 angebrachten Pässen für 365 Yards und zwei Touchdowns - einen davon auf den aufgrund eines Infekts bei nicht 100 Prozent befindlichen Top-Tight-End Brock Bowers (sechs Receptions für 86 Yards).

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    So sorgte Las Vegas für eine erstens kurzweilige und extrem spannende Partie - eigene Führungen zum 7:0, 10:7, 13:10 und 19:17 inklusive.

    Einzig in der Crunchtime versagte dem Außenseiter, der seit 2002 nicht mehr die AFC West gewonnen hat und zudem seit 2021/22 auf ein Playoff-Ticket wartet, das Nervenkostüm.

    Kein Cousins-Raiders-Comeback

    Denn zwischen Walkers erstem Touchdown und seinem "Superman-Score" lagen gerade einmal wenige Augenblicke, weil Raiders-Profi Dareke Young einen Kickoff Return nach Schuss von Harrison Butker auf dem Weg zu einer guten Drive-Ausgangslage verloren und KC den Ball erobert hatte.

    Genau deswegen wurde binnen kürzester Zeit für Las Vegas ein 19:17 zu einem 19:30. Und obwohl die Messe gelesen schien, wagten die Raiders nochmals einen Versuch und kamen tatsächlich durch einen 20-Yard-Pass von Cousins auf Bowers zum Anschluss inklusive einer folgenden, weiteren Angriffschance. Hier aber lief dem Gastgeber, der mit etwas Glück auch von einer falschen Schiedsrichterentscheidung profitierte, die Zeit davon. Am Ende musste Cousins hektisch werfen und leistete sich bei noch einer Sekunde Restzeit eine Interception. Somit kein Touchdown zum Sieg-Ausrufezeichen oder auch kein Field Goal zur Overtime.

    Sondern der Fakt, dass Las Vegas mit den nun bei 4-0 stehenden Chiefs absolut mithalten konnte und sich mit der eigenen 3-1-Bilanz weiterhin mitten im Rennen befindet. Für Cousins selbst endete derweil eine Siegesserie von sieben Partien in Folge (vier finale Erfolgserlebnisse am Ende der vergangenen Saison mit Atlanta).

    Zwei Chiefs-Ausfälle

    Die unschöne Seite der Chiefs-Medaille: Den Auswärtssieg bezahlte das Franchise aus Missouri teuer. Denn während Receivers Rashee Rice (kein Catch) schon im ersten Viertel mit Oberschenkelproblemen vom Feld gehumpelt war und nicht wieder zurückkehrte, verletzte sich der starke Thornten spät nach einem Top-Catch&Run über 55 Yards unglücklich nach Tackle von Rookie-Safety Treydan Stukes schwer am linken Fuß. Nach langer Unterbrechung musste er abtransportiert und ins Krankenhaus gebracht werden - Saison-Aus.

    mag