28.08.2025
20 Teams
Die Big Ten will weiter wachsen: Die Conference plant bis 2030 eine Größe von 20 Teams. Welche Universitäten dazukommen, ist noch offen.

Die Big Ten treibt ihre Expansionspläne weiter voran. Wie Insider Brett McMurphy berichtet, soll die Conference bis zum Jahr 2030 auf insgesamt 20 Mitglieder anwachsen.
Bereits 2024 hatte die Liga mit der Aufnahme von Oregon, USC, Washington und UCLA für Aufsehen gesorgt und war auf 18 Programme angewachsen. Nun deutete Marylands neuer Athletic Director Jim Smith im Maryland Radio an, dass dies nicht das Ende sei: "Die Big Ten werden 2030 bei 20 stehen."
Laut McMurphy wird die Conference ihre Schritte eng an den Auslauf von Medienverträgen und Exit Fees anderer Ligen knüpfen. Kandidaten müssen hohe Reichweite, akademische Reputation und breite Sportangebote mitbringen. Welche Programme letztlich infrage kommen, ist derzeit noch unklar.
Ein Dauerbrenner in jeder Expansions-Diskussion: Notre Dame. Doch die "Irish" bleiben ihrem Sonderstatus treu. Dank des lukrativen NBC-Deals, der Einbindung der Non-Football-Sportarten in andere Conferences und dem gesicherten Playoff-Zugang als Independent wird ein Beitritt weiter ausgeschlossen.
Der Expansionskurs der Big Ten reiht sich in eine Welle von Reformen im College Football ein. Die SEC kündigte an, ab 2026 auf neun Conference-Spiele zu erhöhen - ein historischer Schritt, um Rivalitäten zu sichern und Playoff-Chancen zu stärken.
Parallel verschärfte das College Football Playoff Committee seine Kriterien: Siege gegen Top-Teams werden stärker belohnt, Niederlagen gegen Außenseiter härter bestraft.
Während Big Ten und SEC ihre Vormachtstellung ausbauen, kämpfen Big 12 und ACC um den Anschluss. Sollte sich der Trend fortsetzen, könnte das College Football in ein Zeitalter zweier dominanter "Super Conferences" steuern - mit weitreichenden Folgen für die Postseason und die nationale Balance.
mgs