10.11.2025
St.Brown wurde geschlagen
Die Washington Commanders taten sich vor den Augen von Präsident Donald Trump gegen die Detroit Lions von Beginn an schwer. Das Team um den Deutschen Amon-Ra St. Brown war kaum zu stoppen und ließ einen Score nach dem anderen folgen.

Die Detroit Lions zeigten von Beginn an, warum sie in diesem Spiel der klare Favorit waren. Direkt der erste Drive endete in einem Touchdown, Quarterback Jared Goff bediente Jahmyr Gibbs. Zwar konnte Matt Gay mit einem 44-Yard-Field-Goal auf 3:7 verkürzen, doch das stoppte die Gäste nicht.
Die Offense konnte weiter machen, was sie wollte, sodass Amon-Ra St. Brown kurz vor dem Ende des ersten Viertels auf 14:3 erhöhte. Gibbs packte mit seinem 13-Yard-Touchdown-Run wenig später noch einen drauf, nach einer erfolgreichen Two Point Conversion von David Montgomery stand es bereits 22:3 für Detroit. Ein kleiner Wermutstropfen war jedoch der Ausfall von Star-Tackle Penei Sewell.
Dann wurde es kurz hitzig: Daron Payne schlug mit seiner Faust gegen den Helm von St. Brown. Die Schiedsrichter waren jedoch hellwach und warfen den Defensive Lineman der Commanders umgehend raus. Da zudem Ale Kaho zu Beginn der zweiten Hälfte verletzungsbedingt raus musste, war die Defense der Hauptstädter fortan extrem geschwächt.
Immerhin zeigte sich nun die Offense verbessert: Nach einem 41-Yard-Catch von Jaylin Lane erlief Chris Rodriguez den ersten TD der Hausherren. Doch die Antwort folgte auf dem Fuß, Jake Bates verwandelte ein 22-Yard-Field-Goal zum 25:10-Halbzeitstand.
Nach der Pause ging es weiter munter hin und her. Goff bediente Jameson Williams für den vierten Lions-Touchdown, während bei den Commanders Quarterback Marcus Mariota, der am Ende auf 16/22 für 213 Yards und zwei Touchdowns kam, Deebo Samuel bediente. Der Wide Receiver konnte die Two Point Conversion allerdings nicht fangen, sodass es beim 16:32 blieb. Stattdessen erhöhte Bates per Field Goal aus 26 Yards Entfernung.
Für die endgültige Entscheidung sorgte Gibbs zu Beginn des Schlussviertels, mit einem 44-Yard-Touchdown-Run trieb der Running Back, der auf 142 Rushing Yards und zwei Touchdowns bei 15 Carries kam, das Ergebnis noch weiter in die Höhe. Der PAT von Bates wurde jedoch von Johnny Newton geblockt.
Die Commanders konnten das Ergebnis nach einem Touchdown-Pass auf Ben Sinnott nochmals verkürzen, allerdings war der Lauf von Jacory Croskey-Merritt, der bei elf Carries nur 30 Yards kam, bei der Two Point Conversion nicht von Erfolg geprägt. Die Hausherren setzten danach alles auf eine Karte: Kicker Matt Gay versuchte den Onside Kick, doch Daniel Thomas sicherte die Pille. So konnte rund fünfeinhalb Minuten vor Schluss Bates mit seinem dritten verwandelten Field Goal, diesmal aus 48 Yards Entfernung, den 44:22-Endstand erzielen.
Neben Gibbs glänzte dabei auch Jared Goff, der 25 seiner 33 Pässe für 320 Yards und drei Touchdowns anbrachte. Jameson Williams war mit sechs Catches für 119 Yards und ein TD der beste Lions-Receiver, Amon-Ra St. Brown kam auf fünf Receptions für 58 Yards und ebenfalls einen Touchdown.