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    National Football League

    National Football League 2026, Woche 7
    New Orleans Saints
    NEWNew OrleansNew Orleans Saints
    10
    :
    16
    0:3 / 10:10 / 0:3 / 0:0
    Pittsburgh Steelers
    PITPittsburghPittsburgh Steelers

    vor 15 Stunden

    Warren und Rodgers geben den Ton an

    Steelers gewinnen Paris-Krimi gegen Saints

    Die Pittsburgh Steelers haben das erste NFL-Gastspiel in Frankreich gewonnen. Beim Duell mit den New Orleans Saints setzte sich das Team um Aaron Rodgers in Paris mit 16:10 durch. Vor allem Running Back Jaylen Warren prägte die Offensive, während die Defense in den entscheidenden Momenten zur Stelle war. Die Saints ließen ihrerseits Chancen ungenutzt.

    Saints und Steelers in Paris
    Steelers gewinnen gegen die Saints in Paris IMAGO/PFA

    In Paris lieferten sich die Steelers und Saints ein enges Duell, in dem sich Pittsburgh am Ende durchsetzte. Jaylen Warren war ein wichtiger Faktor im Angriff, Aaron Rodgers zeigte seine Erfahrung und die Defense der Steelers sorgte für entscheidende Stops. New Orleans blieb bis zum Schluss in Schlagdistanz, konnte das Spiel aber nicht mehr drehen.

    Warren bringt die Steelers früh in Führung

    Die Steelers starteten mit einem starken ersten Drive in die Partie. Vor allem Jaylen Warren setzte mit einem 29-Yard-Lauf ein Ausrufezeichen und brachte Pittsburgh tief in die gegnerische Hälfte. In der Red Zone geriet das Laufspiel allerdings ins Stocken. Wie schon häufiger in dieser Saison fehlte der Offensive dort die Durchschlagskraft, sodass Chris Boswell mit einem 28-Yard-Field-Goal die ersten Punkte erzielte.

    Die Saints konnten ihren ersten Angriff nicht in Punkte ummünzen. Bei einem Third-and-15 warf Quarterback Tyler Shough den Ball in Richtung Linebacker Patrick Queen, der die Interception allerdings nicht festhalten konnte. New Orleans musste punten. Auch Pittsburgh kam im nächsten Drive nicht entscheidend voran und gab den Ball wieder ab.

    Dann fanden die Saints erstmals eine Lücke in der Defense der Steelers. Shough bediente Receiver Barion Brown mit einem tiefen Pass über 49 Yards und brachte sein Team in eine aussichtsreiche Position. Kurz darauf schien T. J. Watt mit einem Strip-Sack für einen Turnover zu sorgen. Der vermeintliche Ballverlust wurde jedoch zurückgenommen, weil Shoughs Knie bereits den Boden berührt hatte. New Orleans musste sich mit einem Field Goal zufriedengeben und stellte auf 3:3.

    Rodgers findet Metcalf - Washington vollendet

    Die Steelers antworteten mit einem Big Play von Warren, der nach einem Pass weitere 27 Yards gutmachte. Eine Offensive-Pass-Interference-Strafe gegen DK Metcalf bremste den Angriff zunächst aus. Doch Rodgers fand wenig später erneut seinen Receiver: Nachdem er sich aus der Pocket gelöst hatte, brachte er einen 51-Yard-Pass auf Metcalf an, der Pittsburgh bis an die Vier-Yard-Linie der Saints brachte.

    Dort übernahm Darnell Washington. Der Tight End setzte sich mit seiner Größe bei einem umkämpften Catch in der Endzone durch und fing den Touchdown zum 10:3. Die Steelers hatten damit erneut gezeigt, wie gefährlich sie mit ihren Playmakern im Passspiel sein können.

    New Orleans ließ sich davon nicht beeindrucken. Die Saints bewegten den Ball mit vielen kurzen Pässen und überstanden sogar einen vierten Versuch. Schließlich standen sie mit einem First-and-Goal an der Ein-Yard-Linie. Die ersten Anläufe blieben erfolglos: Shough lief nach außen und verlor den Ball, der ins Aus sprang, bevor er die Endzone erreichen konnte. Anschließend scheiterte ein Quarterback Sneak, ehe auch Kendre Miller bei einem Toss den Ball verlor. Da Miller bereits am Boden war, blieb der Ballbesitz jedoch bei New Orleans.

    Beim vierten Versuch fand Shough schließlich Devaughn Vele in der Endzone. Der Touchdown brachte den Saints den Ausgleich zum 10:10.

    Boswell trifft kurz vor der Halbzeit

    Den Steelers blieben vor der Pause noch 1:45 Minuten, um erneut zu punkten. Zunächst bewegte Rodgers den Ball bis tief in die gegnerische Hälfte. Eine Strafe wegen Unnecessary Roughness warf Pittsburgh allerdings zurück. Trotzdem blieb der Drive aussichtsreich: Mit 43 Sekunden auf der Uhr und ohne verbleibendes Timeout befanden sich die Steelers weiterhin in Reichweite der gegnerischen Endzone.

    Beim dritten Versuch wurde Rodgers gesackt. Pittsburgh reagierte schnell und schickte die Field-Goal-Unit auf das Feld. Boswell verwandelte aus 47 Yards und brachte die Steelers mit 13:10 in Führung. Die schnelle Reaktion der Special Teams sicherte Pittsburgh noch vor der Halbzeit wichtige Punkte.

    Steelers-Defense hält Saints auf Distanz

    Auch nach der Pause setzten die Saints zunächst auf ihr Kurzpassspiel. Shough fand immer wieder Anspielstationen und hielt die Offense mit schnellen Pässen in Bewegung. Die Steelers machten sich das Leben durch Strafen zusätzlich schwer, konnten aber weiterhin Druck auf den Quarterback ausüben. Besonders Watt blieb ein ständiger Störfaktor.

    New Orleans gelang es dennoch, mehrere schwierige Third Downs zu verwandeln. Ein 23-Yard-Pass auf Vele bei einem Third-and-Long war ein weiteres Beispiel dafür. Im dritten Viertel hatten die Saints bereits sieben von zehn Third Downs erfolgreich abgeschlossen. Pittsburgh fand dagegen kaum Lösungen im Laufspiel: Während die Steelers zu diesem Zeitpunkt lediglich 1,4 Yards pro Lauf erzielten, kamen die Saints auf 6,9 Yards.

    Dann schlug die Defense der Steelers doch zu. Shough warf eine Interception und bescherte Pittsburgh einen weiteren Turnover. Die Steelers hatten damit mehrfach in gegnerischer Hälfte vom Ballbesitzwechsel profitiert.

    Offensiv blieb Warren der zentrale Faktor. Sowohl mit Läufen als auch als Passempfänger verschaffte er seinem Team wichtige Raumgewinne. Rodgers zeigte ebenfalls ein solides Spiel und überzeugte vor allem dann, wenn er sich aus der Pocket lösen und seine Receiver finden konnte.

    In der Red Zone wurde der Steelers-Quarterback allerdings von Chase Young zu Boden gebracht. Der Sack verhinderte einen weiteren Touchdown, sodass Pittsburgh erneut auf Boswell angewiesen war. Der Kicker verwandelte aus 39 Yards zum 16:10.

    Steelers bringen Sieg ins Ziel

    Die Saints hatten weiterhin Möglichkeiten, die Partie auszugleichen. Mit ihrem Kurzpassspiel arbeiteten sie sich erneut nach vorne und kamen in Reichweite eines 52-Yard-Field-Goals. Doch Kicker Anders Carlson verfehlte den Versuch. Pittsburgh blieb damit mit sechs Punkten in Führung.

    Die Steelers konnten den Vorsprung zunächst nicht ausbauen. Chase Young setzte Rodgers erneut unter Druck und erzwang einen weiteren Punt. Auch die Saints mussten ihren nächsten Angriff schnell wieder abgeben: Zwei abgewehrte Pässe an der Line of Scrimmage und ein Sack von Patrick Queen beendeten den Drive.

    Mit rund 2:50 Minuten auf der Uhr stand Pittsburgh vor einem entscheidenden dritten Versuch. Rodgers bewies noch einmal seine Erfahrung und lief selbst für ein neues First Down. Nach der Two-Minute Warning befanden sich die Steelers in Reichweite eines Field Goals. New Orleans hatte noch zwei Timeouts, die Defense brauchte also dringend einen Stopp.

    Beim entscheidenden dritten Versuch kam Warren allerdings nicht über die Line of Scrimmage hinaus. Boswell machte sich bereit, um aus 37 Yards vermeintlich auf 19:10 zu erhöhen. Doch die Saints standen beim Field-Goal-Versuch im Abseits. Statt die drei Punkte mitzunehmen, knieten die Steelers anschließend ab und ließen die Uhr auslaufen.

    Damit gewannen die Pittsburgh Steelers das Paris Game gegen die New Orleans Saints mit 16:10. Jaylen Warren war mit 137 Rushing Yards bei 18 Läufen und 36 Receiving Yards bei drei gefangenen Pässen der herausragende Offensivspieler der Steelers. Aaron Rodgers brachte 19 seiner 30 Pässe für 212 Yards und einen Touchdown an. Auf der Gegenseite kam Tyler Shough auf 278 Pass-Yards und einen Touchdown bei 30 erfolgreichen Pässen aus 38 Versuchen, leistete sich allerdings auch eine Interception.

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