vor 1 Tag
Erste Mal seit 2014
Fünf Stunden dauerte das Duell der beiden Kontrahenten durch eine Unwetterwarnung. Am Ende setzten sich die Cleveland Browns durch und besiegten damit ihren ehemaligen First-Overall-Pick Baker Mayfield und die Tampa Bay Buccaneers.

Offensiv entwickelte sich zunächst auf beiden Seiten wenig. Statt Mayfield und Watson bestimmten Chase McLaughlin und Andre Szmyt das Geschehen.
McLaughlin brachte Tampa Bay mit einem 59-Yard-Field-Goal auf das Scoreboard und legte wenig später aus 45 Yards nach. Cleveland blieb jedoch in Reichweite. Szmyt traf zunächst aus 50 und anschließend aus 34 Yards zum zwischenzeitlichen 6:6.
Kurz vor der Pause bekamen die Buccaneers noch einmal die Gelegenheit zur Führung. McLaughlin verwandelte aus 31 Yards und sorgte für den 9:6-Halbzeitstand. Fünf Field Goals, kein Touchdown - die Quarterbacks hatten der Partie bis dahin noch nicht ihren Stempel aufgedrückt. Das sollte sich nach der Pause ändern.
Tampa Bay kam deutlich besser aus der Kabine. Mayfield führte seine Offense über neun Plays und 65 Yards über das Feld und fand schließlich Emeka Egbuka über fünf Yards in der Endzone.
Beim Stand von 16:6 schien die Partie erstmals deutlich in Richtung der Buccaneers zu kippen. Cleveland hatte offensiv bis dahin schließlich lediglich drei Field Goals zustande gebracht.
Doch die Browns blieben dran. Szmyt verkürzte mit seinem dritten Field Goal zunächst auf 9:16. Wenig später folgte der Spielzug, der die Partie endgültig veränderte.
Watson fand Denzel Boston tief für einen 55-Yard-Touchdown. Nach dem Extra Point stand es plötzlich 16:16 - innerhalb weniger Minuten war der Zehn-Punkte-Rückstand verschwunden.
Tampa Bay antwortete im Schlussviertel noch einmal. Ein 71-Yard-Drive brachte die Buccaneers tief in die gegnerische Hälfte, doch erneut musste McLaughlin die Arbeit beenden. Sein 31-Yard-Field-Goal brachte Tampa Bay mit 19:16 nach vorne. Damit bekam Watson die Gelegenheit, die Geschichte des Spiels ein weiteres Mal zu verändern.
nkr
Cleveland bekam den Ball zurück und setzte dieses Mal nicht auf das schnelle Big Play. Stattdessen arbeiteten sich die Browns Stück für Stück über das Feld.
Zwölf Plays, 68 Yards und mehr als sechs Minuten später standen sie vor der Endzone. Watson fand Blake Whiteheart über 17 Yards zum Touchdown.
Cleveland führte 3:51 Minuten vor Schluss erstmals mit 23:19. Nach einer ersten Hälfte ohne Touchdown hatte Watson die Browns damit mit zwei Touchdown-Pässen zurück in die Partie und schließlich in Führung gebracht. Für Tampa Bay blieb allerdings noch genügend Zeit für eine letzte Antwort.
Mayfield und die Buccaneers bekamen noch einmal den Football und damit die Gelegenheit, das Spiel mit einem Touchdown zu drehen.
Doch bevor die Partie ihre sportliche Entscheidung finden konnte, rückte das Geschehen auf dem Feld in den Hintergrund. Wegen eines Unwetters wurde das Spiel unterbrochen. Nach mehr als zwei Stunden Pause konnten die letzten Minuten der Partie gespielt werden.
Mit dem letzten Drive mussten die Bucs den Touchdown erzielen und kamen über das Feld. Doch bei einem 4th&11 kam Mayfields Pass in die Endzone nicht bei seinem Receiver an und die Browns gewannen die Partie. Damit sind die Buccaneers das erste Mal seit 2014 0-2 nach zwei Spielen. In jenem Jahr holte das Team nur zwei Siege und wählte später mit dem ersten Pick des Drafts Jameis Winston.