14.09.2025
Steelers-Offense zu schwach
Die Pittsburgh Steelers haben ihr erstes Heimspiel verloren. Während in der ersten Halbzeit vor allem die Defenses dominierten, drehten nach der Pause die Seahawks auf. Die zweite Interception von Aaron Rodgers besiegelte schließlich die Niederlage der Steelers.

Die Seattle Seahawks starteten mit ihrer Offensive gut in die Partie. Sam Darnold sorgte mit zwei Completions auf Jaxon Smith-Njigba für 27 Yards Raumgewinn, Tory Horton brachte mit einem 21-Yard-Touchdown sein Team in Front. Doch auch die Steelers wussten zu glänzen: Running Back Jaylen Warren sorgte mit einem Hurdle für das erste Highlight der Partie.
Allerdings war wenig später Schluss für Quarterback Aaron Rodgers und seine Offense, immerhin versenkte Chris Boswell ein Field Goals aus 48 Yards Entfernung. Wenig später jubelten die Fans erneut: Jalen Ramsey fing einen Pass von Darnold auf Cooper Kupp, der gut gedeckt war, ab. Aus dem Ballgewinn wurde jedoch kein Touchdown, Boswell versenkte aber das zweite FG aus derselben Distanz.
Seattle machte sich dran, den Abstand wieder auszubauen. Kupp und Elijah Arroyo sorgten für fleißig Raumgewinn, AJ Barner bekam einem Fourth Down direkt den Snap und legten den fehlenden Yard zurück. Allerdings war dann Schluss und Jason Myers musste ran, sein Field Goal aus 36 Yards Entfernung ging aber links daneben. Nach drei Punts war wieder Sam Darnold im Blickfeld: Sein Pass auf Barner wurde von Nick Herbig abgefangen.
Nach seinem 21-Yard-Return übernahm Aaron Rodgers. Er bediente D.K. Metcalf, der nach drei Runs schließlich den Touchdown gegen sein Ex-Team fing. Pittsburgh ging volles Risiko, die Two Point Conversion auf Darnell Washington war jedoch erfolgreich. Bei etwas mehr als einer Minute auf der Uhr gelang Kupp zwar noch ein 17-Yard-Catch, aber mehr gelang nicht mehr. So ging es mit 14:7 für die Steelers in die Pause.
Die Gastgeber konnten zu Beginn der zweiten Hälfte allerdings keinen neuen Schwung in die Offense bekommen und musste wieder punten. Besser lief es bei den Seahawks, bei denen vor allem Kupp, der am Ende auf 90 Yards kam, nicht aufzuhalten war. Den Touchdown erzielte allerdings Barner, Myers sorgte für den Ausgleich.
Die Steelers schickten sich an, direkte zu antworten. Nach einem Pass von Rodgers auf Warren legte der RB 65 Yards zurück. Dann suchte der Quarterback Pat Freiermuth in der Endzone, allerdings gelang Derion Kendrick die Interception. Nach einem Touchback gelang Seattle aber kein neuer First Down, ähnlich erfolglos blieb der nächste Steelers-Drive.
Zu Beginn des Schlussviertels gingen die Gäste aber in Front. Nachdem Kupp und Running Back Kenneth Walker mit zwei Big Plays die Offense näher an die gegnerische Endzone brachte, musste nach zwei incompleted Pässen von Darnold Myers auf das Feld. Er versenkte den 54-Yard-Field-Goal zum 17:14.
Danach wurde es richtig wild: Kaleb Johnson berührte den Kickoff, der allerdings über den Kopf von ihm flog. Die Seahawks reagierten allerdings blitzschnell, George Holani eroberte den Ball in der Endzone und sorgte damit für den Touchdown von Seattle - sehr zum Erstaunen der schläfrigen Steelers-Spieler.
Rodgers wollte sich damit aber nicht zufrieden geben. Rodgers marschierte mit seiner Offense das Feld herunter, musste sich jedoch mit einem 45-Yard-Field-Goal von Boswell begnügen. Doch Seattle wirkte nun hochkonzentriert: Darnold, der auf 295 Passing Yards kam und 22 von 33 Pässen anbrachte, sorgte mit seiner 43-Yard-Completion zu Jaxon Smith-Njigba für das nächste Highlight. Wenig später war es Walker, der auf 105 Rush Yards kam, mit seinem ersten Touchdown.
Den Hausherren lief die Zeit davon, doch wirklich Raumgewinn gelang ihnen nicht. Die Niederlage besiegelte letztlich Coby Bryant, der einen Pass von Rodgers, der nur 18 von 33 Pässe für 203 Yards anbrachte, auf Calvin Austin abfing - die zweite Interceptions von dem Steelers-Quarterback, der somit nur auf eine Completion Percentage von 54,5 Prozent und 203 Passing Yards kam.
Zwar bekam Pittsburgh nach einem 3&Out noch einmal den Ball zurück, doch dafür kam Backup-QB Mason Rudolph rein. Er bediente noch Connor Heyward und Kenneth Gainwell für jeweils sechs Yards Raumgewinn, damit war das Spiel aber auch beendet.