29.08.2026
EFA Playoffs - Finale
Nordic Storm ist Champion der ersten EFA-Saison. In einem am Ende doch etwas einseitigen Spiel, dominierten die Kopenhagener die Munich Ravens über vier Quarter und schrieben als erster Sieger der EFA Geschichte.

Nach einer erfolgreichen ersten EFA-Saison trafen im Tivoli Stadion in Innsbruck im Finale die Munich Ravens auf Nordic Storm. Die mit Abstand beiden besten Teams der Regular Seasons standen sich im Endspiel gegenüber und lieferten ein Football-Feuerwerk.
Nordic Storm startete die erste Halbzeit mit dem Ballbesitz. Trotz einiger Strafen und schlechten Plays führte eine Pass Interference gegen München zu einem langen Drive der Kopenhagener. Bei einem weiteren 3rd&Long warf Quarterback Jadrian Clark einen tiefen Pass auf seinen Receiver Simon Fons, der sich gegen seinen Verteidiger durchsetzte, den Ball fing und nur noch in die Endzone fallen lassen musste - 0:7.
Die Ravens antworteten mit einem langen Ballbesitz, überwanden Third Downs und Fourth Downs und krönten den Drive mit einem kurzen Touchdown-Run von Justus Seelig - der PAT war aber nicht erfolgreich 6:7.
Nordic Storm konterte sofort und bei einem kurzen Pass sah Wideout Brandon Beaulieu viel grüne Wiese vor sich und brachte die Kopenhagener in die Redzone. Und diese Chance ließ sich das Team nicht nehmen: Clark fand erneut seinen Receiver Fons in der Endzone und Nordic Storm baute die Führung auf 6:13 aus.
Der nächste Drive wurde für die Ravens zum Albtraum. Erst musste die Offense nach drei Versuchen das Feld verlassen, dann führte ein unsauberer Snap beim Punt zum Turnover und gab Nordic Storm den Ball in hervorragender Feldposition.
Clark blieb weiterhin eiskalt und fand nach einigen Plays seinen Receiver Edvin Almeida mit einem 50:50-Ball in der Endzone zur 6:21-Führung. Die Ravens legten zwar einen guten Drive hin, scheiterten aber daran, einen Touchdown zu erzielen. Zu allem Übel ging auch der Field-Goal-Versuch an den gelben Stangen vorbei.
Während die Offense der Münchner Probleme hatte, brachte die Defense das Team zurück ins Spiel. Running Back Glen Toonga wurde der Ball rausgeschlagen und die Ravens konnten den Ball sichern. Im nächsten Play fand Tabor seinen Receiver Louis Geyer, der über einen Gegner sprang und die Ravens in gute Position brachte.
Doch die Ravens-Offense lief sich erneut vor der gegnerischen Endzone fest und vertraute bei einem Fourth Down nicht auf den eigenen Kicker. Der Spielzug war aber auch nicht erfolgreich und die Münchner mussten das Feld ohne Punkte verlassen.
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Mit unter zwei Minuten zu spielen führte Clark sein Team ein weiteres Mal über das Feld und mit weniger als zehn Sekunden Restspielzeit fand er Star-Receiver Beaulieu in der Endzone zur 6:28-Halbzeitführung.
Nach der Halbzeit starteten die Munich Ravens mit dem Ballbesitz. Doch nach einem kurzen Drive musste sich das Team per Punt wieder vom Ballbesitz trennen. Zum ersten Mal im Spiel konnte auch die Münchner Defense ein Zeichen setzen und zwang Nordic Storm zu einem Punt aus der eigenen Endzone.
Die gute Aktion konnte die Offense in Punkte umwandeln. Nach einigen guten Plays warf Tabor einen Swing-Pass auf seinen Running Back Seelig, der den Ball bis kurz vor die Endzone trug, ehe Tabor den Touchdown per QB-Sneak besorgte - 14:28.
Die Defense der Ravens blieb auf einem starken Level und schaffte es Nordic Storm ein weiteres Mal zu stoppen. Doch diesmal konnte die Offense das Momentum nicht mitnehmen und wurde zum Punt gezwungen.
Doch das nächste Highlight der Defense wurde durch Flaggen verhindert. Eine Interception wurde zurückgepfiffen und kurze Zeit später baute Toonga die Führung der Dänen auf 14:35 aus.
Während die Hoffnung bei den Ravens weiter schwand brachte eine Interception die traurige Gewissheit über die Niederlage. Einen getippten Pass fing Linebacker Hugo Dyrendahl ab und brachte Nordic Storm erneut in Ballbesitz. Running Back Toonga schlug daraufhin ein weiteres Mal zu und erhöhte die Führung der Dänen auf 14:42.
Zum Ende des Spiels kamen die Ravens aber noch einmal in Scoring-Range und konnten den Spielstand durch einen Touchdown auf Geyer verkürzen - 20:42. Die Ravens kamen aber durch eine Interception noch einmal in Ballbesitz und kamen durch Seelig wieder auf Scoreboard - 28:42. Kurz vor Ende setzte der MVP der EFA noch ein Highlight. Clark lief bei einem Quarterback-Sneak bis in die Endzone zum finalen Touchdown - 28:49. Nach dem Touchdown kam es zu vielen Provokationen der Dänen, die in einer großen Rudelbildung endeten.
Nordic Storm krönt damit eine herausragende Saison mit dem ersten Titel in der EFA. Die Ravens hingegen ziehen nach dem Sieg im Hinspiel gegen die Dänen erneut den Kürzeren und beendeten eine starke Saison ohne Titel.
