vor 13 Stunden
Eagles brechen ein
Die Washington Commanders haben das NFC-East-Duell gegen die Philadelphia Eagles mit 27:10 gewonnen. Nach einem frühen 0:10-Rückstand kämpfte sich Washington zurück und ließ anschließend keine weiteren Punkte zu. Für Philadelphia war es die sechste Niederlage in Folge.

Washington bewies gegen den Divisionsrivalen Moral und drehte den Rückstand noch vor der Pause. Danach übernahm vor allem die Defensive das Kommando: Zwei weitere Ballgewinne und anhaltender Druck auf Quarterback Tanner McKee ebneten den Weg zu einem deutlichen 27:10.
Die Partie begann zunächst nach dem Geschmack der Gäste. Nachdem Jake Elliott die Eagles mit einem 40-Yard-Field-Goal in Führung gebracht hatte, leistete sich Washington den ersten großen Fehler. Tight End Chig Okonkwo verlor nach einem Pass von Jayden Daniels den Ball, Andrew Mukuba erzwang den Fumble und Zack Baun sicherte das Spielgerät für Philadelphia.
Die Eagles nutzten die gute Feldposition. Nach einem 24-Yard-Pass von McKee auf Saquon Barkley vollendete der Running Back den Drive mit einem Drei-Yard-Touchdownlauf. Mit dem anschließenden Extrapunkt stand es 10:0.
Washington ließ sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Noch im ersten Viertel verkürzte Drew Stevens mit einem starken 56-Yard-Field-Goal. Im zweiten Viertel übernahm Daniels zunehmend die Kontrolle über die Offensive. Nach einem langen Drive über 89 Yards fand er Stefon Diggs mit einem Acht-Yard-Pass in der Endzone. Der Ausgleich war hergestellt.
Kurz vor der Halbzeit brachte Stevens die Gastgeber mit seinem zweiten Field Goal aus 39 Yards erstmals in Führung. Mit einem 13:10 ging Washington in die Kabine.
Nach der Pause blieb die Offensive der Eagles weiterhin ohne Durchschlagskraft. Der entscheidende Fehler folgte im dritten Viertel: McKee verlor beim Versuch, aus der Pocket herauszukommen, den Ball. Dorance Armstrong schlug das Spielgerät aus der Hand des Quarterbacks, Charles Omenihu sicherte den Fumble für Washington.
Die Commanders nutzten den Ballgewinn unmittelbar. Daniels fand Treylon Burks mit einem 53-Yard-Pass und brachte sein Team bis kurz vor die gegnerische Endzone. Zwar reichte es anschließend nicht zum Touchdown, doch Stevens baute die Führung mit einem 25-Yard-Field-Goal auf 16:10 aus.
Im Schlussviertel bot sich Philadelphia noch einmal die Chance, zurückzukommen. Nach einem langen Drive über 15 Spielzüge stand Jake Elliott allerdings vor einem Field-Goal-Versuch aus 41 Yards. Sein Kick landete am linken Pfosten. Es war sein erster Fehlschuss in dieser Saison.
Washington antwortete mit einem weiteren Field Goal. Stevens verwandelte aus 42 Yards und erhöhte auf 19:10. Anschließend machte die Commanders-Defense endgültig den Deckel drauf. K'Lavon Chaisson sackte McKee, ehe Rasul Douglas dessen Passversuch bei einem vierten Versuch abfing.
Die Gastgeber nutzten den Ballgewinn zur Entscheidung. Rachaad White lief zunächst 33 Yards bis kurz vor die Endzone und vollendete wenig später mit einem Ein-Yard-Touchdownlauf. Auch die anschließende Two-Point-Conversion durch Austin Ekeler war erfolgreich. Damit stand der 27:10-Endstand fest.
Quarterback Jayden Daniels brachte 16 seiner 29 Pässe für 217 Yards und einen Touchdown an. Eine Interception unterlief ihm nicht. Besonders Treylon Burks überzeugte mit drei Catches für 81 Yards, während Rachaad White mit 55 Rushing Yards und einem Touchdown ebenfalls seinen Anteil am Erfolg hatte.
Auf der anderen Seite blieb Tanner McKee bei 212 Passing Yards ohne Touchdown-Pass. Neben einer Interception verlor er auch einen Fumble und musste fünf Sacks hinnehmen. Insgesamt gelangen der Commanders-Defense neun Tackles for Loss und acht Quarterback Hits.
Mit dem Erfolg verbessern sich die Commanders auf eine Bilanz von 2-4-1 und sichern sich den Split in der Saisonserie gegen Philadelphia. Die Eagles stehen dagegen nach sechs Niederlagen in Folge bei 2-6 und bilden inzwischen das Schlusslicht der NFC East.
par