15.12.2025
MRI bringt bittere Gewissheit
Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Micah Parsons hat sich einen Riss des vorderen Kreuzbands im linken Knie zugezogen. Das ergab eine MRT-Untersuchung am Montag, wie NFL-Reporter Jordan Schultz berichtet. Für die Green Bay Packers ist es ein schwerer Schlag mit weitreichenden Folgen.

Parsons hatte sich die Verletzung spät im dritten Viertel der Niederlage bei den Denver Broncos ohne gegnerische Einwirkung zugezogen. Beim Versuch, Quarterback Bo Nix unter Druck zu setzen, stoppte der Pass Rusher abrupt, griff sich an das linke Knie und ging zu Boden. Kurz darauf wurde er offiziell für den Rest der Partie aus dem Spiel genommen.
Mit der bestätigten Diagnose steht fest, dass Parsons den Packers für den Rest der Saison 2025 fehlen wird. Auch seine Verfügbarkeit zum Start der Spielzeit 2026 könnte beeinträchtigt sein. Eine Platzierung auf der Injured Reserve gilt als wahrscheinlich, während der All-Pro-Pass-Rusher nun den Fokus auf eine vollständige Reha richtet.
Der Ausfall von Parsons reißt ausgerechnet in der entscheidenden Phase der Saison ein zentrales Loch in die Defensive von Green Bay. Die Packers werden nun verstärkt auf Lukas Van Ness, Kingsley Enagbare und Arron Mosby setzen müssen, um die Last gemeinsam mit Rashan Gary aufzufangen. Einen Spieler von Parsons’ Format zu ersetzen, dürfte jedoch kaum möglich sein.
Der Pass Rusher meldete sich kurz nach der bestätigten Diagnose selbst zu Wort. In einem emotionalen Statement auf X machte der Pass Rusher deutlich, dass er den Rückschlag als Herausforderung annimmt - nicht als Niederlage.
"Ich mag vorerst außer Gefecht sein, aber ich bin nicht besiegt", schrieb Parsons und sprach von seiner bislang größten Prüfung. Er bedankte sich ausdrücklich bei der Packers-Organisation und seinen Teamkollegen für die Unterstützung und betonte sein Vertrauen in den weiteren Weg: "Ich vertraue auf Gott, seinen Plan und dessen Zweck. Ich werde zurückkommen."
Für die Packers geht es nun darum, die Defense neu zu justieren und die Saison trotz des Verlusts eines Unterschiedsspielers mit dem Einzug in die Playoffs fortzuführen. Langfristig richtet sich der Blick bereits auf 2026 - mit der Hoffnung, Parsons dann wieder vollständig fit auf dem Feld zu sehen.
mhh