21.09.2025
Vorsprung verspielt, trotzdem gewonnen
Die Tampa Bay Buccaneers haben sich den dritten Saisonsieg gesichert. Im Heimspiel gegen die New York Jets erlaubten sie sich zwar zunächst Strafe um Strafe, doch die Jets kamen mit Backup-Quarterback Tyrod Taylor nicht in die Gänge. In der Schlussphase drehten die Gäste aber auf und führten plötzlich sogar. Ein Field Goal mit auslaufender Uhr ließ die Bucs aber doch noch jubeln.

Es war von Beginn an ein harter Kampf um jedes einzelne Yard. Die New York Jets brauchten für ihren ersten Drive rund sechs Minuten, die Tampa Bay Buccaneers kamen auf sechseinhalb. Das Ergebnis war dabei dasselbe: Nick Folk traf ein Field Goal aus 38 Yards Entfernung, Chase McLaughlin traf aus 54 Yards Entfernung. Dabei war durchaus mehr möglich für die Buccaneers, allerdings erlaubten sie sich allein im ersten Drive acht (!) Strafen.
Währen Folk zu Beginn des zweiten Viertels aus 42 Yards Entfernung zum 6:3 für die Jets traf, machten die Strafe den Gästen weiter zu schaffen. Doch Quarterback Baker Mayfield zeigte seine Armstärke und fand Emeka Egbuka sowie zweimal Sterling Shepard für lange Completions. In der Redzone fand er Mike Evans, der den ersten Touchdown zum 10:6 fing.
Nachdem die Bucs-Defense einen Turnover on Downs produziert hatte, konnte es die Offense aber nicht nutzen - nicht zuletzt, da Guard Elijah Klein eine Holding-Strafe bei 3th&3 bekam. Nach einem Strip-Sack von Antoine Winfield auf Höhe der Mittellinie konnte Tampa Bay mal einen Drive ohne Penalties absolvieren und schließlich dank eines 33-Yard-Field-Goals von McLaughlin rund zwei Minuten vor der Paue den Vorsprung vergrößern.
Doch es kam noch dicker für die Jets: Quarterback Tyrod Taylor wollte Garrett Wilson bedienen, allerdings war Jamel Dean zur Stelle und sorgte mit dem Pick Six über 55 Yards für den 20:6-Halbzeitstand. Zum Vergleich: Die Jets standen bis dato bei lediglich 37 Passing Yards.
Nach der Pause legten die Gäste nach, nach einem neun Minuten langen Drive reichte es jedoch nur für ein 28-Yard-Field-Goal von McLaughlin. Nachdem der erste Jets-Drive mit einem Turnover on Downs geendet war, konnten Taylor dann sein Team mal wieder auf das Scoreboard bringen. Er bediente Wilson für den 11-Yard-Touchdown, Folk traf zum 13:23.
Die Hausherren antworteten mit einem Field Goal von McLaughlin, der aus 55 Yards Entfernung traf. Allerdings gab es schlechte Nachrichten für die Bucs: Mike Evans musste verletzungsbedingt in die Kabine gehen. Zu allem Überfluss kam noch einmal Spannung auf, als die Jets mit 3:46 Minuten verbleibender Spielzeit auf 20:26 verkürzten - Taylor, der auf 26/36 für 196 Yards kam, fand Allen Lazard für einen 4-Yard-Touchdown.
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Doch es wurde noch dramatischer: Wilbert McDonald blockte ein Field Goal von McLaughlin, eroberte sich den Ball und lief ihn in die gegnerische Endzone, die Jets waren plötzlich in Front. Doch Baker Mayfield, der auf 19/29 für 233 Yards und ein Touchdown kam, behielt die Ruhe. Innerhalb von 1:46 Minute brachte er die Bucs in Field-Goal-Reichweite, diesmal hämmerte McLauglin den Ball aus 36 Yards Entfernung durch die Goal Posts.