04.01.2026
Seahawks mit Ausrufezeichen
Die Seattle Seahawks haben sich im letzten Spiel der Regular Season eindrucksvoll den NFC-West-Titel und den Top-Seed in der NFC gesichert. Mit einem hart erkämpften 13:3-Erfolg über die San Francisco 49ers am Samstagabend krönten sie eine starke Saison und ziehen als bestes Team der Conference in die Playoffs ein.

Die Seahawks übernahmen früh die Kontrolle über das Spiel. Bereits im ersten Viertel erzielte Zach Charbonnet den einzigen Touchdown des Abends nach einem 27-Yard-Lauf, der die Stimmung im Levi’s Stadium zum Kippen brachte.
Seattle zeigte in der Anfangsphase eine dominante Leistung - die Offense bewegte den Ball konstant, während die Defense der 49ers kaum Raumgewinn zuließ.
Die Defensive der Seahawks erwies sich als das prägenden Element des Spiels. San Francisco kam kaum ins Rollen und blieb im gesamten Spielverlauf weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Mehr als ein 48-Yard-Field-Goal von Eddy Pineiro gelang den Hausherren nicht.
Seattle hielt die gegnerische Offense auf lediglich 173 Gesamt-Yards und verhinderte jede ernsthafte Bedrohung in der Red Zone. Insbesondere eine frühe Interception von Drake Thomas im vierten Viertel stoppte einen vielversprechenden 49ers-Drive.
Quarterback Sam Darnold zeigte eine effiziente Vorstellung, beendete das Spiel bei 20 von 26 erfolgreichen Pässen für 198 Yards und ohne Turnover. Die Seahawks setzten vor allem auf ihre Laufspielstärke, sammelten über 180 Rushing-Yards, wobei Kenneth Walker III mit 97 Yards glänzte.
Zudem legte Kicker Jason Myers mit einem 45- und einem 31-Yard-Field-Goal die weiteren Punkte zum letztendlich klaren Sieg nach.
Mit dem Sieg beenden die Seahawks die Saison mit 14 Siegen bei nur drei Niederlagen und sichern sich so das Heimrecht für die kommenden Playoffs. Die 49ers (12-5) müssen dagegen in der Wild-Card-Runde auswärts antreten.
nkr