12.07.2026
Pure Dominanz
Rhein Fire hat seine Ambitionen in der AFLE eindrucksvoll unterstrichen. Beim Gastspiel bei den Wroclaw Panthers setzte sich der Titelkandidat souverän mit 48:7 durch und entschied die Begegnung bereits vor der Halbzeit praktisch für sich.

Die Panthers konnten den frühen Rückstand zunächst noch ausgleichen, anschließend bestimmte jedoch ausschließlich Rhein Fire das Geschehen. Quarterback Kenji Bahar führte die Offense mit vier Touchdown-Pässen zu einer souveränen Vorstellung, während die Defensive Wroclaw nach dem ersten Viertel nahezu komplett aus dem Spiel nahm.
Rhein Fire erwischte den besseren Start und ging durch einen elf Yards langen Touchdown-Pass von Kenji Bahar auf Jonathan Scott in Führung. Die Gäste aus Breslau fanden jedoch zunächst eine Antwort: Quarterback Jameson Wang lief selbst zum zwischenzeitlichen 7:7 in die Endzone.
Es sollte allerdings der einzige erfolgreiche Moment der Panthers bleiben. Noch im ersten Viertel brachte Bahar seine Mannschaft mit einem 43-Yard-Touchdown-Pass auf Kaylon Geiger wieder in Front - und leitete damit eine lange Punkteserie der Gastgeber ein.
Im zweiten Viertel spielte Rhein Fire seine offensive Klasse konsequent aus. Marvellous Imade und Christopher Mielke fingen jeweils einen Touchdown-Pass von Bahar, ehe Kicker Sebastian Van Santen seine starke Leistung mit einem Field Goal aus 54 Yards krönte. Zur Halbzeit hatten sich die Gastgeber bereits auf 31:7 abgesetzt.
Die Panthers fanden offensiv kaum noch Lösungen gegen die Defensive von Fire und mussten die Partie frühzeitig aus der Hand geben.
Auch im dritten Viertel ließ Rhein Fire nicht nach. Marvellous Imade erzielte seinen zweiten Touchdown des Tages diesmal per Lauf, bevor Jonathan Scott mit seinem zweiten Touchdown-Catch den Vorsprung weiter ausbaute.
Den Schlusspunkt setzte Sebastian Van Santen im letzten Viertel mit einem weiteren erfolgreichen Field Goal zum 48:7-Endstand.
nkr