01.12.2025
Turnover-Desaster
Die Seattle Seahawks haben vor heimischer Kulisse einen dominanten 26:0-Shutout-Sieg gegen Minneapolis gefeiert. Für die Vikings, die ohne ihren verletzten Starting Quarterback J.J. McCarthy angetreten waren, wurde es ein bitterer Abend. Undrafted Rookie Max Brosmer bekam in seinem ersten NFL-Start die volle Härte einer der besten Defenses der Liga zu spüren.

Beide Teams eröffneten mit mehreren Punts, doch danach nahm Minnesotas rabenschwarzer Tag Fahrt auf. Sam Darnold, der vergangene Saison die Vikings noch mit starken Auftritten in die Playoffs geführt hatte und dann zu den Seahawks wechselte, verlor zwar zweimal per Strip Sack den Ball, doch sein Team blieb einmal dank einer eigenen Recovery im Ballbesitz und ging durch ein Field Goal 3:0 in Führung.
Dann folgte das erste großes Missgeschick des erst in dieser Woche reingerückten Max Brosmers: In der Red Zone warf der im Vorfeld der Saison nicht im NFL Draft gezogene Rookie im vierten Versuch im Fallen einen Verzweiflungsball direkt zu Linebacker Ernest Jones IV, der den Ball zum Defensive Touchdown (Pick Six) zurücktrug. Ein weiteres Field Goal kurz vor der Pause erhöhte auf 13:0 Seahawks.
Nach der Halbzeit legte Seattle per Field Goal auf 16:0 nach. Kurz darauf forcierte DeMarcus Lawrence einen Fumble von Aaron Jones - ein herausragendes Hustle-Play -, den Seattle erneut in Punkte ummünzte. Brosmer setzte anschließend seinen schlechten Tag fort und warf gleich drei (!) weitere Interceptions. Bei einer davon verlor Riq Woolen im Return zwar selbst den Ball, doch der Schaden war längst angerichtet.
Zach Charbonnet krönte Seattles Dominanz mit einem Touchdown-Lauf zum 26:0-Endstand.
Max Brosmer schloss sein desaströses NFL-Startdebüt am Ende mit 126 Passing Yards, keinem Touchdown und vier Interceptions ab. Sam Darnold kam auf 128 Yards, blieb ohne Touchdown und ohne Interception. Ernest Jones IV fing zwei Interceptions, Riq Woolen und Coby Bryant jeweils eine.
Die Vikings verloren das Turnover-Duell klar mit 2:5 und erwiesen sich einmal mehr in dieser gebrauchten Regular Season als nicht ganz konkurrenzfähig mit den Playoff-Kandidaten. Seattle festigte derweil seinen Status als eines der stärksten Teams der Liga, während Minnesota auf 4-8 abrutschte.
val
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