football-world
    • Football Heute
    • Schlagzeilen
    • Videos
    • Wettbewerbe
  • USA
    • NFL
    • College
    • NFL in Deutschland
  • Europa
    • Football in Europa
  • Deutschland
    • GFL
    • Nationalmannschaft
  • Mehr Football
    • Flag Football
    • Regeln
  • Sonstiges
    • Wir über uns
    • Facebook
    • Instagram
    • Linkedin
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Nutzungsbedingungen
Partner des kicker.de

    National Football League

    National Football League 2026, Woche 2
    New England Patriots
    NEWNew EnglandNew England Patriots
    20
    :
    3
    7:0 / 3:3 / 3:0 / 7:0
    Pittsburgh Steelers
    PITPittsburghPittsburgh Steelers

    vor 1 Tag

    Keine Kreativität, keine Ideen

    Rodgers' Offensive desolat: Patriots schlagen schwache Steelers

    Die New England Patriots haben ihren ersten Sieg der Saison 2026 eingefahren. Gegen die Pittsburgh Steelers setzte sich das Team von Head Coach Mike Vrabel mit 20:3 durch und ließ nach der knappen Auftaktniederlage in Seattle die passende Antwort folgen.

    Drake Maye in einem NFL-Spiel für die New England Patriots
    Die Patriots schlagen desolate Steelers Eric Canha

    Im Mittelpunkt stand dabei weniger ein offensives Feuerwerk als ein Abend voller Fehler und kurioser Ballverluste. Während New England seine Möglichkeiten konsequenter nutzte, wurde für Pittsburgh ausgerechnet der Umgang mit dem Football zum entscheidenden Problem.

    Früher Fehler bleibt für Patriots ohne Folgen

    Dabei begann die Partie zunächst mit einem Fehler auf Seiten der Patriots. Rhamondre Stevenson verlor früh den Ball und gab Pittsburgh damit die Gelegenheit, selbst die Kontrolle über die Partie zu übernehmen.

    Doch die Steelers konnten daraus keinen entscheidenden Vorteil ziehen. Stattdessen setzte New England wenig später das erste offensive Ausrufezeichen. Rookie TreVeyon Henderson fand die Lücke und brach zu einem 39-Yard-Touchdown-Run durch. Plötzlich führte New England mit 7:0 - und hatte damit früh die Richtung der Partie vorgegeben.

    Die Patriots spielten anschließend nicht spektakulär, aber kontrolliert. Ein Field Goal von Andy Borregales aus 30 Yards erhöhte auf 10:0. Pittsburgh fand offensiv dagegen kaum Antworten.

    Erst unmittelbar vor der Pause kamen die Steelers auf das Scoreboard. Chris Boswell verwandelte aus 56 Yards und verkürzte mit auslaufender Uhr auf 3:10.

    Steelers mit absurden Fumble

    Nach der Pause entwickelte sich eine Szene, die sinnbildlich für Pittsburghs Auftritt stand. Die Steelers standen bereits an der 10-Yard-Linie der Patriots und hatten damit die Chance, das Spiel wieder völlig offen zu gestalten. Dann verloren sie den Football.

    Was folgte, war alles andere als ein gewöhnlicher Fumble. Der freie Ball wurde immer weiter in Richtung der Steelers-Endzone befördert. Mehrfach bestand die Möglichkeit, das Chaos zu beenden, doch der Football bewegte sich weiter in die falsche Richtung. Erst 43 Yards später gelang es einem Steelers-Spieler, den Ball wieder unter Kontrolle zu bringen.

    Aus einer vielversprechenden Situation tief in der Patriots-Hälfte wurde so innerhalb weniger Sekunden ein massiver Raumverlust. Pittsburgh behielt zwar den Ball, hatte sich mit dem kuriosen Spielzug aber selbst aus einer hervorragenden Ausgangslage gebracht. Genau solche Szenen bestimmten zunehmend den Abend der Steelers.

    Patriots ziehen davon

    New England musste offensiv weiterhin kein Feuerwerk abbrennen. Die Patriots nutzten stattdessen die Fehler des Gegners und hielten Pittsburgh auf Distanz.

    Kurz vor Ende des dritten Viertels traf Borregales aus 45 Yards zum 13:3. Für die Steelers bedeutete das: Nach drei Vierteln hatte die Offense gerade einmal drei Punkte produziert.

    Wenig später wurde aus einem schwierigen Abend endgültig ein gebrauchter. Erneut verlor Pittsburgh den Football. Dieses Mal blieb es nicht bei einem Raumverlust. Elijah Ponder nahm den freien Ball auf und trug ihn über 19 Yards in die Endzone.

    Der Fumble-Return-Touchdown zum 20:3 war die passende Zusammenfassung einer Partie, in der Pittsburgh immer wieder an den eigenen Fehlern scheiterte.

    Fumbles ziehen sich bis zum Ende durch

    Auch danach änderte sich das Bild kaum. New England musste nicht mehr ins Risiko gehen, während Pittsburgh verzweifelt nach einer Möglichkeit suchte, noch einmal in die Partie zurückzukommen.

    Doch selbst kurz vor Schluss kehrte das Problem zurück, das den Abend geprägt hatte. Beim Stand von 20:3 kam es zu einem weiteren Fumble.

    Damit endete die Partie beinahe so, wie sie begonnen hatte: mit einem Ballverlust. Nur dass sich die Gewichte im Laufe des Abends deutlich verschoben hatten.

    New England hatte mit Stevensons frühem Fumble selbst den ersten Fehler gemacht. Die Patriots ließen sich davon jedoch nicht aus der Bahn werfen. Pittsburgh dagegen fand nie einen Weg aus der eigenen Fehlerkette.

    So brauchten die Patriots am Ende keine offensive Glanzleistung. Hendersons explosiver Touchdown, zwei Field Goals von Borregales und Ponders Fumble-Return reichten für einen 20:3-Erfolg - in einem Spiel, dessen Geschichte vor allem durch Footballs erzählt wurde, die plötzlich niemand mehr unter Kontrolle hatte.

    >> football-world als bevorzugte Quelle bei Google hinterlegen

    >> NFL 2026: Die große Saisonvorschau im kicker-Sonderheft

    nkr