05.01.2025
Vierte Niederlage in Folge für Steelers
Die Cincinnati Bengals haben ihr Must-Win-Game zum Abschluss der Regular Season in Pittsburgh knapp mit 19:17 gewonnen. Mit dem fünften Sieg in Folge haben sich die Bengals somit ihre Rest-Chance auf die Playoffs erhalten - müssen nun allerdings auf die Konkurrenz hoffen.

Nun heißt es Warten für die Cincinnati Bengals. Ihr Schicksal - Playoffs, ja oder nein - entscheidet sich am Sonntagabend, wenn Joe Burrow und Co. auf der Couch die verbleibenden Spiele von Woche 18 und damit den Ausklang der Regular Season verfolgen. Ihre Hoffnungen auf eine Wild Card haben sie sich in der Nacht auf Sonntag dank des 19:17-Erfolgs bei den Pittsburgh Steelers am Leben erhalten.
Nun müssen die Bengals auf Niederlagen ihrer Konkurrenten hoffen, namentlich die Denver Broncos (gegen Kansas City, das bereits den Nummer-1-Seed eingetütet hat und Quarterback Patrick Mahomes schonen wird) und die Miami Dolphins (gegen die bereits ausgeschiedenen New York Jets). "Die Chancen stehen schlecht", meinte Burrow. "Aber wir haben eine Chance."
Dass diese Chance weiter besteht, lag vor allem an der Defense. Cincinnati hatte die Partie über drei Viertel weitestgehend unter Kontrolle, kam allerdings bei gleich drei Trips in die Red Zone nicht über ein Field Goal hinaus. So konnten die Steelers im Schlussabschnitt per Touchdown-Pass von Russell Wilson, der insgesamt aber Probleme hatte (17/31 für 148 Yards, 1 Touchdown), auf Pat Freiermuth auf 14:19 verkürzen.
Zweimal musste Cincinnati in der Folge noch punten, die Steelers ebenfalls einmal - dabei erhielten sie nach einem Fehler des Receiving Teams allerdings das Ei zurück. Dennoch erzielten die Hausherren nur ein weiteres Field Goal. Im letzten Drive der Partie machte die Bengals-Defense den Deckel auf den Sieg, auch dank eines Sacks von Trey Hendrickson. Der 30-Jährige markierte im Spiel gleich 3,5 Sacks und führt die Liga mit nun insgesamt 17,5 Sacks an.
Burrow beendete die Partie mit 277 Yards (37/46), einem Touchdown und einer Interception. Nach einem harten Sack blieb er am Boden liegen, nach kurzer Behandlung und einem Test auf eine potenzielle Gehirnerschütterung konnte der 28-Jährige weitermachen. Und darf nun weiter auf die Playoffs hoffen.
"Ich weiß, dass - wenn wir es reinschaffen - wir für Furore sorgen können mit den Spielern und den Coaches, die wir hier haben", zeigte sich Burrow selbstbewusst. "Wir müssen einfach auf ein wenig Hilfe hoffen, uns zurücklehnen und zuschauen." Sicher in den Playoffs dabei ist Pittsburgh. Mit nun jedoch vier Niederlagen in Folge zum Ende der Regular Season dürften die Steelers aber mit weniger Selbstbewusstsein ausgestattet sein.
pja