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    National Football League

    National Football League 2026, Woche 8
    Miami Dolphins
    MIAMiamiMiami Dolphins
    19
    :
    24
    3:3 / 10:0 / 0:14 / 6:7
    New England Patriots
    NEWNew EnglandNew England Patriots

    vor 18 Stunden

    Nur drei Punkte im ersten Durchgang

    Comeback nach der Halbzeit: Dezimierte Patriots gewinnen in Miami

    Die New England Patriots haben sich nach einer schwachen ersten Halbzeit eindrucksvoll gegen die Miami Dolphins zurückgekämpft. Bei nahezu durchgehendem Starkregen in Miami lag New England zur Pause mit 3:13 zurück, ehe Quarterback Drake Maye mit drei Touchdowns die Partie drehte. Knapp zwei Minuten vor Schluss führten die Patriots mit 24:19, nachdem die Dolphins durch einen späten Touchdown noch einmal verkürzt hatten.

    Drake Maye in einem NFL-Spiel für die New England Patriots
    Drake Maye führt sein Team in der zweiten Halbzeit zum Sieg. Rich Storry

    Lange sah es nach einem Heimerfolg für die Miami Dolphins aus, doch Drake Maye brachte die New England Patriots zurück ins Spiel. Der Quarterback führte seine Mannschaft nach einem Zehn-Punkte-Rückstand zur Halbzeit mit zwei Touchdown-Pässen und einem eigenen Lauf in die Endzone zu einer 24:13-Führung. Miami verkürzte kurz vor Schluss auf 19:24 und hielt die Begegnung damit bis in die letzten Minuten offen.

    Miami übernimmt bei schwierigen Bedingungen die Kontrolle

    Die äußeren Bedingungen machten beiden Mannschaften das Leben schwer. Nahezu durchgehend starker Regen prägte die Partie in Miami und erschwerte vor allem das Passspiel.

    New England erwischte zunächst den besseren Start. Nach einem Drive über 35 Yards brachte Kicker Andy Borregales die Patriots mit einem Field Goal aus 34 Yards in Führung. Die Dolphins antworteten jedoch noch im ersten Viertel durch Zane Gonzalez, der aus 31 Yards zum 3:3 traf.

    Im zweiten Viertel übernahmen die Gastgeber zunehmend die Kontrolle. Miami bewegte den Ball über 55 Yards und ging durch ein 52-Yard-Field-Goal von Gonzalez erstmals in Führung.

    Während die Patriots offensiv kaum Akzente setzen konnten, gelang den Dolphins kurz vor der Halbzeit der erste Touchdown der Begegnung. Quarterback Malik Willis führte seine Mannschaft über 70 Yards und fand acht Sekunden vor der Pause Malik Washington mit einem Ein-Yard-Touchdown-Pass.

    Mit einer 13:3-Führung ging Miami in die Kabine. Für New England war es eine enttäuschende erste Halbzeit, in der die Offense lediglich drei Punkte erzielt hatte.

    Maye bringt die Patriots zurück ins Spiel

    Nach dem Seitenwechsel zeigte New England jedoch ein völlig anderes Gesicht. Zunächst führte Maye seine Mannschaft über 62 Yards, ehe er Wide Receiver Kyle Williams mit einem 43-Yard-Touchdown-Pass bediente. Durch den erfolgreichen Extrapunkt verkürzten die Patriots auf 10:13.

    Die Defense der Gäste hielt Miami anschließend in Schach und verschaffte ihrer Offense die Möglichkeit, die Partie vollständig zu drehen. Es folgte ein langer Drive der Patriots, der insgesamt 13 Spielzüge und mehr als siebeneinhalb Minuten umfasste. New England überbrückte dabei 73 Yards, bevor Maye den Ball aus zwei Yards selbst in die Endzone trug.

    Mit dem erfolgreichen Extrapunkt von Borregales gingen die Patriots erstmals seit dem ersten Viertel wieder in Führung. Aus einem 3:13-Rückstand war innerhalb eines Viertels ein 17:13 geworden.

    Douglas sorgt für die nächste Big-Play-Aktion

    Auch im Schlussviertel blieb Maye zunächst der entscheidende Mann. Nach einem kurzen Drive über lediglich zwei Spielzüge fand der Quarterback DeMario Douglas mit einem tiefen Pass über 48 Yards. Der Wide Receiver trug den Ball zum nächsten Touchdown in die Endzone und baute die Führung auf 24:13 aus.

    Damit hatten die Patriots nach der Halbzeit 21 Punkte in Serie erzielt, während Miami im dritten Viertel komplett ohne Punkte geblieben war. Maye überzeugte trotz der schwierigen Wetterbedingungen mit einer bemerkenswert effizienten Leistung. Der Quarterback komplettierte 16 seiner 20 Passversuche für 199 Yards und zwei Touchdowns. Eine Interception unterlief ihm nicht.

    Douglas war mit drei Receptions für 76 Yards und einem Touchdown der produktivste Passempfänger der Patriots. Kyle Williams steuerte mit seinem einzigen Catch einen weiteren Touchdown über 43 Yards bei.

    Auch das Laufspiel unterstützte die Aufholjagd. Rhamondre Stevenson erlief bei 19 Versuchen 82 Yards, während New England insgesamt auf 134 Rushing Yards kam.

    Dolphins melden sich in der Schlussphase zurück

    Miami gab sich trotz des deutlichen Rückstands nicht geschlagen. Quarterback Malik Willis führte seine Mannschaft im letzten Viertel noch einmal über das Feld. Ein Drive über 84 Yards endete gut zwei Minuten vor Schluss mit einem 35-Yard-Touchdown-Pass auf Kevin Coleman Jr.

    Die Dolphins versuchten anschließend eine Two-Point-Conversion, um den Rückstand auf drei Punkte zu verkürzen. Der Passversuch blieb jedoch erfolglos, sodass New England mit 24:19 vorne blieb.

    Willis kam bis zu diesem Zeitpunkt auf 211 Passing Yards, zwei Touchdowns und eine Interception. Besonders Kevin Coleman Jr. mit 46 Receiving Yards und einem Touchdown sowie Greg Dulcich und Caleb Douglas mit jeweils 43 Yards gehörten zu seinen wichtigsten Anspielstationen.

    Am Boden hatten die Dolphins dagegen größere Schwierigkeiten. Ollie Gordon II erlief bei 19 Versuchen 69 Yards, insgesamt kam Miami lediglich auf 74 Rushing Yards.

    New England mit wichtigem Auswärtserfolg

    Der große Unterschied zwischen beiden Mannschaften lag vor allem in der zweiten Halbzeit. Während Miami in den ersten beiden Vierteln die Kontrolle über das Spiel gehabt hatte, fand New England nach der Pause deutlich besser in die Begegnung.

    Die Patriots erzielten innerhalb von rund 17 Spielminuten drei Touchdowns und drehten damit einen Zehn-Punkte-Rückstand in eine Elf-Punkte-Führung.

    Besonders beeindruckend war dabei die Leistung von Maye, der trotz des anhaltenden Starkregens kaum Fehler machte und seine Mannschaft sowohl durch die Luft als auch am Boden anführte.

    Autor: Niklas Kreuzer

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