25.11.2025
NFC-West bleibt weiter spannend
Die San Francisco 49ers haben Monday Night Football gewonnen und sich mit einem 20:9-Erfolg gegen die Carolina Panthers weiter im Playoff-Rennen festgesetzt. Im Mittelpunkt stand dabei Christian McCaffrey, der in seinem ersten Spiel gegen sein ehemaliges Team 142 Scrimmage Yards und einen wichtigen Touchdown erzielte.

San Francisco eröffnete zwar mit einem starken, von McCaffrey dominierten Drive und einem 12-Yard-Touchdown-Pass von Brock Purdy auf Jauan Jennings, doch danach geriet die Offense völlig aus dem Rhythmus. Purdy, der nach längerer Verletzungspause zurückkehren konnte, warf drei Interceptions allein in der ersten Halbzeit - zwei davon zu Panthers-Corner Jaycee Horn -, doch Carolina konnte die Fehler kaum bestrafen.
Bryce Young verschenkte selbst eine große Gelegenheit, als er an der 1-Yard-Line in die Endzone warf und von Safety Ji’Ayir Brown abgefangen wurde. Zur Pause stand es trotz der vielen Turnover nur 10:3 für die 49ers.
Nach der Pause stellte San Francisco den Gameplan um: konservativer, laufintensiver, kontrolliert. McCaffrey trug die Offense fast im Alleingang über das Feld und schloss einen 13-Play-Drive mit einem 12-Yard-Touchdown-Run ab - die Vorentscheidung zum 17:3.
Carolina meldete sich zwar kurz zurück, als Young Tetairoa McMillan für einen 29-Yard-Touchdown fand. Doch die 49ers-Defense blieb stabil, und erneut war es Ji’Ayir Brown, der Young im vierten Viertel mit seiner zweiten Interception stoppte.
Die 49ers verbesserten sich durch den Sieg auf 8-4, behaupten ihre Position im NFC-Playoff-Bild und vor allem bleibt das Rennen in der NFC-West weiter spannend. Carolina dagegen fällt auf 6-6 zurück und verpasste die Chance, sich erstmals alleine an die Spitze der NFC South zu setzen.
mgs
McCaffrey legte am Ende des Spiels 24 Carries, 89 Rushing Yards, sieben Catches, 53 Receiving Yards, 142 Scrimmage Yards und einen Touchdown auf. Eine dominante Vorstellung gegen sein Ex-Team, die zum Unterschied im Spiel wurde.