22.09.2025
Blowout-Sieg
Die Seattle Seahawks feierten im heimischen Lumen Field einen 44:13-Kantersieg über die New Orleans Saints. Während Quarterback Sam Darnold und die Offense solide spielten, war es vor allem die Special-Teams-Unit der Seahawks, die das Spiel dominierte und mit spektakulären Big Plays die Grundlage für den Erfolg legte.

Während die Saints um Quarterback Spencer Rattler sieglos in das Spiel in Week 3 gingen, startete Seattle mit einer 1-1-Bilanz und wollte nach einem wechselhaften Auftakt die richtige Richtung einschlagen. Schon früh zeigte sich, dass dieses Spiel von Fehlern und Highlights bestimmt werden würde - vor allem in den Special Teams.
New Orleans eröffnete mit einem mutigen 4th-and-2-Versuch, doch Rattlers Pass blieb unvollständig - Turnover on Downs. Seattle marschierte im direkten Gegenzug übers Feld, und Sam Darnold fand Jaxon Smith-Njigba in der Endzone zur 7:0-Führung.
Die Saints mussten anschließend punten. Was dann folgte, ging in die Franchise-Geschichte der Seahawks ein: Returner Tory Horton trug den Ball über 95 Yards zum Touchdown zurück - der längste Punt Return in der Geschichte des Teams. Nur wenige Minuten später patzten die Saints in ihren Special Teams erneut. Ein geblockter Punt brachte Seattle in exzellente Feldposition. Kenneth Walker vollendete kurz darauf per Lauf zum 21:0.
Die Gäste kämpften sich im zweiten Viertel erstmals in Schlagdistanz, doch ein Pass Breakup von Josh Jobe verhinderte den Touchdown. Stattdessen mussten sich die Saints mit einem Field Goal von Blake Grupe zufriedengeben.
Direkt im Anschluss folgte der nächste Paukenschlag: Der Kickoff-Return der Seahawks ging über 60 Yards zurück, und aus der kurzen Distanz stellte Darnold erneut die Verbindung zu Horton her - 28:3. Bemerkenswert: Zu diesem Zeitpunkt hatte Seattles Offense lediglich 92 Total Yards gesammelt, aber bereits 28 Punkte auf dem Board.
Noch vor der Halbzeit setzte Darnold mit einem tiefen Pass auf Smith-Njigba das nächste Highlight, und Walker erhöhte per Lauf auf 35:3. Die Saints vergaben ihrerseits ein 52 Yard Field Goal, während Jason Myers aus 56 Yards für die Seahawks erfolgreich war. Erst kurz vor der Pause brachte Rattler sein Team erneut in Reichweite, diesmal traf Grupe zum 38:6-Halbzeitstand.
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Nach der Halbzeit blieben die Seahawks eiskalt. Zwar blockten die Saints einen Field-Goal-Versuch, doch eine Offside-Strafe schenkte Seattle den Re-Kick, den Myers zum 41:6 verwandelte. Die Gäste fanden offensiv kaum Antworten, während die Seahawks nach einem weiteren Field Goal alles klar machten.
Immerhin durften die Saints noch jubeln: Rattler fand Tight End Jack Stoll in der Red Zone zum Touchdown. Doch ein Comeback lag in weiter Ferne.
Im vierten Viertel brachte die Seahawks Backup Quarterback Drew Lock aufs Feld, der die Partie bis zum Ende verwaltete. Auf der Gegenseite warf Rattler noch eine Interception auf Derion Kendrick, bevor Rookie Quarterback Tyler Shough erstmals das Feld betrat und seine ersten NFL-Snaps sammelte.Zwischenzeitlich verlor auch Seahawks Running Back George Holani noch einen Fumble, ohne dass es spielentscheidend wurde.
Statistisch lagen die Quarterbacks sogar gleichauf: Sowohl Sam Darnold als auch Spencer Rattler warfen für 218 Yards. Doch während Darnold seine Drives mit zwei Touchdowns und ohne Fehler abschloss, brachte Rattler nur einen Touchdown zustande und leistete sich zudem eine Interception.
Am Ende stand ein nie gefährdeter 44:13-Heimsieg der Seahawks, die mit einer historischen Special-Teams-Leistung und einer dominanten Defense glänzten. Für die Saints blieb dagegen ein bitterer Abend, der vor allem von Fehlern in allen Mannschaftsteilen geprägt war.