25.12.2025
Division-Sieg an Weihnachten
Die Dallas Cowboys haben das Christmas Game gegen die Washington Commanders mit 30:23 für sich entschieden. In einer über weite Strecken kontrollierten Partie setzte Dallas früh Akzente, musste im zweiten Durchgang aber noch einmal zittern, ehe Kicker Brandon Aubrey mit starken Nerven den Sieg absicherte.

Die Cowboys erwischten den besseren Start. Gleich im ersten Viertel brachte Tight End Jake Ferguson Dallas in Führung. Quarterback Dak Prescott fand den 1,96 Meter großen Passempfänger in der Endzone, der einen zu hoch angesetzten Ball artistisch zu sich selbst tippte und zum Touchdown fing. Nach dem Extrapunkt stand es 7:0.
Washington antwortete mit einem langen Drive, kam bis an die Fünf-Yard-Linie heran, musste sich nach einem Sack gegen Quarterback Josh Johnson aber mit einem 29-Yard-Field-Goal von Jake Moody begnügen. Mehr als der Anschluss zum 3:7 sprang nicht heraus.
Dallas blieb vor allem im Laufspiel dominant. Running Back Javonte Williams profitierte von der anfälligen Defensive der Commanders und wuchtete sich im zweiten Drive durch mehrere Verteidiger in die Endzone. Nach zwei langen, zeitintensiven Angriffsserien führten die Cowboys mit 14:3.
Ein folgenschwerer Offside der Commanders leitete wenig später den nächsten Nackenschlag ein: Prescott nutzte das freie Spiel für einen tiefen Pass auf KaVontae Turpin, der den Ball an der Mittellinie aufnahm und 86 Yards zum Touchdown trug. Dallas setzte sich auf 21:3 ab.
Washington verkürzte vor der Pause noch einmal. Nach mehreren Strafen gegen die Cowboys erzielte Rookie Jacory Croskey-Merritt per 10-Yard-Lauf den ersten Touchdown der Gäste. Ein 42-Yard-Field-Goal von Aubrey stellte jedoch den 24:10-Halbzeitstand her.
Bitter für Dallas: Tight End Jake Ferguson musste mit einer Wadenverletzung vom Feld und kam nicht mehr zurück. Zuvor hatte er mit seinem Touchdown bereits seinen achten Score erzielt.
Nach der Pause meldeten sich die Commanders eindrucksvoll zurück. Croskey-Merritt brach gleich im ersten Play der zweiten Halbzeit zu einem 72-Yard-Touchdown-Lauf durch und brachte Washington auf 17:24 heran. Kurz darauf sorgte Aubrey mit einem 52-Yard-Field-Goal wieder für etwas Luft (27:17).
Auch Javonte Williams konnte das Spiel nicht unbeschadet beenden und verließ die Partie mit einer Schulterverletzung zumindest vorübergehend. Washington nutzte die Phase, kam erneut in die Red Zone, doch wieder reichte es nur zu drei Punkten: Moody verkürzte kurz vor Ende des dritten Viertels auf 20:27.
nkr
Im Schlussviertel leistete sich Aubrey zunächst einen Fehlschuss aus 58 Yards, zeigte sich davon aber unbeeindruckt. Vier Minuten vor Schluss traf er aus 51 Yards und baute den Vorsprung von 30:20 aus. Moody verkürzte noch einmal auf 23:30.
Damit brachten die Cowboys den Sieg sicher über die Zeit und feierten einen verdienten Weihnachtserfolg. Dallas überzeugte vor allem mit einem starken Laufspiel und Big Plays zur richtigen Zeit, während Washingtons Aufholjagd letztlich zu spät kam.