01.08.2026
Keine Chance in Duisburg
Rhein Fire hat vor heimischem Publikum in Duisburg ein echtes Statement gesetzt. Gegen die Alpine Rams dominierte der Titelkandidat die Partie von Beginn an und feierte am Ende einen deutlichen 59:6-Erfolg. Besonders die Offense um Quarterback Kenji Bahar präsentierte sich in beeindruckender Verfassung und legte den Grundstein bereits in der ersten Halbzeit.

Während Fire nahezu nach Belieben punktete, fanden die Gäste aus Innsbruck über weite Strecken keine Antwort auf die explosive Offensive der Gastgeber.
Rhein Fire übernahm sofort die Kontrolle über das Spiel. Kenji Bahar eröffnete den Abend mit einem 36-Yard-Touchdown-Pass auf Kaylon Geiger, ehe Jonathan Scott den Vorsprung mit einem 23-Yard-Lauf weiter ausbaute.
Im zweiten Viertel setzte sich die Offensivshow fort. Nach einem Trickspielzug bediente Wide Receiver Kaylon Geiger Harlan Kwofie zum nächsten Touchdown, bevor die Alpine Rams durch einen 18-Yard-Lauf von Quarterback Seth Morgan erstmals auf das Scoreboard kamen.
Die Antwort von Rhein Fire fiel allerdings eindrucksvoll aus. Bahar fand zunächst Joshua Scott mit einem spektakulären 77-Yard-Touchdown-Pass, ehe Kaylon Geiger wenig später auch seinen zweiten Receiving-Touchdown des Spiels nach einem 51-Yard-Pass erzielte. Kurz vor der Pause erhöhte Jonathan Scott mit seinem zweiten Rushing Touchdown des Tages auf 40:6.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Rhein Fire das klar spielbestimmende Team. Backup-Quarterback Tom Wolf führte direkt den nächsten Touchdown-Drive an und fand Sven Breidenbach aus zwei Yards in der Endzone.
Im Schlussviertel setzte sich die Dominanz der Gastgeber weiter fort. Sergej Kendus und Giacomo De Pauli krönten die starke Leistung der Running Backs jeweils mit einem kurzen Touchdown-Lauf und schraubten das Endergebnis auf 59:6.
Mit einer nahezu fehlerfreien Offensivleistung und insgesamt neun Touchdowns ließ Rhein Fire den Alpine Rams keine Chance. Bahar verteilte den Ball souverän, mehrere Receiver trugen sich in die Scorerliste ein und auch das Laufspiel funktionierte über die gesamte Partie hinweg hervorragend.
Der klare Heimsieg unterstreicht die Ambitionen von Rhein Fire und setzt ein deutliches Ausrufezeichen im Rennen um die Spitzenplätze der AFLE.
nkr