vor 1 Tag
Klarer Sieg
Nach der spielfreien ersten Woche griff Rhein Fire in Week 2 der AFLE erstmals ins Geschehen ein. Zum Auftakt ihrer Saison 2026 empfingen die Duisburger die London Warriors, die nach ihrer Niederlage zum Ligastart bereits unter Druck standen.

Während die Gäste aus London ihr Auftaktspiel der AFLE-Saison mit 21:41 gegen die Panthers Wroclaw verloren hatten, ging Rhein Fire ausgeruht in sein Debütspiel der neuen europäischen Football-Liga. Und die Fans in der Schauinsland-Reisen-Arena mussten nicht lange warten, bis sie den gewohnt starken Football der Gastgeber zu sehen bekamen.
Die Gäste eröffneten die Partie mit ihrem US-amerikanischen Quarterback Karé Lyles, erwischten jedoch einen nervösen Start. Dabei hatten die Briten sogar Glück, keinen Turnover zu produzieren. Rhein-Fire-Quarterback Kenji Bahar machte es mit seiner Offense deutlich besser und führte sein Team direkt in die Redzone. Dort sorgte Kicker Sebastian van Santen für die ersten Punkte in der AFLE-Historie von Rhein Fire.
Während die Gäste erneut schnell punten mussten, zeigte sich Rhein Fire deutlich erfolgreicher und arbeitete sich wenig später erneut bis in die Redzone vor. Kurz darauf standen die Gastgeber sogar an der 1-Yard-Linie. Die Hausherren schafften es jedoch nicht, den Ball über die Goalline zu bringen, und die Londoner Defense erzwang mit einem starken Goal-Line-Stand einen Turnover on Downs.
Doch das bedeutete auch, dass die Londoner ihren nächsten Spielzug direkt vor der eigenen Endzone starten mussten, und das nutzte Rhein Fire eiskalt aus. Linebacker Marius Kensy brachte den Ballträger im Backfield und damit in der Endzone zu Boden. Das Tackle for Loss resultierte in einem Safety und zwei weiteren Punkten für die Gastgeber. Direkt danach legte Rhein Fire nach. Bahar warf tief die linke Seitenlinie entlang und fand seinen US-amerikanischen Wide Receiver Kaylon Geiger perfekt in der Endzone zur 12:0-Führung.
Die Dominanz von Rhein Fire in der ersten Halbzeit endete damit jedoch nicht. Gleiches galt für die starke Leistung von Linebacker Marius Kensy, der einen Pass von Lyles über die Mitte gekonnt zur Interception abfing. Der Turnover führte zu Punkten: Erneut fand sich Geiger in der Endzone wieder und fing einen Pass von Bahar zur 19:0-Führung. Nach einem missglückten Punt der Gäste stand die Fire-Offense wenig später erneut kurz vor der Endzone. Diesmal war es Bahar selbst, der den Ball per Quarterback Sneak über die Goalline trug.
Die nächsten Punkte der Partie gingen erneut auf das Konto der Hausherren. Auch Receiver Harlan Kwofie konnte sich im ersten AFLE-Spiel der Duisburger mit einem Touchdown in die Scorerliste eintragen. Mit dem Spielstand von 33:0 ging es schließlich in die Halbzeit einer äußerst einseitigen Begegnung.
Die zweite Halbzeit wurde von Fire-Kicker Sebastian van Santen mit einem erfolgreichen 55-Yard-Field-Goal eröffnet. Die Dominanz von Rhein Fire hielt jedoch weiter an, und auch die Defense sorgte weiterhin für spektakuläre Szenen. Defensive Back Till Janssen fing einen Passversuch von Warriors-Quarterback Karé Lyles akrobatisch an der Seitenlinie ab. Den daraus resultierenden Ballgewinn nutzte Running Back Jonathan Scott wenig später für den nächsten Touchdown der Gastgeber, die ihre Führung damit auf 43:0 ausbauten.
Die ersten Punkte für die Gäste fielen erst knapp sechs Minuten vor dem Ende der Partie. Wide Receiver Joe Hamilton verwandelte einen Pass seines Quarterbacks zum Touchdown und sorgte damit für die ersten Zähler der London Warriors. Weitere Punkte sollten anschließend nicht mehr fallen, sodass Rhein Fire sein Debüt in der AFLE mit einem dominanten 43:6-Sieg erfolgreich gestaltete.