22.07.2024
Quarterback steht unmittelbar vor großem Deal
Die Green Bay Packers gehen mit einem guten Kader und Selbstvertrauen in die neue Regular Season. Doch aktuell setzt der Quarterback aus. Warum? Weil von Spielmacher- als auch von Teamseite auf den Durchbruch gewartet wird.

Eine Horde an jungen Receivern steht ihm ebenso zur Seite wie ein vielversprechendes Running-Back-Duo bestehend aus Neuzugang Josh Jacobs (Ex-Raider) und A. J. Dillon. Jordan Love darf sich also freuen auf seine Offense und die neue Regular Season mit den Green Bay Packers.
Für noch mehr Freude dürfte außerdem auf seinem Bankkonto gesorgt werden. Denn alsbald dürfte der große Zahltag für den 25-Jährigen anstehen. Angestrebt wird US-Medien zufolge die aktuell magische Grenze von 50 Millionen US-Dollar pro Jahr - damit würde Love in den Dunstkreis der bestbezahlten Spielmachern der National Football League aufsteigen. Die im Durchschnitt gewaltigsten Verträge halten aktuell Trevor Lawrence (Jacksonville Jaguars - 275 Millionen US-Dollar für fünf Jahre, 200 Millionen US-Dollar garantiert) und Joe Burrow (Cincinnati Bengals) in ihren Händen. Und genau in diese elitäre Gruppe wird wohl alsbald auch Love hinzustoßen.
Doch bis es soweit ist, der genaue Betrag feststeht und die Unterschriften unters Vertragswerk gesetzt werden, bleibt der Packers-Quarterback den sportlichen Aktivitäten fern. Training auf dem Feld? Fehlanzeige! Spielformen? Auf keinen Fall! Love befindet sich zwar auf dem Gelände in Green Bay, nimmt an Besprechungen und anderen Parts teil, doch der Sport muss aktuell ohne ihn auskommen.
Ein Problem sei das aber nicht, versichern nahestehende Experten. Und auch Head Coach Matt LaFleur blickt entspannt auf die momentane Situation, dass ihm lediglich Sean Clifford (26), Rookie Michael Pratt (22) sowie der frühere NFL-Quarterback und jetzige Trainerassistent Sean Mannion (32) als Spielmacher für Spielformen zur Verfügung stehen.
"Wir gehen natürlich davon aus, dass wir hier bald etwas geregelt bekommen (den Vertrag von Love; Anm. d. Red.) ... früher oder später", so LaFleur gegenüber US-Medien. Sorgen, dass Love an Form einbüßen könnte ohne Trainingsbetrieb mit der Mannschaft, mache er sich außerdem nicht: "Ich weiß, wie professionel er sich verhält und vorbereitet. Deswegen hab ich dahingehend keinerlei Bedenken."
Auch General Manager Brian Gutekunst ist sich sicher, dass alles seinen geregelten Gang gehen wird - gerade weil sich Love als direkter Nachfolger von Ikone Aaron Rodgers (seit letztem Jahr bei den New York Jets) nach gewisser Skepsis vor der letzten Saison und nach Schwächephasen mitten in der Spielzeit schnell zu einem wirklich Hoffnungsträger mit großen Potenzial entwickelt hat. Allein der finale Sturm in die Play-offs und die Demontage der Dallas Cowboys haben Eindruck gemacht - genauso auch die denkbar knappe Niederlage gegen die 49ers vor dem möglichen Einzug ins NFC-Finale.
Weil die talentierte Offensive - der neue Running Back Jacobs ist mit 26 Jahren der älteste dieser Riege - um Receiver wie Christian Watson, Romeo Doubs, Jayden Reed, Dontayvion Wicks oder auch den Tight Ends Luke Musgrave sowie Tucker Kraft so vielversprechend daherkommt, kann durchaus wieder von einer erfolgreichen Saison samt Play-off-Ticket ausgegangen werden. Auch weil Love in seinem ersten Jahr als Starter mit insgesamt 4159 Passing Yards, 32 Touchdowns und nur elf Interceptions wirklich überzeugt hat.
Der 25-Jährige, der 2023 ein Grundgehalt von rund einer Million US-Dollar bezogen hat und 2024 ohne neuen Kontrakt 10,5 Mio. US-Dollar erhalten würde, will langfristig in die Fußstapfen der jahrzehtelangen Quarterback-Erfolgsgeschichte in Green Bay (Brett Favre, Rodgers) - und darf diesen Plan alsbald auch wieder auf dem Feld mit einem millionenschweren Vertrag angehen.
mag