15.12.2025
Las Vegas historisch schwach
Die Philadelphia Eagles haben sich gegen die Las Vegas Raider den Frust von der Seele gespielt. Während die Defense eine historische Leistung zeigte, konnte auch die Offense mächtig abliefern und Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben tanken.

Von Beginn setzten die Philadelphia Eagles den Ton für die Partie: Nach einem siebenminütigen Drive bediente Quarterback Jalen Hurts seinen Tight End Dallas Goedert für den ersten Touchdown der Partie. Während die Raiders mit einem ausgespielten Fourth Down scheiterten, erhöhte Jake Elliott mit einem 27-Yard-Field-Goal auf 10:0 für die Eagles, die sich mit einer 44-Yard-Completion von Devonta Smith eine gute Feldposition erarbeitet hatten.
Auch danach lief alles gegen die Raiders: Nach 26 Yards im ersten war sie im zweiten Viertel nur ein mageres Yard besser, obwohl sie gleich zwei Drives mehr hatten. Das nutzten die Eagles, um durch einen Touchdown-Lauf von Saquon Barkley auf 17:0 zu erhöhen. Bei diesem Stand wurden letztlich auch die Seiten gewechselt.
Nach der Pause schlug die Eagles-Defense wieder zu, Linebacker Zach Baun fing einen Pass von Raiders-Quarterback Kenny Pickett, der zudem vier Sacks einstecken musste, ab. Diesen Ballgewinn münzten die Hausherren in den nächsten TD um, wieder bediente Hurts Goedert. Die Raiders waren damit endgültig gebrochen, denn in den kommenden drei Drives kamen sie auf -7 Yards, verloren also an Raum. Am Ende kamen sie auf gerade einmal 75 Total Yards - der schlechteste Wert eines Raiders-Team seit 1955.
Die Eagles hingegen konnten noch einmal nachlegen, mit dem ersten Play des Schlussviertels bediente Hurts seinen Wide Receiver A.J. Brown zum 31:0. Im letzten Drive der Partie durfte dann die zweite Garde ran und hätte auch fast noch einen Touchdown erzielt, allerdings wurde Running Back Tank Bigsby kurz vor der gegnerischen Endzone gestoppt.
So kam Hurts am Ende auf 12/15 für 175 Yards und drei Touchdowns, während Saquon Barkley mit 22 Carries für 78 Yards und ein TD der Motor der Offense war. Bester Receiver war Goedert mit sechs Catches für 70 Yards und zwei Touchdowns.
smu